Beiträge von Krāa

Schon gewusst…?

Loki / Loptr ist geborener Thurse, aber durch Blutsbruderschaft mit Wodan / Odin zudem ein Ase. Er ist Gott des Feuers und der List und beschwört das Ende der Asen durch den Tod Balders herauf.

    Es gibt aber auch keine einheitliche Quelle, ab wann ein Toter überhaupt als "in der Nachwelt" gedacht wurde.In der Schlacht Gefallene (Tod dur Waffengewalt) mussten per Express nach Folkwang/Walhall, Balder (auch Tod durch Waffengewalt) musste erst verbrannt werden, bevor er nach Hel kam.


    [irony]Bei Ertrunkenen wäre dann auch noch die Frage, ob das Wasser in den Lungen als Grabbeigabe zählte und mit in die Nachwelt kam.[/irony]


    Ich kann den Gedankengang mit den Grabbeigaben schon nachvollziehen, allerdings kennen wir ja auch Symbol- bzw. Ersatzopfer, bei denen eine Nachbildung (z.B. ein Gebildebrot in Tierform) als dem Original gleichwertiger Ersatz geopfert wurde.
    Demnach wäre es doch eine Option, dem Verstorbenen Nachbildungen der entnommenen Organe als Grabbeigabe mitzugeben ( Kettenanhänger etc.) oder sie im Nachhinein zu Opfern.


    Ich würde an dieser Stelle gern anmerken, dass ich meine Beiträge nicht als die absolute Weisheit ansehe. Es ging mir nur darum, die Diskussion in eine religiöse Richtung zu drehen. Bisher ging es hier ja eher um ethische Ansichten und die Skandale der letzten Jahre, bei denen Organe quasi verkauft wurden.


    Du hast absolut recht, Quellen und archäologische Funde liefern uns widersprüchliche Hinweise. Wie oder ob das alles zusammenpasst, können wir nicht wissen.
    Aber deshalb wäre das hier ja eine gute Gelegenheit, Argumente dazu zusammenzutragen. Letzten Endes macht damit dann sowieso jeder was er will, jeder bildet sich eine eigene Meinung. Aber es kann ja nur positiv sein, die eigene Meinung auf Quellen und historische Funde zu stützen.
    Eine Art "Pippi Langstrumpf-Heidentum", in der sich jeder seine eigene Religion ohne jeglichen Bezug zur Realität zusammenbastelt, kann ja nun wirklich nicht das Ziel sein.


    Mal ganz davon abgesehen, dass man in der Regel stirbt, weil mindestens ein Organ kaputt ist :whistling:


    Du hast bereits selbst geschrieben, dass Waffen als Grabbeigabe oft zerstört wurden. Das lag wohl daran, dass man Grabräubern keinen Grund liefern wollte, die Totenruhe zu stören. Ganz offensichtlich glaubte man also, dass auch kaputte Dinge in der nächsten Welt wieder intakt sind. Das könnte dann auch für Organe gelten. Es ist aber immernoch kein Argument dafür, dass fehlende Organe plötzlich wieder vorhanden sind, genau wie dem Toten fehlende Grabbeigaben im Totenreich ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.
    Diese Annahme würde nur funktionieren, wenn man den menschlichen Körper als Ganzes anssieht. Soll heißen, wenn der Körper an sich da ist, ist es egal, ob ein Auge, ein Arm oder eben das Herz fehlt, weil der Körper als Einheit gesehen, und deshalb nach dem Tod wieder hergestellt wird.

    OT

    Manchmal, manchmal nicht. Genauso wie Körper- und Brandbestattungen auch nebeneinander existierten. Es ist ziemlich unmöglich zu sagen welche konkrete Vorstellung die Germanen von der Seele und ihrem Übergang in die Nachwelt hatten.

