Beiträge von WulfazHerdja

Schon gewusst…?

Die Frauen der Wikinger waren ihren Männer gleichgestellt.

Schlug oder betrog ein Mann seine Frau oder konnte er nicht für Unterhalt aufkommen, durfte sie die Scheidung einreichen.



    Wikinger

    Schräge aber coole Idee. :S

    Es gäbe ja sicher auch Glasaugen für gruselige Kinder.


    Aber eventuell komme ich auch bald dazu, jene Augen, die ich mit dem 3D-Drucker ausgedruckt habe mal zu bemalen.

    Zitat von Zenon

    Leider drängt und quält mich die Suche nach dem Sinn, nach dem "Warum" so stark, dass es mir keinen Frieden geben mag, ohne eine feste Vorstellung zu leben.

    Grausam ist das.

    Als Hönir den Menschen Geist verlieh, ermächtigte er uns, dem hiesigen Leben selbst einen Sinn zu geben.


    Man könnte es aber auch so sehen, dass man seinem Leben erstmal provisorisch einen Sinn verleiht, bis irgendeiner um die Ecke kommt und einem den wahren Sinn des Lebens mitteilt. Nur um der Zeitverschwendung vorzubeugen. :Horn:
    Es könnte nämlich sein, dass man eine Menge davon verschwendet, den Sinn des Lebens in der Suche nach dem Sinn des Lebens zu sehen.

    Alexander der Große war ein echter Kerl. Wäre er allerdings als Millenial der letzten Jahrtausendwende geboren, würde er mich wegen dieser Aussage wahrscheinlich verklagen.

    So kams aber nicht und so schmiegte er sich wohl erst recht und voller Wonne an seinen Hephaistion, als dieser ihn einen echten Kerl schimpfte.


    Tja... :coolanim:

    Zitat von Zenon

    Wozu das alles? Wozu die Sterblichkeit, wenn unser endgültiger Sinn ein unsterblicher Zustand ist? Warum bleibt uns dieser leidvolle Weg nicht erspart?

    Ja, das ist schon hart. Brutal sogar, wenn man sich diese Frage zur Lebenssinnfrage macht.
    Sich nämlich über das Leben danach zu viele Gedanken zu machen, nimmt wertvolle Zeit für das Leben im Hier.
    Am Ende dieses Lebens, stellt man sich häufiger die Frage nach dem Gelebt-Haben. Und das ist es doch auch, was für dieses Leben wichtig ist.
    Dieses Leben ist eine große Chance ein Leben zu leben. Das ist für dieses Leben Sinn-Potential genug.


    Mir kommt da gerade der Fährmann Graubart in den Sinn. Dessen Erzählung könnte man als eine Lektion in Selbstreflexion deuten und die Szene als Nahtoderfahrung Thors (Graubart will ihn ja nicht rüber lassen). Im Wortgefecht der Geschichte streitet Graubart (Odin) mit Thor darüber, wer die größeren Taten vollbrachte, wobei ihn Graubart ziemlich stichelte. So dass Thor seiner größten Taten erinnerte und sich rechtfertigte.


    Ich glaube, so etwas widerfährt auch uns, wenn wir vor dem Fährmann stehen. Und worum es da geht, scheint schlicht nichts weiter zu sein, als aus eigener Sicht im Leben das Richtige gemacht zu haben. Also dem eigenen Leben einen Sinn verliehen zu haben und das verifizierst du dann im Rückblick.


    In vielen Nahtod-Erfahrungen wird beschrieben, wie das Leben vor den Augen vorbei zieht. Einige berichten von leidvollen Erfahrungen mit Erinnerungen an eigene Taten, mit denen man nicht abgeschlossen hat, Dinge die unerledigt blieben und Schuld.
    Der Übertritt ist der letzte Zeitpunkt, an dem du klärst, wie du zu deinem Leben stehst. Es geht dabei nicht um die Sicht der Anderen auf dein Leben oder irgendein Gesetz, sondern vielmehr um die deinige Sicht darauf. Du gehst mit dir ins Gericht.


