Beiträge von Nemo

Schon gewusst…?

Die Christianisierung Skandinaviens und Nordeuropas im 10. und 11. Jahrhundert erfolgte von oben und zumeist durch Zwang ("Schwertmission"). Sie diente vor allem der Festigung des Königtums. Die dänischen, norwegischen und schwedischen Könige versuchten – nicht immer erfolgreich – sich der Kirche zur Festigung der königlichen Zentralgewalt zu bedienen.

    Guten Abend nach langer Zeit mal wieder :)


    War aufgrund psychischer Probleme und einem viermonatigen Psychiatrieaufenthalt nun schon länger nicht mehr hier, möchte jetzt aber nach Besuch des Konfirmationsunterrichtes dennoch noch mal kurz über selbigen berichten, auch wenn ich nur wenige Wochen teilnehmen konnte, da bald die Einweisung in die Klinik folgte.


    Nun ja, ich habe das Meiste als ziemliches Disaster empfunden. Trotzdem habe ich den Ball weitgehend flach gehalten, erst gedacht und dann geredet und alles in allem gut mitgemacht. Das ganze hat mich aber trotzdem eher noch in meinem Vorhaben, sobald wie möglich aus der Kirche auszutreten bestärkt, besonders weil ich die Pfärrer als ziemlich fragwürdig kennenlernte.


    Einmal besichtigten wir zum Beispiel ein Schlachtfeld aus dem ersten Weltkrieg mit anschliessendem Grillen im benachbarten Wäldchen. Während der Pfarrer nun sein Billigst-Würstchen ass veründete er betroffen, welche Tragödie es sei, so viele Leben derart grausam auszulöschen, und dass etwas Derartiges niemals wieder vorkommen dürfte, und dass der Wert eines Menschens unveränderlich und von der Nationalität unabhängig ist und allen gegenüber die Nächstenliebe gelte.
    Als ich ihn später fragte, was denn der Unterschied bezüglich des Wertes zwischen einem Tier und einem Menschen sei, stotterte er eine Weile hin und her, bis er schliesslich meine er, dass es da wohl nicht wirklich einen gibt.


    Einander Mal machten wir noch eine mehrtägige Reise, während der auch ein Ausflug in ein KZ auf dem Plan stand. Nun kam es zu einem Missverständiss bezüglich der Abfahrtszeit des Cars, und ich kam eine Viertelstunde zu spät zum Parkplaz, sie waren bereits abgefahren. Auch anrufen konnte ich nicht, da sie am Vorabend die Handys einkassiert hatten. An den Hotelempfang zu wenden traute ich mich nicht, also verbrachte ich die Zeit einfach in meinem Zimmer.
    Die Andern besichtigten einstweilen das KZ und fuhren dann gegen Mittag in eine Stadt in der Nähe um dort zu Mittag zu essen. Bei der Ankunft verteilten sie die Handys und erst dort merkten sie, dass eine Teilnehmerin fehlte.


    Trotzdem habe ich durch das Ganze etwas wichtiges gelernt: Auch der Christengott ist ein Gott, und wenn einem ein Glaube etwas gibt, ist er in Ordnung und "Richtig".


    Ja, Du wirst viel über die Frage erfahren, "wie verhält sich eine Gruppe von Jugendlichen, wenn auf das Unterlassen von Anweisungen oder Hausaufgaben im Grunde keine Sanktionen erfolgen können". War so meine Erfahrung damals, an Inhalte erinnere ich mich weniger, aber an den Lärm.


    Das kann ich so gar nicht bestätigen - bei uns ist alles extrem streng, wer mehr als 2 Mal fehlt, muss pro weitere Abwesenheiten in Gottesdiensten mitwirken. Leute die sich nicht an die Regeln halten werden rausgeschmissen.




    Lieber Gruss,


    Nemo :)

    Aber ist es wirklich so wichtig, ob eine Sache heilsschädigend ist oder nicht?
    Nur weil es in unsere Natur liegt, Fleisch zu essen heisst ja nicht, dass man es muss.
    Ich denke, das, was die Ehre und das Heil einer Person beschädigt, ist, wenn sie ihrem Herzen keine Rechenschaft mehr ablegen kann. Wenn sie sich vor sich selbst verstecken muss, weil sie entgegen ihrer Werte handelt.
    Mir ist es egal, ob die Götter mein Handeln für schlecht befinden. Mir ist es egal, ob die Gesellschaft mein Handeln für schlecht befindet. Solange mein Herz es für gut befindet.
    (Ich hoffe ihr versteht was ich meine ^^)


    Die Welt leidet unter Überbevölkerung. Können wir das vertreten? Dürfen wir darüber „jammern“ und trotzdem Leben?


    Ist jetzt vlt. ein bisschen Off Topic geworden, sorry...