    Überlieferungen gibt es zu diesem Thema aus offensichtlichen Gründen nicht. Und da wir keine echten Priester oder Seher mehr haben, werden uns wohl auch die Götter so schnell keine Antwort darauf geben.
    Deshalb bin ich bei diesem Thema sehr vorsichtig, und lehne einen Organspendeausweis ab.


    Das wir zum Thema Tod, Bestattung und das Leben in der nächsten Welt keine genauen Fakten haben, habe ich bereits geschrieben. Aber es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die Entnahme von Organen vor der Bestattung zu Problemen führen könnte.
    Das ist schließlich ein religiöses Forum, statt nur über ethische Gründe für und gegen Organspende zu diskutieren, sollten vielleicht die religiösen Fragen im Vordergrund stehen.


    Und da mir keine Quelle bekannt ist, die sich mit fehlenden Organen oder Gliedmaßen bei der Bestattung beschäftigt, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als ähnliche Themen zum Vergleich heranzuziehen.
    Grabbeigaben, die man mit in die nächste Welt nimmt, sind da in meinen Augen ein berechtigtes Argument.

    Naja wenn man sich Gedanken über die körperliche Unversehrtheit im Nachleben macht, könnte man sich aber auch fragen warum die (Indo-)Germanen ihre Toten mitunter verbrannten. Da bleibt dann auch nicht so viel übrig. ^^


    Sie wurden aber vollständig verbrannt, wohl auch inklusive Grabbeigaben.
    Vielleicht kommt es auch einfach auf die Bestattung an. Also alles, was zum Zeitpunkt der Bestattung da ist, kommt mit in die nächste Welt.
    Schließlich geht man ja auch nicht davon aus, dass das Schwert eines Kriegers in der nächsten Welt plötzlich verschwindet, nur weil es Grabräuber aus seinem Grab entwenden.

    Ich persönlich habe einen Organspendeausweis.
    Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas "mitnehme" außer meiner "Seele", wenn ich sterbe
    und darum darf mit mir auch versucht werden das Leben eines anderen zu retten.
    Für mich ist die "Seele" das was mich lebendig macht und wenn ich sterbe, verlässt sie den Körper,
    weshalb ich nicht glaube, dass etwas von mir zurück bleibt.


    Ich weiß nicht, welche Religion du hast. Es ist ja nicht jeder hier im Forum germanischen Glaubens.
    Aber ich sehe das ganz anders.


    Unsere Ahnen haben den Toten Grabbeigaben gegeben. Legt man einem Menschen ein Schwert ins Grab, hat er in der nächsten Welt ein Schwert. Legt man ihm ein Pferd ins Grab, hat er ein Pferd. Legt man ihm einen Sklaven ins Grab, hat er sogar einen Sklaven in der Welt der Toten.
    Tut man all das nicht, dann hat er nichts davon.
    Was passiert also, wenn man einen Menschen ohne Organe bestattet?


    Überlieferungen gibt es zu diesem Thema aus offensichtlichen Gründen nicht. Und da wir keine echten Priester oder Seher mehr haben, werden uns wohl auch die Götter so schnell keine Antwort darauf geben.
    Deshalb bin ich bei diesem Thema sehr vorsichtig, und lehne einen Organspendeausweis ab.

    "Gott mit uns" ist eine weltweit beliebte Phrase unter Neo-Nazis, aber hast schon Recht, es ist viel wahrscheinlicher, dass McNellan ein Geschichtsbuch über Gustav II. Adolf las und so auf den Spruch kam. Insbesondere bei einem Mann der sich viel mit unhaltbaren Rassentheorien beschäftigt liegt das ja nahe.

    "Gott mit uns"


    Also nach kurzer Recherche konnte ich keinen Zusammenhang dieses Spruchs mit der rechtsextremen Szene finden.
    Ja, er wurde von der Wehrmacht verwendet. Das ist aber keine Überraschung, da er auch schon in der Zeit des deutschen Reiches bis 1918, und selbst davor schon im Königreich Preußen genutzt wurde. Auch auf dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ist er zu finden.


