Beiträge von Theodrik Disarskald

Schon gewusst…?

Die Wikinger glaubten, dass Nordlichter die aufblitzende Rüstung und Speere der Walküren seien, die auftauchten, um getötete Kämpfer einzusammeln.


    Es gibt kein wirkliches Argument genen die Gleichheit aller Menschen, ...


    Ausser vielleicht, dass alle Menschen unterschiedlich sind 8) . Sich also relativ gleichen.


    Was ich eigentlich schreiben wollte: Die soziale Marktwirtschaft, die es in der BRD mal gab, war schon ein vernünftiger Balance- Akt zwischen den Bedürnissen aller Menschen. Genossenschaften, Landesbanken, Demokratie und Gewerkschaften, die Errungenschaften der deutschen Bürger, werden just in diesem Moment, in dem ihr das hier liest, abgeschafft.

    Hi, du kannst versuchen das Horn mit Propolis zu versiegeln. Habs leider bei meinem Horn nicht durchgeführt, scheint aber eine gute Idee zu sein. Evtl. Propolis mit Bienenwachs mischen und im warmen, flüssigen Zustand im Horn verteilen und auskühlen lassen. Danach natürlich nicht mit heißer Flüssigkeit füllen ^^.


    Guckst Du:





    Inwiefern?


    Eigentlich ganz einfach. Odin lässt sich 8 Tage lang peinigen und erduldet Hunger und Hitze am Feuer (um seinen Schützling zu prüfen). Odin ist gut im erdulden. Da mögt ihr sagen, dass er das zweckgebunden tut. Da sag ich aber auch der indische Weise tut das auch. Zum Buddhismus will ich mich nicht groß äußern, da bin ich auch skeptisch. Im Dao, Buddhismus, Sanatana Dharma und den anderen asiatischen Kulten sind die Unterschiede zwischeneinander doch beträchtlicher als ihr es gerne darstellen wollt. Hier einfach von "asiatischer Duldsamkeit" zu reden ist, naja zum schmunzeln.


    Odin sticht den Geirröd auch nicht selber mit seinem Speer ab, sonder ist so erschreckt, dass er über sein Schwert stolpert und sich selbst ersticht. Odin wirkt hier durch klassisches Nicht-handeln. Er muss natürlich sein Wissen bekunden, damit der König versteht, mit wem er es hier zu tun hat.



    Beim Buddhismus gebe ich dir recht. Aber wie falsch ist die Aussage bezüglich Sanatana Dharma (Indien). Das meist gelesene Buch in Indien ist die Bhagavad Gita, dass u.a. Lieblingsbuch von Mahatma Ghandi, dass ihn dazu ermuntert hat die englische Fremdherrschafft abzuschaffen. In der "Gita" wird die Lehre des Karma- Yogas dargelegt- dem Yoga der Tat. Unter anderem spricht Krishna dort den Satz "ermanne dich Arjuna !" (man kann es auch ander übersetzen, aber es ist sinngemäß richtig). Arjuna wird dort von der höchsten Inkarnation Vishnus aufgefordert seine Waffen gegen seine kriminellen Verwandten zu erheben. Dieser Konflikt kann auch psychologisch gedeutet werden. Gleichzeitig wird dort die Weltabgewandtheit der Yogis kritisiert, die sich von den öffentlichen und traditionellen Pflichten zurückziehen.


    Im Yoga ist das Ertragen lernen von unangenehmen, äußeren Umstände (Hitze, Kälte,..) eine wirksame Methode um sich selber abzuhärten und zu lernen, wie man seinen Geist auch unter schwierigen Umständen im Fokus behält. Find ich voll gut.


