Beiträge von HANGATYR

Schon gewusst…?

Als Wikinger werden die Angehörigen von kriegerischen, seefahrenden Personengruppen aus meist nordischen Völkern des Nord- und Ostseeraumes während der Wikingerzeit im mitteleuropäischen Frühmittelalter bezeichnet.

    Vielleicht könnten HANGATYR oder Firnwulf das Thema in einen Extrathread über die Lippequellen auslagern? Vielleicht stolpert man im Laufe der Zeit noch über was nützliches.

    Hätte es gerade versucht...:coffee:

    Die Funktion geht aber aus irgendeinem Grund momentan nicht... Unser Tech-Priest Artie müsste da mal drüberschauen...;) Ansonsten versuch ich's morgen noch einmal---:thumbup:

    Ich hab auch mal gelesen, das diese Umzüge von Krampus- und Perchtengruppen, regelmäßig in Besäufnisse und Schlägereien ausarten sollen.

    Das ist ein billiges Klischee und stimmt in dem oben genannten Ausmaß keineswegs! Ja, es ist richtig, dass es manchmal Vorfälle gibt, aber die gibt's auch zB. zu Silvester. Ich war mein ganzes Leben lang auf Krampusläufen und ich hab noch nie eine Schlägerei gesehen.


    Es mag sie sehr wohl geben, aber die kommen zB. auch bei Fußballspielen vor, was nichts mit der Sache an sich zu tun hat, sondern damit, dass es leider überall Deppen gibt, die einen Anlass suchen, sich daneben zu benehmen!


    Deshalb sollte eine alte Tradition mit heidnischen Wurzeln nicht schlechtgeredet werden...


    Würde es "regelmäßig" zu Ausschreitungen kommen, wären sie längst verboten!

    So schlecht war Deutschland doch gar nicht. Nich Mal de Ösis haben uns Punkte vergeben. HANGATYR ???

    Ich hab das leider gar nicht mitverfolgt, kann also leider nichts Produktives dazu sagen...:ugly:


    Ich bin bei der Punktevergabe generell hin-und hergerissen:wacko:: Sollen sie aus Sympathie oder Können oder politischen Gesichtspunkten vergeben werden:/?


    Bei den Ostländern beschweren sich alle, dass sich die "gegenseitig die Punkte zuschieben", aber wenn in Mitteleuropa ein Nachbarland keine Punkte vergibt, sind viele sauer (-auch Ösis Österreicher auf Piefkes Deutsche ...generell halt in Mitteleuropa). Weiters drängt sich auch iiiiiiiirgendwie das Gefühl auf, dass politische Sympathien nicht komplett unbedeutend sind...^^;)!


    Ganz ehrlich...ich hab keine Ahnung wie man bewerten soll...;)!

    Da gehören dann aber eigentlich die letzten zwei Seiten hin. ^^

    Das war ja nicht nur auf deinen Post bezogen:streichel:!


    ...und ich winde mich wie Loki unter dem Schlangengift, wenn ich an die morgigen Überstunden denke...:kodama3::archer:

    Howards Haluzinationen und seine generelle Reizbarkeit legen ja auch ebenfalls nahe das der Gute nicht mehr so ganz zurechnungsfähig ist.

    Dass Howards Psyche bei dem Film eine tragende Rolle spielt ist nicht von der Hand zu weisen!


    Ich finde, es wäre auch möglich, dass es sich bei den beiden Wärtern um dieselbe Person handelt. Thomas Wake/Thomas Howard, da gäbe es schon eine angedeutete Ähnlichkeit beim Namen...

    Dafür würde sprechen, dass Howard sich in einer Szene auf dem Leuchtturm von einer Sekunde auf die andere nicht mehr dem alten Mann, sondern seinem Ebenbild gegenübersieht. Möglicherweise ein Hinweis darauf, dass die beiden zwei Seiten derselben Persönlichkeit sind...


    Nach dieser Perspektive würde es im Film um den inneren Widerstreit einer zerrissenen Seele gehen. Der alte Wake, als Symbol für den triebgesteuerten, ungehemmten Teil der Psyche. Howard als der Teil, der sich mit aller Kraft an die Normen der Gesellschaft klammert (-sozusagen das "Über-Ich") und gegen seine Instinkte ankämpft (-das "Es" der Seele).


    Ein gutes Beispiel sind z.B. die Bilder von Beksinski denen der Künstler oft bewust keinen Titel gegeben hat.

    In der Kunst geht es oft darum Dinge auszudrücken für die einem die Worte fehlen.

    Die Mehrdeutigkeit ist oftmals ein integraler Teil des Gesamtwekes.

    Mir ist der typische künstlerische Zugang durchaus bekannt...;)! Aber genau das macht es ja zu einem Mysterium... Gemeint ist ein ja ein Sachverhalt, welcher sich der eindeutigen Aussagbarkeit und Erklärbarkeit prinzipiell entzieht...

    Sehr interessante Gedanken, Asgrimm:thumbup:! Auf jeden Fall mehr wert als 2 Cent;)!


    Meine ganz persönliche Interpretation ist folgende:


    Im Film erwähnt Wake, dass Winslow sich all das eventuell nur einbildet, während er vielleicht immer noch in den kanadischen Wäldern ist & im Sterben liegt... Das halte ich aus folgenden Gründen für plausibel (-sofern man dieses Wort wirklich bei einem so mehrdeutigen Film verwenden kann):


    In mehreren Visionen sieht man, dass ein blonder Mann im Wasser treibt... Vermutlich der ECHTE Winslow, dessen Name ja von "Tommy" übernommen wurde... Vielleicht ist Tommy bei besagtem Unglück ja lebensgefährlich verletzt worden und treibt mit dem ECHTEN Winslow im Wasser (-bis sich Prometheus seine Seel holt). Sein sterbender Geist fantasiert dann alle Geschehnisse rund um den Leuchtturm zusammen und das Licht, zu dem Tommy dann letztendlich kommt, könnte das berühmte Licht am Ende des Tunnels sein, sprich sein Tod...


    Weiters hört man, wenn die Credits runterlaufen, Männer (-ich meine auch Robert Pattinsons Stimme zu hören) singen. Vielleicht sind es seine Holzhacker-Arbeitskollegen, die man hört und die darauf hinweisen, dass sich Tommys Körper tatsächlich in den Wäldern befindet (-während sein Geist auf der Insel ist, wo der Film spielt)


    Aber das ist doch der halbe spaß daran... :ugly:

    Ein Kunstwerk gehört ab der Veröffentlichung nur noch zur Hälfte dem Künstler.

    Zur anderen Hälfte gehört es dem der es gerade betrachtet.

    Guter Punkt...:thumbup: ABER: Eben DIE HÄLFTE, die dem Künstler (noch) gehört, würde ich gerne begreifen;) (-und der hält sich ja absichtlich bezüglich genauerer Informationen bedeckt- möglicherweise, um das "Mysterium" nicht zu zerstören...)

    Das große Problem bei Haiku ist die sprachliche Mehrdeutigkeit die eine Übersetzung die alle feineren Elemente mit einschließt praktisch unmöglich macht.

    Auch...:) Ich habe aber schon öfters gelesen, dass Zen Meister die westliche Mentalität, alles kognitiv erfassen zu wollen, etwas belächeln, da es aus ihrer Sicht keinen "logischen" Zugang dafür gibt...