    Und wenn man den Spruch "Gott mit uns" in eine Suchmaschine eingibt, zeigt es bei mir, abgesehen von historischen Informationen, ausschließlich christliche Internetseiten an.
    Von heutigen Nazis ist da kein Spur.
    Aber natürlich verfüge ich auch nicht über Nazi-Insiderwissen.
    Fakt ist aber, dass es sehr viele Wege gibt, auf den Spruch "Gott mit uns" zu stoßen, nicht nur, wie von dir behauptet, ein Geschichtsbuch über einen schwedischen König.

    Weiße horizontale Wolfsangel auf schwarzem Feld... ja, uraltes Symbol.


    Wolfsangel


    Aber ich will nicht stur sein. Ich gebe zu, an dieser Stelle könnte tatsächlich der Verdacht des Rechtsextremismus aufkommen. Aber diese eine Sache reicht mir definitiv noch nicht, um ihn als Extremisten abzustempeln. Definitiv ist es nicht genug, um diese wunderbare Idee zu verteufeln, nur weil diese Person dafür Werbung macht.


    Der Schlachtruf "Gott mit uns" geht auf den Dreißigjährigen Krieg zurück und wurde auch noch nach dem 2. Wk. von der Polizei benutzt, aber ich glaube kaum, dass die Amis den daher genommen haben.


    Selbstverständlich wird man hier den christlichen Ruf "Gott mit uns" ins Germanische umfunktioniert haben. Das hat aber nichts mit Rechtsextremismus zu tun, sondern mit einem unschönen Trend, sich ständig am Christentum orientieren zu wollen bzw. deren Symbole zu vereinnahmen.
    Dazu gehören durchgestrichene Fischaufkleber auf Autos, Adler die Fische in den Krallen haben, "Odin statt Jesus" T-Shirts und vieles mehr. Sowas gefällt mir auch nicht, mit Politik hat das aber herzlich wenig zu tun.



    Es gibt noch mehr Dinge, die man an diesem Video bemängeln könnte.
    Es stört mich zum Beispiel, dass man zu Beginn eine Kampfszene aus der Serie "Vikings" eingebaut hat. Man will wohl wieder jugendliche "Modeheiden" zum mitmachen animieren.
    Und das schlimmste kommt zum Schluss: McNellan lässt es sich nicht nehmen, darauf aufmerksam zu machen, dass man von ihm eine signierte Version seines Buches kaufen kann. Es ist zum Glück nur ein Satz am Ende, und definitiv keine aggressive Werbung. Viele Zuschauer werden das vielleicht sogar überhören. Aber es muss einfach nicht sein und hinterlässt ein ungutes Gefühl.


    Aber, ohne weitere Hintergründe über die Aktion oder McNellan zu kennen, kann ich aufgrund dieses Videos und dieser Aktion keine politischen Bedenken finden.


    An dieser Stelle kommt mir immer ein Zitat ausgerechnet aus einem Spiel in den Kopf.


    "If all you ever look for is evil, it's all you're ever going to see."
    Mafia III

    Ich bin ja schwer für eine Politik-AG, damit diese, sich nicht für alle Mitglieder nennenswerten Themen mit den Leuten, die das gerne wollen, weiterhin diskutieren lassen und das Forum ansonsten frei von solchen Themen bleibt.


    Das habe ich mir auch schon öfters gedacht. Es gibt viele hier, und das schließt mich ein, die Glaube und Politik nicht trennen können oder wollen.
    Trotzdem ist das hier in erster Linie ein Forum für den Glauben, und soll weder von den Mitgliedern noch von Außenstehenden als Politikforum wahrgenommen werden. Es hilft einem Forum auch nicht unbedingt, wenn es von Außen als politisch Rechts bzw. Links wahrgenommen wird, denn sowas wird immer potenzielle Mitglieder verschrecken.
    Eine AG Politik wäre dafür die perfekte Lösung. Wer es sich nehmen lassen will, auch über die politischen Aspekte des Glaubens zu diskutieren, kann das tun, "unpolitische" Mitglieder werden nicht genervt, neue Mitglieder werden nicht verschreckt und das Forum wird nicht aufgrund von politischen Debatten in die "Schmuddelecke" gestellt.