    Im Daoismus gibt es Ying und Yang, die passive und die aktive Seite. Sie müssen beide im Einklang sein, bzw. sind es von Natur aus sowieso. Die Passivität zu predigen, wäre deshalb schon ein Verstoß gegen ein Grundprinzip des Dao. Daneben waren Daoisten anarchisch gesinnte Freidenker, die häufig im Konflikt dem staatlichen und dem rigorosen Konfuzius standen. Es geht nicht um "Nicht-tun" sondern um das "Tun-im-nicht-tun". Wenn das jetzt adgedreht klingt, gib mir nicht die Schuld dafür ;). Das Tun zieht oft mehr schlechte Dinge nach sich, als wenn man garnicht gehandelt hätte. Das muss man sich bewusst machen und dann überlegen, ob man handelt.


    Von Ragnarök habe ich nicht gesprochen...

    Ich weiss gerade nicht wie der Begriff "Duldsamkeit" in diesen Raum kommt. Ich interpretiere die Geschichte vom Weise mit dem Kind so, dass der Mensch sich Prüfungen und Schicksalsschlägen mit einem gewissen Gleichmut und Durchhaltekraft entgegensetzen soll. Auch wenn das Beispiel mit dem Kind unglücklich gewählt wurde. Und ja, im Grimnirsmal lese ich dieses Motiv, neben anderen, ebenfalls heraus. Durchhaltekraft und Standhaftigkeit bei Entbehrung und Schicksalsschlägen war das F-und-O bei unseren Vorfahren. Ohne solche Tugenden wäre ihr Überleben unmöglich gewesen, weshalb sie zu meinen "9 Tugenden" gehören.

    Vom Leiden des Kindes lese ich hier nichts. Das ist aber auch nicht das Thema. Es ist ein Gleichnis wie das Märchen "Das Mädchen ohne Hände". Es geht um eine östliche Lebenshaltung, die der Fische-Weisheit entspricht, im Westen aber relativ unpopulär ist: Hinnehmen, geschehen lassen, wirken durch nichttun...


    Die ich sich wirkende Macht des Odin, wie im Grimnirsmal beschrieben, wird in der Geschichte des Hakuin beschrieben.


    Kendra und Ravena: Der Author der Geschichte des Zen- Meisters hat wahrlich kein Augenmerk auf das wohl des Kindes gelegt. Das Kind ist hier nur ein zufälliges Stilmittel, um die Anekdote des Zens zu beschreiben. Vielmehr lese ich in dieser Anekdote, sowie im Grimnirsmal, heraus, wie sehr sich die Menschen im Urteil über die Weisen täuschen können, und generell falsche Wahrheiten für richtig halten. Die Menschen werden so angehalten, über die Fassade des Äusseren und der Lügen hinaus zu schauen und die wahre Natur der Dinge kennen zu lernen.


    Das Kind hat echt die Arschkarte in der Geschichte und der echte Vater lacht sich ins Fäustchen. :D Nur nebenbei bemerkt.

    Der Neubau ist immer eine Opferhandlung und ein Beweis für die Lebendigkeit des Kultes. Außerdem haben alle Generationen immer wieder an der Errichtung von Tempelanlagen teil. Somit muss das Gebäude nicht vor sich hin modern und es entsteht kein Wettstreit wer den größten und feschesten Tempel baut. Ich mag Japaner für ihre Eigensinnigkeit und die vordergründig umständlichen alten Riten und Gepflogenheiten.

    Ich hab es mal gelesen, kann mich aber an nicht mehr viel erinnern was da drin stand. Und wenn ich mich nicht mehr besonders daran erinnern kann, hat es mich nicht sonderlich beindruckt. Als Einführung zum Thema Shinto sollte es aber schon taugen.


    Was ich am Shinto gut finde, dass die ihre Holztempel regelmäßig erneuern. Dadurch sehen die Gebäude immer top aus und die Shinto Anhänger haben immer wieder eine Aufgabe zu erledigen.

    Die überall auf der Welt versteckten Pyramiden, vor allem in Bosnien sind auch faszinierend. Boshafte Zungen behaupten, dass die Objekte die einer Pyramide ähneln, in Wirklichkeit ordinäre Berge seien und dass die Arbeit der Pyramidenforscher reale archäologische Funde aus der Zeit der Römer und Illyrer zerstöre.

