Beiträge von Cal

Schon gewusst…?

Der Vegvísir (isländisch für Wegweiser) ist ein Symbol, das aus der isländischen Zaubertradition der Galdrastafir stammt. Als Symbol findet er sich mit einer konkreten Darstellung im Huld Manuskript aus dem 19. Jahrhundert. Dort heißt es: „Wenn jenes Symbol geführt wird, soll der Träger weder bei Sturm noch Wind verloren gehen, selbst wenn der vor ihm liegende Weg unbekannt ist“.

    Die sollen sich mal nicht so anstellen......Keine Frage, aber dieser "Skandal" ist doch ziemlich übertrieben.


    Hör mir auf, ich war übers Wochenende in Irland. Die Volksseele kocht, man spricht tatsächlich von einem "Anschlag" und das einzig Positive, das die Iren dem ganzen abgewinnen können ist, dass sie verschont blieben und es die vielgeliebten Engländer erwischt hat. Aber das Entsetzen ist tatsächlich groß....
    Aber das jetzt näher auszubauen würd uns schon wieder OT führen...

    Angeregt von einer kleinen Diskussion in der Taverne würde mich interessieren, wie der Heide von heute zum Verzehr von Pferdefleisch steht.


    Es wurde heute erwähnt, dass in Island Pferdefleisch mit der Christianisierung verboten wurde und als typisch heidnisches Essen in die Geschichte eingegangen ist. In England und Irland ist es absolut geächtet, was laut Premier Cameron den aktuellen Fleischskandal mit Pferd in der Fertiglasagne einem terroristischen Akt gleichsetzt. Bei uns daheim ist es öfter auf dem Speiseplan, weils uns schmeckt, garantiert antibiotikafrei ist und ich auch weiß, wo es herkommt (Metzger persönlich bekannt). Und auch in archäologischen Befunden werden immer wieder Pferdeknochen mit Schnittspuren in Abfallgruben gefunden.
    Was wissen wir eigentlich über den Zusammenhang von Heidentum allgemein und Asatru im Speziellen über das Verhältnis Mensch - Pferd?
    Edles, unberührbares Fortbewegungsmittel oder simples Nutztier mit allen Konsequenzen?

    Ich denk, dass die so wie sie ist, ideal zum Holzspalten taugt. So ne Axt war ja ein Multifunktionswerkzeug. Als langstielige Dane umgebaut wird sie sicher auch ihre Dienste tun, ist allerdings dann nimmer zum Arbeiten zu gebrauchen. Du musst dir klar sein, was du mit dem Teil anstellen willst.
    Ferndiagnosen sind aber verdammt schwierig. Sieht recht schwer aus, der Kopf. Drum würd ich primär zum Holzmachwerkzeug als zur Waffe tendieren.
    Schön isse auf alle Fälle! :thumbup:

    Meinst du ne Daneaxt? Dann dürfen das schon anderthalb Meter sein. Sie hatte ja den Zweck, hinter der Deckung des Schildwalls - also aus zweiter Reihe - die Gegner bzw. deren Schilde zu atomisieren.

    Vegane Bolognese? Warum nicht?
    Unser örtlicher Metzger verkauft Frikadellen, die gehen auch als vegan durch, so viel Semmeln sind da zum Strecken drin. Beschwerden sind an die Bäckerinnung zu richten... :P

    Pass da mal lieber auf, dass du von Sleipnir (aus deinem Avatar) keinen Huftritt bekommst


    Nö du, da passiert nix. Der ist zusammen mit Freyja so auf meiner Schulter verewigt und die Gute hält ihn schon im Zaum... 8)


    Ausserdem sind das 100% vegane Pferdesteaks. Das Pferd hat nur Gras und Kräuter gegessen, da bin ich sicher.... *g*

    Hihihi - Aschermittwoch ist immer lustig. Da gibts bei uns traditionell Pferdesteaks. Schön in Butter gebraten, Dunstabzug auf höchste Stufe. Ich genieße es, wenn der Duft durch die schwer katholische Straße zieht......... :D :evil:

    Aber wie sieht es mit Alraune oder Mutterkorn aus, so viel ich weiss haben sich das die Bauern noch im Mittelalter reingehauen, wenn kein Alk mehr im Hause war...