    Es ist schade, dass sich hier schon wieder alle ausschließlich über den angeblichen politischen Aspekt dieser Aktion diskutieren.


    Ich habe keine Informationen über diese Aktion abgesehen von dem hier verlinkten Video. Aber in diesem Film kann ich ausschließlich zwei Stellen finden, in denen eine politische Aussage enthalten ist.
    1. McNellan sagt, die Teilnahme an dieser Aktion würde auf politischer Ebene wirken. Das kann aber so ziemlich alles bedeuten, denn er erläutert diesen Gedanken nicht. Ich habe keine Ahnung, was diese ganze Sache mit Politik zu tun haben soll.


    2. McNellan bezeichnet die Zeit, in der wir leben, als "Zeit der völligen Degeneration", woraufhin ein Ausschnitt aus einer...ich nenne es einfach mal "Regenbogen-Parade"...gezeigt wird. Ganz offensichtlich mag er also Männer die sich als Frauen verkleiden und unter Regenbogenfahnen tanzen nicht.


    Abgesehen davon sehe ich in diesem Video keinerlei politische Aussagen.
    Und wenn hier jemand etwas von "Nazi-Symbolik" oder "Nazi-Sprache" erzählt, dann nehme ich das sowieso nicht ernst. Ich lasse mir weder traditionelle Symbole, noch unsere Sprache von 12 Jahren Geschichte kaputt machen.
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    So, und jetzt zu dem wichtigen Teil:


    Die hier vorgestellte Idee finde ich super.
    Unser Glaube findet viel zu oft nur im Internet statt, tatsächliche feste Rituale, die uns alle verbinden, gibt es kaum. Solche Aktionen kann ich also nur begrüßen.


    Es animiert Menschen in unsere Zeit sich raus aus den Betonblöcken, in denen wir leben und arbeiten, und in die Natur zu begeben.
    Das Berge eine besondere Bedeutung haben ist wohl unumstritten. Sie sind der Wohnort von Zwergen und anderen Wesen, und dienen als Zuflucht für die Geister der Toten.
    Auch gibt es wohl kaum einen Ort, der besser dafür geeignet ist, einfach mal abzuschalten. Nirgends ist man weiter entfernt von der Hektik des Lebens als in tausenden Meter Höhe.
    An diesen Orten kleine Rituale abzuhalten und zu den Göttern zu beten muss ein wirklich tolles Gefühl sein.

    Da dieses Symbol in Europa allerdings absolut und zu Recht extrem negativ belastet ist – und es historisch auch nie eine europäische Swastika in der Form gab, entsteht gerade sehr viel Empörung außerhalb der Vönix-Fangemeinde.

    So, ich sah mich gezwungen, ein paar alte Bilder auf meiner externen Festplatte zu suchen, um diesen Mist jetzt zu widerlegen.
    Im Cairngorms National Park in Schottland gibt es in der Nähe von Balmoral Castle ein Denkmal für Soldaten aus dem ersten Weltkrieg. Die Swastika bedeutete den Schotten hier so viel, dass man das Denkmal damit schmückte. Auch der zweite Weltkrieg und der missbrauch der Swastika durch die Nazis konnte die Haltung der Schotten zur Swastika nicht erschüttern, weshalb man kein Problem damit hatte, die Namen von gefallenen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg zu diesem Denkmal hinzuzufügen.
    Heute ist es also ein mit Swastikas verziertes Denkmal, auf dem im zweiten Weltkrieg gefallene Soldaten geehrt werden.


    Wenn die Schotten kein Problem damit haben, die Swastika sogar auf Kriegsdenkmälern für Opfer des zweiten Weltkriegs zu benutzen, weshalb sollten wir dieses Symbol dann nicht für religiöse Zwecke nutzen dürfen?


