Beiträge von Cal

Schon gewusst…?

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    Mischwälder sind die Wälder, die in unseren Breiten die natürlichste, ursprünglichste Form des Waldes darstellen. Wenn jetzt geschrieben wird, dass "früher" Monokulturen verbreitet waren, merk ich erst, dass ich echt schon älter bin. In diesem "Früher" bin ich aufgewachsen. Irgendwann in den Achzigern des letzten Jahrhunderts merkte man dann durch das Phänomen "Waldsterben", dass Monokultur Scheisse ist und begann, gemischt wieder aufzuforsten. Drum können wir uns heute wieder an der Waldform freuen, die irgendwann mal normal war...

    Also mit meinem Scramasax kann ich auch ganz gut handwerkliche Tätigkeiten vollführen.... und mit einer Machete eben so


    Jou - absolute Zustimmung. Drum hab ich auch "Schwert" geschrieben. Ich nehm das Sax sogar lieber zum Holz machen als die Axt... Sax ist Werkzeug. 8)


    Ansonsten: Respekt für deine Namenswahl(en). Genau das wollt ich rüberbringen. :thumbsup:

    Hmm... die Sache hat allerdings auch eine nicht ganz so lustige, ernsthafte Seite. Vorausschicken sollte man, dass das Schwert die einzige Waffe der Menschheitsgeschichte ist, die einzig und allein zu dem Zweck entstanden ist, andere Menschen zu töten. Für was anderes isses einfach nicht zu gebrauchen. Also sollte man eine solche Waffe auch mit dem gehörigen Respekt behandeln und keinen Unfug treiben.
    Die obere Auflistung von Namen ist nett, allerdings nutzen uns in diesem Zusammenhang Namen aus dem Phantasy-Bereich oder bestenfalls aus Sagen nicht viel. Die Überlieferung berichtet im nordischen Bereich von Namen wie Leidbringer, Roter Wurm, Kehlschneider und ähnlichem. Also Eigenschaften, die das Gerät haben soll.
    Ich denke, gerade unsereins sollte sich bewusst sein, dass man mit so einer Namensgebung was bewirken kann. Und dass man die Konsequenzen dafür zu tragen hat. Keine Gabe ohne Gegengabe. Und wollt ihr wirklich, dass euere Schaukampfklinge beim fröhlichen "Pling-Pling" plötzlich Eigendynamik entwickelt und seinem Namen gerecht wird? Ein Schwert ist verdammtnochmal kein Spielzeug, habt das immer im Hinterkopf. Kein simples nice-to-have, sondern auch Verantwortung.

    Wie, denkt ihr, sollte dann darauf reagiert werden?


    Gute Mine zu schlechtem Spiel machen und das Geschäft abwickeln. In solchen Fällen pflegt der Handwerksmeister von heute einen kleinen, verdeckten Aufschlag für seine Nerven zu berechnen. Ganz getreu dem Merksatz:

    "Rechtsanwält' und Lehrer - zehn Prozent mehrer!" :evil:


    Ich denk nicht, dass es da zu Komplikationen kommt. Wenn du davon lebst, baust du dir eh eine Schutzmauer auf.

    Bei mir gleich ums Eck gibt es ein Waldstueck, das nennt sich Friedwald. Hier sind Baumbestattungen moeglich. Da wird man zwischen den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Es gibt aber danach keine Blumen u.ä., der Wald muss Wald bleiben. Find ich klasse!


    Blöde Frage: Sind das nur Urnenbestattungen oder gibts da auch Körpergräber? Sorry für meine Unkenntnis...

    Ich für meinen Teil möchte im Wald - fernab eines christlichen Friedhofs - in einem Grabhügel bestattet werden.


    Da kommen dann halt rechtliche Schwierigkeiten auf einen zu, die es klug zu überwinden gilt...


    Wenn du rausgefunden hast, wie und wo das in Deutschland möglich ist, dann gib bitte bescheid. In Dänemark und Island ists ja kein Problem.... aber hier?
    Aber wir gehen Richtung off topic

    Wir leben im 21. Jahrhundert im Kernland des christlich geprägten Abendlandes. Das ist nunmal so und daran wird sich wohl auch in absehbarer Zeit nix ändern. Also muss man sich so gut es geht damit arrangieren. Mehr oder weniger unerkannt von der breiten Masse leben wir unseren Glauben. Mal offener, mal versteckter. Unser Bestreben (zumindest der meisten...) wird sein, ein geregeltes Auskommen zu haben, sprich an Kohle zu kommen.
    Gerade im selbständigen Bereich - und ich gehe mal davon aus, dass du das als Bestatter gemeint hast - ist man immer zu einem gewissen Teil auch Nutte. Man kriegt Geld und richtet sich nach den Wünschen der Kunden. Was denkst du, wieviel bigotte Katholiken zu meinen Stammkunden gehören? Und schon, das Hämmerchen trag ich eh unterm Hemd und nicht alles, was ich denen erzähl, muss ich auch glauben oder befürworten.
    Warum sollte also ein Asatruar keinen guten Bestatter abgeben? Glaube hin, Glaube her.

    Bin nicht so arrogant wie ich manchmal rüberkomme-aber oft amüsiert...


    Gehört zwar eigentlich in den Sprüche- & Weisheitenthread.... aber kennst du den?