    Daddy ist zwar allen Religionen mehr oder weniger feindlich gesinnt :D , trotzdem danke für deinen Beitrag.


    Er hat auch nicht wirklich Bedenken vor meinem Glauben an sich, sondern vor allem vor der „Szene“, dass das vor allem/viele Nazis wären...
    Ich habe das Problem mittlerweile so „gelöst“ dass ich nicht darüber spreche. Das ist für mich so ok, solange ich meinen Mjolnir tragen darf und lange Waldspaziergänge erlaubt sind.

    Völlig verschlafen kurz nach dem Aufstehen kann das Handreinigungsmittel in diesem Toitoi-WCs offenbar durchaus auch mal antisemitisch statt antiseptisch sein :whistling: :ugly:

    Wenn wir jetzt so weitermachen, dann kann G*** dann gleich noch einen Rechtferigung-zum Hasskommentar-Thread aufmachen. :thumbsup:
    Dann hat er vlt. etwas weniger Zeit für anderen Unsinn...


    Aber am meisten daran stört ist, dass er den doch relativ neutralen Titel des Allhersjagoden verwendet (Wie vom isländischen Oberpriester ja auch), sodass u.U. schnell vermutet werden könnte, er vertrete alle Heiden.

    Darüber hinaus hätten sie normalerweise jegliche Freiheiten. Beim Mann gab es bei den mir bekannten Kulturen der Römer und Griechen weniger Einschränkungen, die durften sich mit Hetären, Prostituierten und Sklavinnen vergnügen bzw. in diese verlieben

    • Gerade puncto Homosexualität nicht nur dass: Im Antiken Griechenland war unter jungen Adeligen die Knabenliebe sehr verbreitet bzw. eher die Norm.

    Er diskriminiert nicht Schwule, sondern belegt eindeutig, dass praktizierte Homosexualität von den Göttern verabscheut wird!! Viele sind aber durch den Zeitgeist und den von links beherrschten Medien so verblendet, dass sie dies nicht mehr sehen und auch nicht sehen wollen. Dies . Meinung. Ich hoffe, ich darf sie haben, ohne dass gleich über mich hergefallen wird.

    1. Soweit ich weiss ist im Heidetum nichts eindeutig!


    2. Liegt er meiner Erfahrung schlichtweg falsch. Ich bin bisexuell und hatte bis jetzt das Pech, mich immer in die falschen (sprich heterosexuellen Mädchen) zu verlieben. Als ich mal recht starken Liebeskummer hatte, fand ich starken Trost durch die Götter. Und wenn sie was dagegen hätten, würden sie mir ja nicht auf diese Art helfen
    Meiner Meinung nach sagen solche Erlebnisse viel mehr aus als beispielsweise die Edda, da Erlebnissee ja eigentlich kaum verfälscht werden können... (Wenn ihr versteht, was ich meine)

    Ich opfere (bis jetzt) entweder Gegenstände, die speziell für mich hohen Wert haben (z.B. einmal eine Schachtel Holzspäne, die für mich mit einem sehr... besonderen Erlebnis verbunden sind bzw. waren) oder Dinge, die mit grossem (Zeit-)Aufwand verbunden sind (z.B. Buchnüssli, Walderdbeeren, eine Art spezielles Brot...). Wichtig ist mir auf jeden Fall, dass die Opfer auch wirklich Opfer sind. Dafür opfere ich auch noch täglich.
    Meist kommen mir erst sehr spontan die Ideen, was ich opferten möchte. Da höre ich ganz einfach auf meine innere Stimme. Die Götter werden es mich schon wissen lassen, wenn sie etwas von mir möchten.


    Geopfert habe ich, in dem ich einen schönen Wald aufsuchte und dort herumwanderte, ohne gross zu überlegen, bis ich ein ruhiges, ungestörtes Plätzchen fand. Danach folgte ich einfach wieder meiner Intuition.
    Meist legte ich die Opfergaben dann auf die Erde, kniete davor hin und und bat bzw. dankte den Göttern für etwas. In der Regel bat ich sie dann noch generell um Schutz und um das 'lenken meiner Intuition'. Danach meditierte ich noch eine Weile, dann erhob ich mich und ging wieder nach Hause.


    Bis jetzt hatte ich auf jedenfalls immer ein gutes Gefühl damit.

    @Locsley Irgendwie kann ich mich nicht richtig mit Fabienne Ärni (oder war es Erni?) anfreunden, ich finde den Klang ihrer Stimme nicht sooo toll. Und Merlin, Ivo und Anna fehlen einfach.


    Da doch lieber ein wenig Cellar Darling... :rolleyes:

    Wir essen bereits nur relativ selten (ca. 2x pro Woche) Fleisch und praktisch immer Bio, was anderes zu essen weigere ich mich schon seit längerem. Aber ich möchte es einfach ganz sein lassen, auch nicht nur wenig, sondern gar keines.