    War Memorial.jpgWar Memorial 2.jpgWar Memorial 3.jpg

    Ehre im alten Sinn gibt es eben nicht mehr. Das Opfer eines Verbrechens ist eben nicht im Auge der Gesellschaft entehrt. Die Gesellschaft erwartet nicht von ihm, dass er Rache nimmt. Im alten Sinn ist Ehre nicht subjektiv gefühlt, sie ist eine gesellschaftliche Tatsache.

    Es geht doch nicht nur um das, was die Gesellschaft denkt. Für mich ist Ehre eine objektive Größe. Wenn es nur um die Gesellschaft gehen würde, hätten unsere Ahnen nach einer Ehrverletzung auch einfach umziehen können. So einfach war es aber sicherlich nicht.
    (Auch unabhängig davon, dass ein Umzug damals allgemein nicht so einfach gewesen sein dürfte, wie es heute ist.)
    Rechtfertigen muss man sich doch aber vor allem auch vor sich selbst.
    Ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich wüsste, dass ich mir alles gefallen lassen würde.


    Oder wenn entehrte (!) Frauen ermordet werden oder den Vergewaltiger heiraten müssen zur Widerherstellung ihrer Ehre.


    Das hat in meinen Augen nichts mit Ehre zu tun. Ich bezweifel auch, dass unsere Ahnen das so gesehen hätten. Den Vergewaltiger ihrer Tochter hätten sie nicht mit ihr verheiratet, um die Ehre der Familie wiederherzustellen. Die Lösung wäre sicherlich etwas blutiger gewesen.


    Möchte heute irgendwer durch Opfersein die gesellschaftliche Ehre verlieren, solange, bis der Täter gefasst und bestraft wurde?


    Selbstverständlich will man das nicht. Das wollten unsere Ahnen aber sicherlich auch schon nicht. Trotzdem war es so, wie es eben war. Und es ist, wie es ist.

    Das ist uns fremd geworden. Wir glauben an Karma oder Vernunft oder spirituelle Weiterentwicklung. Wer fühlt sich entehrt, wenn zu Hause eingebrochen wurde? Wir haben einen komplett anderen Ehrbegriff bzw. auch hier wieder viele verschiedene Vorstellungen.


    Sprich bitte nur für dich selbst. Dieser traditionelle Ehrbegriff ist durchaus noch in unserer Zeit vertreten.



    Von daher, wir haben Null Ahnung von Rache im alten Sinn. Können wir gar nicht mehr.


    Selbstverständlich können wir das heute noch wissen. Unzählige Geschichten, die uns noch von unseren Ahnen überliefert sind, berichten davon.


    Ich glaub tatsächlich, dass Rache immer das beste Heilmittel ist / wäre. Aber sie ist oft im Leben unerreichbar oder aber würde einen selbst ruinieren. Von daher finde ich es gut, dass sie nicht mehr an die Ehre gekoppelt ist. Man hat die Wahl, ob man es so oder anders angeht.


    Auch hier muss ich dir wiedersprechen. Man hat diese Wahl eben nicht. Wir können nicht "wählen", wie wir unsere Ehre wiederherstellen. Wir können ausschließlich wählen, ob uns unsere Ehre wichtig, oder ob Sie uns egal ist.
    Wenn sie uns wichtig ist, könnte es leider passieren, dass wir dafür einen hohen Preis bezahlen müssen. Aber Ehre ist nicht verhandelbar. Sie verändert sich nicht, nur weil wir uns das wünschen.

    Beim täglichen durchforsten aller möglichen Nachrichten des Tages, bin ich auf einen Artikel gestoßen, der mich so sehr amüsiert, dass ich ihn einfach hier teilen muss.