    Machste einmal was falsch, kriegst du von deinem Gott richtig eine gewatscht. Das nenn ich eifersüchtig.


    Eine Stunde, nachdem du die Farben erwähnt hast, hab ich im Sohar das hier zufällig gelesen: "In Ihr (Rose) ist Rot und Weiß - so auch in der Gemeinschaft Israels -Strenge- und -Liebe- ".
    Rot passt also gut zum Zorn.

    DIe Zuordnung der Farbe ist eine gute Idee. Darauf wäre ich nicht gekommen.


    Es bleibt wohl Auslegungssache ;) Vielleicht überinterpretiere ich es auch. Aber trotzdem: Der Bischof meint die Blindheit des Mannes wurde durch die heidnischen Götter hervorgerufen. Benolef schien sich daran sein Leben lang nicht zu stören, sonst wäre er wohl wie die anderen konvertiert. Und nachdem er SAH und Thors Anwesenheit SPÜRTE gab er Thor nicht die Schuld für seine Blindheit, im Gegenteil...

    Hallo,


    ich habe hier ein Gedicht für euch, das zwar einen traurigen Unterton bereithält, aber gleichzeitig durch seine Interpretationsmöglichkeit ein wenig Raum zum spekulieren lässt. Der Author Hermann Allmers (1821 - 1902) fühlte sich einem aufgeklärtem, undogmatischem Christentum verpflichtet. Von einem Christen lässt sich kaum ein Loblied über Thor erwarten. Ich habe dennoch das Gefühl, dass eine gewisse Sympathie und Verbundenheit zu erkennen ist. Hermann Allmers war sehr an seiner heimatlichen Geschichte und Natur interessiert.


    Interessant ist die Frage, woher nun der Blitz am Ende stammt, von dem Bernoles erlegt wird. Ein einer Stelle wird von Thors blauen Blitze gesprochen. Derjenige am Ende ist dagegen rot. Soll damit eine Racheakt des abrahamitischen Gottes angedeutet werden, der ihn zuvor mit der Sehkraft beschenkt hat, oder ist es die Rache Thors, der Bernoles für dessen Taufe bestrafen will. (Oder ist der Blitzeinschlag reiner Zufall, weil Bernolef mit Harfe an einer exponierten Stelle steht, und er als Blitzableiter dient ? :D ). Der abrahamitische Gott tritt im alten Testament auch gerne als Gewitterwolke auf, um seine Anhänger zu bestrafen, wenn sie Fehler machen. Hermann Allmers war sicherlich kein Verfechter des alten Testaments.


    Warum ist Bernolef von dem Gewitter so sehr beeindruckt, dass der darüber das "Wunder" seiner wiedergewonnenen Sehkraft vergisst ? Bernolef macht ansonsten keinen dummen oder amoralischen Eindruck.


    In dem Buch, aus dem ich das Gedicht habe, ist anbei ein Bild von Bernolef mit Harfe und einem mächtigen Thor mit Hammer zu sehen, der sich anscheinend zum zuschlagen bereit macht. Nach der Ansicht der Christen gibt keinen Gott namens Thor, also auch keinen Thor, der sich an seinen ehemaligen Anhängern rächen könnte. Und wenn, dann müsste der abrahamitische Gott seine getauften Anhänger doch schützen. Komplizert. :D



    Bernolef


    • 1.


    • Bernolef, der alte, der Barden letzter war.


    • blind seine Augen beide, hell wie Schnee sein Haar;


    • doch immer noch ertönte herrlich sein Harfenklang


    • und hell zur alten Harfe und machtvoll sein Gesang.


    • Im Friesenland längst alles zum Christengotte schwor,


    • nur er sang seine Lieder dem Wodan und dem Thor.