    "Niveau sieht nur von unten betrachtet aus wie Arroganz!" :D



    Als Buchtip wären auch die "Anastasia"-Bände von Wladimir Megre, ISBN 978-3-906347-66-0 erwähnenswert

    Der subjektiv wahrgenommene Charakter des Schamanismus tendiert durch neue Stimmen allmählich vom rustikal-bodenständigen zum energetisch-abgehobenen. Die Anhänger des alten Charakters gehen nicht mit, so wird ihnen also der Schamanismus madig.


    Hmmm... wenn man deine Theorie weiterspinnt, dann kommt einem irgendwie der Gedanke, dass dieser "Neo-Schamanismus" nun dazu missbraucht wird, in Zeiten des Koma-Saufens für nen neuen Kick zu sorgen. Nur mit anderen Mitteln, die man unter diesem Vorwand für sich legalisiert. Es ist zum kotzen, wer sich mittlerweile alles als Schamane ausgibt und mit seiner schamanischen Arbeit (was für ein Wort!!) hausieren geht. Es ist wohl ein Zeichen unserer Zeit, dass der Respekt gegenüber so "unwesentlichen" Dingen wie Pflanzen - und deren Wirkung - komplett verloren geht. Gerade, wenn man den feinstofflichen Aspekt dieser Wesen mal genauer betrachtet, klingt es wie Hohn, in diesem Zusammenhang noch von bewusstseinserweiternden "Substanzen" zu sprechen. Es ist weit mehr, befindet sich auf einer ganz, ganz anderen Ebene. Und hier können die heimischen Gewächse sehrwohl Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben. Ohne einen respekt- und verantwortungsvollen Umgang damit wird die leichtfertige Verwendung allerdings früher oder später mächtig in die Hose gehen...


    Zitat von Kendra

    Auch Drogenpflanzen haben eine Seele,die sich rächt, wenn man sie zur Hure macht.


    Danke für diesen Satz. Für mich ist das DIE Grundaussage für den Umgang mit den Blümchen...

    Vielen Dank für die Clips. Kann mir keiner erzählen, dass solch ein Naturschauspiel nicht in irgend einer Form von den Alten gewürdigt wurde. Wirklich sehr beeindruckend, das.




    Da bin ich ob Deiner Recherche mal gespannt...



    Tjo... dann fangen wir mal an. Recherche bedeutet Zeitaufwand. Wird also dauern. aber so fürn Anfang hätt ich schonmal was. So ein kleiner Initialpunkt, an dem man den Hebel ansetzen könnte:


    Christian Bründl (MA) bietet in seiner Firma Reenactors folgende Zierscheibe als Replik an



    Beschreibung hierzu:


    Zierscheibe der Merowingerzeit aus einem Frauengrab in Niederbreisig, Kr. Ahrweiler, 7. Jh. n. Chr. Bronzeguß. Durchmesser ca. 4,2 cm.



    Als nächstes gib bei der Google-Bildersuche den Begriff "Zierscheibe" ein. Dann erscheinen ein Haufen "Originale". Allerdings ist die nächste Herausforderung, ob es "originale Originale" sind oder welche aus dem tausendjährigen Reich....


    Ich denk, der Ansatz von maculari ist es auf alle Fälle wert, weiter verfolgt zu werden! :thumbup:

    Irgendwo hab ich auch mal gehört, dass "schwarze Sonne" auch einfach nur so eine Art Codewort gewesen sein soll, die nichts weiter als eine Organisation der "SS" bezeichnete.



    Nun.... das eine schließt das andere ja nicht aus. Zumal man sich seinerzeit ja nicht nur gern bei den alten Symbolen, sondern auch der alten Begrifflichkeiten bedient hat.


    Irgendwie hat mir Maculari jetzt eine Vision ins Ohr gesetzt....: erstmal recherchieren, was an dieser überaus stimmigen These dran ist, obs nicht doch Belege für ein höheres Alter des Symbol gibt (b.t.w. ich hab irgendwas im Hinterkopf, dass es eine bronzezeitliche Zierscheibe mit fast genau diesem Motiv gibt. Nur mit ein paar Strahlen weniger...)


    Wenn das mal ausreichend gesichert ist, klauen wir uns von den braunen Möchtegerns wieder zurück, was uns ohnehin gehört und sorgen für Aufklärung. Die "Resozialisierung", die gerade im Reenactmentbereich mit der Swastika geschieht, sollte mit der Sort Sol doch auch machbar sein......


    Naja.... träumen darf man ja, nä?

    Die Preise unterscheiden sich schon stark. An dem Materialpreis kann das nicht liegen. Mir gefällt der Seeland Brakteat am besten. Der hat sogar parallelen zu meinem Brandzeichen.



    Das liegt an der Verarbeitungsweise. Seeland ist als Typ** gegossen, auf der Rückseite also glatt. Die Originale wie auch die Typ***-Repliken sind aus Pressblech und somit wesentlich aufwändiger in der Herstellung.


    Firnwulfs Empfehlungen zum Vinland-Shop kann ich so unterschreiben.

    Falls das hier unerwünschte Werbung sein sollte - bitte entfernen!




    Wenn du dir was nähen lassen willst und dazu gute Beratung suchst, dann schau doch mal bei Andrea vorbei:


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    edit: eigentlich wollt ich nur den Link "hannyrdi.de" setzen. Irgendwie wird der zu der Zeile da oben umgewandelt..... Wunder der Technik.... ?(