    In Schweden sollen Geistliche ab dem kommenden Jahr beim Gottesdienst nur noch geschlechtsneutrale Begriffe verwenden, wenn sie von Gott sprechen.
    [...]
    Im Vaterunser darf weiter „Vater“ gesagt werden. Ansonsten sind die Geistlichen der evangelisch-lutherischen Kirche von Schweden angewiesen, im Gottesdienst nur noch geschlechtsneutrale Begriffe zu verwenden, wenn sie von Gott reden. Statt „Herr“ oder „Er“ sei die weniger eindeutige Bezeichnung „Gott“ angebracht.

    Das Christentum zerlegt sich selbst. Ich hätte es nicht geglaubt, aber so hat dieser ganze Gender-Wahnsinn wenigstens doch noch eine gute Seite.

    Meine Idee ist: eine Internetseite auf der Heiden beschreiben warum sie Heiden geworden sind und wie Sie Ihr Heidentum leben. Die Fragen an die Heiden müssten natürlich standardisiert sein, also eine Art von Fragebogen auf den jeder Befragte beliebig antwortet. Natürlich alles über Aliasnamen. Bildchen, wer will.

    Hallo Balmung,
    ich glaube nicht, dass dieses Forum dafür der richtige Ort wäre. Die Idee an sich ist gut, aber ich teile die Bedenken der anderen. Das hier ist ein freies Forum, in dem wirklich jeder Mitglied sein kann, ohne irgendwelche Vorraussetzungen zu erfüllen. Anders als in den Vereinen (und deren Foren) gibt es keine "heidnischen Tugenden" oder sonstwas, denen alle zustimmen müssen, um hier mitdiskutieren zu dürfen.
    Deshalb wirst du immer Leute haben, die sehr extreme Ansichten haben bzw. esoterische Spinner sind, denen der tatsächliche Glaube unsere Ahnen vollkommen egal ist.


    Deine Idee ist also gut, jedoch wohl besser geeignet für die Website des VfGH, des Eldarings, der GGG oder sonstigen Vereinen, die zumindest ein paar Gemeinsamkeiten ihrer Mitglieder vorraussetzen. Dort könnten dann Antworten, die dem Grundkonsens des Vereins widersprechen entfernt bzw. gar nicht erst veröffentlicht werden.



    Und wie würdest Du dann die von dir unerwünschten Knallrechten, Knalllinken und Esos draußen halten? Ich kann denen zwar jederzeit absprechen, dass sie den Kern verstanden haben. Aber auf welcher Grundlage könnte man ihnen verwehren, exakt so über mich zu denken?


    Zumindest extreme politische Ansichten könnte man verhindern, indem man in dem Fragebogen keine politischen Fragen stellt, und den Teilnehmern vorher mitteilt, dass politische Meinungen in den Antworten unerwünscht sind, und nicht veröffentlicht werden. Somit wäre es egal welche politischen Ansichten jemand hat, Rechts- und Linksextreme Ansichten wäre genauso unerwünscht wie Nationalistische, Konservative, Liberale oder Sozialdemokratische.

    In der Ahnenverehrung zählen die gesamten vorangegangenen Generationen der Sippe, ggf sogar des Stamms..


    Für die zählte die vorangegangene Generation und dann noch die Generation davor und vielleicht noch die Generation davor und dann wurden die Ahnen sowieso eine unbestimmbare Größe, aus der dann vielleicht einzelne Helden hervorstachen.


    Ja was denn nun? Diese beiden Aussagen widersprechen sich.


    Wenn ich bei meiner Familie nur die drei Generationen vor mir beachte, dann müsste ich weder Heide noch Christ sein, sondern Atheist.


    Aber abgesehen davon: Ich habe noch nie davon gehört, dass es für unsere Religion üblich wäre, die verstorbenen Kinder der Kinder der Kinder eines Bruders meines Ur- Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-...-Opas zu verehren. Das geht eindeutig zu weit. Fragen können wir unsere Ahnen erst, wenn wir diese Welt verlassen haben, aber Sinn ergibt das keinen, und ich kann es mir beim besten Willen auch nicht vorstellen.