    • Kein einz´ger wollt´es hören; ab wandten rings sich all´;


    • einsam stand er am Meere und sang in den Wogenschwall.


    • Gezogen kam der Bischof, der heilige Mann Ludger,


    • im Friesenland zu festen die neue Gotteslehr´.


    • Der Bischof sprach zum Barden: “Laß ab vom Heidentum,


    • und singe deine Lieder zu Christi Preis und Ruhm!


    • schwör ab die alten Götter; die haben dich blind gemacht;


    • Christus wird dich erlösen nach langer, banger Nacht!”-


    • “Nun wohl denn”, sprach der Alte, “schau wieder ich das Licht,


    • sing´ ich zu Christi Preise; sonst glaub´ ich an ihn nicht.”


    • Da über ihn Ludgerus inbrünstig betet laut,


    • auftun sich seine Augen, daß er die Sonne schaut,


    • die Sonne und die Erde -; er sinkt auf seine Knie,


    • laut preisend Gott im Himmel und Christus und Marie.


    • Er neigt sein Haupt der Taufe, schwört ab das Heidentum


    • und singt hinfort zur Harfe zu Christi Preis und Ruhm. -


    • 2.


    • Am Hünenmal steht Bernolef; die Harfe ruht im Arm;


    • still ist´s auf weiter Heide; die Luft ist schwül und warm.


    • Wolken kommen gezogen; Donner grollt dumpf und weit;


    • vom Meer her tönt die Brandung; dunkel wird die Heid´.


    • Stäubend kommt der Sturmwind; stäubend und mit Getos,


    • schwarz wälzen sich her die Wolken; laut bricht das Wetter los.


    • Bernolef, der alte, steigt auf den Hünenstein;


    • weiß weht sein Haar im Winde, voll Wonne schaut er drein.


    • Die Harfe in den Händen, hoch hält er sie empor,


    • singend nach alter Weise ein lautes Lied dem Thor.


    • “Ich höre deinen Jammer, alter gewalt´ger Thor.


    • machtvoll mit dem Mjölnir dringest du hervor.


    • Wieder hast du verlassen Walhallas wonnigen Sitz;


    • dumpf dröhnen lassest den Donner, blau leuchten du den Blitz;


    • mit deinem Wolkenwagen durchrollst du die weite Welt,


    • und was die Räder erreichen, zerrissen wird´s, zerschellt.


    • Dir singen des Meeres Wogen; laut brausend ihr Lied erschallt;


    • dir neiget sich und beuget sich vor Angst der wilde Wald.


    • Und ich soll dir nicht bringen meinen Preisgesang?


    • Und dir soll nicht erklingen meiner Harfe klang?


    • Und ich soll dir nicht neigen anbetend mein altes Haupt,


    • soll nicht mehr an dich glauben, an den ich so lang´ geglaubt?”


    • Dir Harfe in den Händen, hoch hält er sie empor,


    • und laut ertönt von der Lippe das lobende Lied dem Thor.


    • Da- plötzlich niederwettert ein langer Strahl glührot- ,


    • und die Harfe liegt zerschmettert, und Bernolef liegt tot.


    • Hermann Allmers

    Nächste Woche bin ich ein paar Tage im Harz.


    [irony]Dort hole ich vom Brocken ein paar Steine, werde sie durch Runenzauber energetisieren und dann teuer bei Ebay verkaufen. Wenn ihr auch einen Stein haben wollt, schickt mir ne Mail.[/irony]


    Oder ihr kommt einfach beim Brocken vorbeigelaufen für ein spontanes Treffen.

    Zitat

    Kannst Du mir zu dem Thema Literatur empfehlen? ^^


    Ich glaube Platon hat kein Werk hinterlassen, wo er sich intensiv mit der "Anamnesis" beschäftigt. Die meisten Hinweise finden sich wohl im "Phaidon". Einige der Ansichten von Platon zur Wiedergeburt und Ähnlichem, hat er wahrscheinlich von den "Pythagoreern" übernommen.