    Hmmm.... von der Wirkung her könnts hinkommen. Aber ich glaub nicht dran, dass Bauern im Normalfall Zugang zu Alraune hatten, zumindest nicht in unseren Breiten. Dafür ist das Dingens zu frostempfindlich und wächst jenseits der Alpen. Ich nehm meine übern Winter ins Haus, sonst übersteht sie das nicht. Und Mutterkorn war wohl eher ein unerwünschter Nebeneffekt beim Brotessen. Ansonsten kenn ich hauptsächlich den gezielten Einsatz von Mutterkorn als Abtreibungsmittel...

    Ich denke, dass da mehrere Faktoren zusammenspielen. Die Wirkung des Pilzes ist ja unumstritten - und auch von mir an dieser Stelle die Warnung, damit nicht leichtfertig zu experimentieren. Zauberpflanzen als Partydrogen (...was für ein Wort...) sind Scheisse!
    Dann gibts ja noch die Berichte, dass die Berserker fühlten, wie ihnen ein Pelz wuchs. Das geht ganz leicht, wenn man nicht aufpasst. Ich hab mal nen ganzen Tag Eibenholz bearbeitet. Beschnitzt, geschliffen, poliert. Abends fühlten sich beide Hände an, als ob ein dichtes Fell auf ihnen wachsen würde. Und durchs ständige Einatmen des Schleifstaubs wurde es zusätzlich in der Birne gaga. Beim Einschlafen kamen dann die tollsten, später die weniger tollen Bilder, Gedanken und Besucher. So ungewollt passiert mir das nicht mehr, soviel steht fest.

    Nun ja, wie sagte Njörd so deutlich: " Die Schöngeschmückten, das schadet nicht, wählen Männer wie sie mögen."
    Die weniger schön geschmückten = Männer tun es ja sowieso


    Ich find, soviel Vanatru muss sein... 8)


    Was die vielbesungene Vielweiberei bei den Altvorderen angeht.... ein kleiner Gedanke dazu, wie es dazu kommen kann:
    So ein Langhaus ist eine ziemlich zugige Sache. Wenn man da bei Minusgraden auf der Bettstatt liegt und der Ostwind durch jede der unzähligen Ritzen des Hauses pfeift, kuschelt man sich zusammen. Und wenn die Kältewelle länger dauert, fragt man auch irgendwann nimmer, wer da neben einem liegt - Hauptsache er/sie/es wärmt. Tjoa - und dann passieren halt auch menschliche Dinge... :oops:


    Dazu ein Besucherkommentar aus Haithabu vom letzten Jahr, als wir erklärt haben, dass wir grad hier wohnen und schlafen: "Erzählen Sie mir nix, die habens hier getrieben wie die Karnickel!" :dudu:

    Naja, Deine Gedanken dazu schon. Aber vielleicht kannst Du noch Deine, doch sehr spirituelle Reise damit einverflechten. Und es gibt durchaus auch kleine Handbücher. Es muss ja nicht ein Stundenwälzerroman sein.


    Und genau das halt ich für den falschen Weg. Ich denke, man sollte unbedingt zwischen seiner eigenen und einer mündlich tradierten Geschichte strikt unterscheiden. Wenn da zuviel Persönliches einfließt, ist meiner Meinung nach das Original verloren. Und es ist eben schon zu viel verloren gegangen...

    nunja.... Buch wird das keins. Neun DIN-A-4 Seiten sind da wohl zu knapp. Klar, man könnte das zu einem ("Phantasy-")Roman aufblasen. Aber zum einen ist in diesen neun Seiten alles gesagt - und zum zweiten ist das auch nicht Sinn der Übung.
    Ausdrucken, Handschriftliches, Gedanken einbauen, sogar Landkarten zeichenen - das ist alles schon geschehen. Und die Träume der letzten Tage sagen, dass langsam der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Darum auch dieser Thread.
    Danke für die Hilfe und all die guten Gedanken!!

    Nö, danke.... die können ohne mich valentinieren. Ich kann dem Herrn aus dem Video in weiten Teilen beipflichten... :D