    Und nochmal: was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Wenn auf meine verstorbenen Familienmitglieder trinke und zu ihnen "bete", spreche ich natürlich auch die an, die keine direkten Vorfahren von mir sind. Aber mit jeder Generation spaltet sich die Blutlinie. Wenn wir wirklich die Lebensart aller irgendwie mit uns verwandten Menschen beachten sollten, dann gibt es vermutlich keine einzige Religion, keine einzige Kultur, die wir nicht in unser Leben integrieren müssten. Wir alle werden auch vor X-Generationen mal einen Ahnen gehabt haben, der heute Nachfahren hat, die sowohl Muslime, Juden, Buddhisten, ..., sind. Irgendwo müssen wir eine Grenze ziehen.
    Und die einzig logische Grenze ist die direkte Blutlinie.



    Dann verstehe ich nicht, wie deine Geschwister weniger für dich zählen können als deine Eltern


    Woher hast du denn diesen Quatsch? Ich liebe meine Schwester, und ich liebe meine kleine Nichte. Aber auf meine zukünftigen Kinder haben die Taten bzw. der Lebensstil meiner Schwester und all ihrer Kinder keine Auswirkungen, die Blutlinie hat sich an dieser Stelle gespalten. In ein paar Generationen werden sich meine Nachfahren und die Nachfahren meiner Schwester vermutlich nicht einmal mehr kennen.

    Klar, was nicht passt wird einfach mal passend gemacht, auch wenn man dafür den (für die Germanen geradezu heiligen) Sippenbegriff verstümmeln muss


    Das hat doch damit gar nichts zu tun. "Sippe" und "Ahnen" sind zwei verschiedene Dinge. Das eine ist die erweiterte Familie, das andere ist die eigene, direkte Blutlinie.
    Meine Ahnen sind natürlich Teil meiner Sippe. Aber Teil meiner Sippe sind auch meine Onkel, meine Tante oder meine Schwester. Meine Ahnen sind das aber nicht.


    Einzelkind?

    Nein.

    Wenn die Heiden mit ihren Ahnen ankommen, kann ich immer nur müde lächeln. Einfach mal einen Blick auf das Bevölkerungswachstum werfen:


    zum.de/psm/decker/decker69.php


    Wenn es nach unseren Ahnen ginge, wäre ziemlich klar welcher Religion wir angehören müssten. Da hilft es auch nichts, wenn wir "das Heidentum" 100.000 vor Christus anfangen lassen


    Ulfberth, dir ist aber schon bewusst, dass jeder nur einen einzigen Vater und eine einzige Mutter hat, oder?
    Es ist doch vollkommen uninteressant, ob mein Ahne vor 200 Jahren noch 10 Geschwister hatte, der vor 2000 Jahren aber nur 2, denn die sind nicht mehr Teil meiner direkten Blutlinie.


    Abgesehen davon bin ich davon überzeugt, dass das "Heidentum" so alt ist wie die Menschheit selbst. Bis zur Erfindung des Christentums und des Islams gibt es keine Hinweise darauf, dass eine erfundene Religion jemals den ursprünglichen Glauben der Menschen so umfassend verdrängt hat. Deshalb kann man wohl davon ausgehen, dass das "Heidentum" schon immer da war. Jede Generation hat neues über die Welt und die Götter erfahren, und die religiösen Vorstellungen und rituellen Praktiken wurden dementsprechend angepasst.
    Somit haben wir deutlich mehr direkte Vorfahren, die Heiden waren, als solche, die sich Christen nannten.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich der richtige Platz dafür ist, aber ich habe jetzt keinen besseren gefunden.


    Heute kam wieder eine E-Mail von "Grimfrost", einem schwedischen Onlinehandel.
    Die haben jetzt, vermutlich nur für kurze Zeit, ein Amulet im Verkauf, das Loki darstellen soll. Das Original wurde in einem Schiffsgrab im norwegischen Ort "Bitterstad" gefunden, weitere Informationen sind in der Produktbeschreibung zu finden (leider nur auf Englisch).
    Da es weder gute Figuren, noch Amulette gibt, die Loki darstellen, dachte ich mir, das könnte vielleicht für den ein oder anderen hier interessant sein.
    Ganz billig ist es aber leider nicht. Grimfrost hat zwar viele tolle Produkte, ist aber auch verdammt teuer.


    Loki Amulet

    Ich komme aus ... ach, lassen wir das, es ist eher sinnfrei, von meinem Leben zu Berichten, denn es ist ja eh anscheinend nicht so, wie ich es erlebt habe, sondern wie andere es aus der Distanz und aus medialen Berichten entnehmen.


    Hey, ich habe dir nur erklärt, weshalb Menschen, die (noch) nicht von einem hohen Ausländeranteil in ihrer Heimat betroffen sind, trotzdem AfD wählen, und die Einwanderung von 1,5 Millionen Ausländern, Tendenz stark steigend, nicht positiv sehen.
    Wenn du die Erklärung nicht akzeptieren, und somit die Realität verweigern willst, bitte. Das ist deine Entscheidung.
    Allerdings ist es genau diese Ignoranz, die dazu geführt hat, dass die Linke so viele Wähler an die AfD verloren hat. Denn die AfD nimmt die Sorgen der Wähler ernst, und die Linke bezeichnet die Wähler lieber als Nazis und Vollidioten, deren Meinung falsch ist und nicht zählt.


    Und ich möchte als Wahlthüringer auch durch Thüringe laufen können, ohne von den ganzen Kurzrasierten .... ach ja, die zählen ja alle nicht, weil sind ja Deutsche und keine Migranten.


    Und was hat das Eine jetzt mit dem Anderen zu tun?
    Weil wir gewaltbereite Deutsche im Land haben, müssen wir uns jetzt dringend auch noch gewaltbereite Ausländer ins Land holen? Was für eine schräge Logik ist das denn?



    Aber vielleicht kannst du auch gar nichts dafür. Vor allem jetzt, nach dieser Wahl, ist mir klar geworden, weshalb niemand versteht, warum wir hier im Osten so viele AfD Wähler haben.
    Wir im Osten lieben unsere Länder. Wir sind verdammt stolz auf unsere Herkunft und unsere Heimat. Wir wählen, was wir wählen, nicht aus Wut, sondern aus Liebe. Und das scheint im Westen leider nicht mehr so zu sein. Dort gibt es keine Vaterlandsliebe mehr, und diese fehlende Liebe ist die Wurzel allen Übels in den deutschen Ländern.

    Faszinierend ist auch, dass hier die AfD in Orten und Ortsteilen die meisten Stimmen bekommen hat, deren Ausländeranteil verschwindend gering bis nicht vorhanden ist. Da frag ich mich ehrlich, was mit DEN Leuten nicht stimmt. Denn sie sind ja nicht einmal betroffen.

    Das kann ich dir als Sachse ganz leicht beantworten. Auch wir haben, mit Außnahme von Leipzig, einen eher geringen Anteil an Ausländern. Aber gerade das ist der Grund, weshalb wir die unkontrollierte Zuwanderung ablehnen. Die Mauer ist vor über 25 Jahren gefallen, wir sehen die Zustände in westdeutschen Städten. Ist es wirklich so unbegreiflich, dass wir genau das nicht auch in unseren Städten haben wollen? In Leipzig haben wir es schon, und Chemnitz entwickelt sich ebenfalls dahin. Wir wollen keine Verbecherorganisationen, wir wollen keine Massenvergewaltigungen und wir wollen als Sachsen auch Nachts durch unser eigenes Land laufen können, ohne zusammengeschlagen zu werden. Wenn wir jetzt nicht die Notbremse ziehen, hat es der Westen geschafft: er hat uns unsere Heimat genommen.