    Sowas kennt man ja auch von anderen Religionen, wie z.B. der altägyptischen. Dort müssen sich die Verstorbenen vor Osiris verantworten und Prüfungen überstehen in dem sie sich Dämonen stellen (den eigenen?). Das erstrebenswerte Urteil im Totengericht, ist die Loslösung aller Sünden (siehe z.B. griech. Hamartia = Verfehltes Ziel).


    Recht wahrscheinlich ist die Frage um das Leben nach dem Tod, eher eine Frage um das Leben vor dem Tod.

    Zitat

    Wir müssen unsere Kampfmeerschweinchen zur Kontrolluntersuchung bringen?

    Ein wirklich selbstloser Tierarzt, der am Feiertag Kampfmeerschweinchen rettet. Sollte man lobend bei Polizei-Kontrollen erwähnen. :topanim:


    Zitat

    Und du selber ?:)

    Ach, als systemtreuer und gehorsamer Bürger, werde ich am Samstag drauf, niemandem tolle Geschichten von der Gartenfeier meines Kumpels erzählen können, während dieser mein Mobiltelefon nachweislich, zu keinem Zeitpunkt mein Haus verließ. #Skøl#

    Zitat von HANGATYR

    Bei mir wars umgekehrt... Der Traum war Realität...:ugly:


    Ach, ich hab von all dem langsam die Schnauze voll:wacko:

    WTF!!!
    Du hast im Aldi eine Corona-Zombie-Oma mit deiner Lucille gefällt, während noch ein blutiger Mundschutz deines letzten Opfers zwischen ihrem Stacheldraht klebte?
    In der Realität!?

    War das ein schriftliches Geständis? =O


    :prost:

    Frisch ist was anders. ^^
    Kaffee ist keine schlechte Idee. Bin heute morgen um 3 Uhr durch einen Corona-Zombie Traum aufgewacht.
    Dabei war der Traum gar nicht schlecht. Hatte sogar ne eigene Lucille.

    Guten Morgen.

    Zitat von Kendra

    Was sagt das Gesetz dazu? Heute!

    Es kommt auf das Bundesland an, wie das generell geahndet oder ob das überhaupt verfolgt wird. Dabei kommts auch auf dein Verhalten an.
    Feuer machen ist z.B. im Wald generell verboten, egal wie sehr man friert. Zelten im z.B, im Wald oder in der Düne kann je nach Brutzeiten oder Brunftzeiten auch größere Probleme ergeben (hohe Strafzahlungen).
    Man kann sich aber bei Privat-Pächtern, sowie Gemeinden Genehmigungen einholen.


    Wo aber kein Kläger, da kein Richter. Solange du dich unauffällig und korrekt verhältst, kann dir rechtlich auch nichts passieren.
    Zur Unauffälligkeit kann dir z.B. ein Tarnnetz als Zeltüberwurf dienen und rauchlose Feuer helfen da ebenso.
    In einem Land, in dem fast alles reguliert oder gesetzlich eingeschränkt ist, kann man sich nur mittels der eigenen Kreativität helfen.
    Nach dem Motto, dass mich ja keiner belangen kann, wenn keiner von mir weiß.
    Sei einfach Kendra-Ninja. :coolanim:


    Während der Corona-Beschränkungen kommts aber umso mehr aufs Bundesland an, in dem du dich aufhalten möchtest.
    In Hessen z.B. scheinen sportliche Aktivitäten erlaubt zu sein. Wandern und Campen könnte man mit etwas kreativer Argumentation eventuell dazu zählen. Im Netz findet man aber jede Menge über Ahndungen für sehr viel weniger. Und in einigen Bundesländern sind die Regelungen konkreter und strenger.

    Vielerorts werden zurzeit sogar Drohnen eingesetzt, um Corona-"Verbrecher" zu finden. In Bayern haben es die uniformierten Lakaien des Königs auf jeden Touristen abgesehen und auf jeden der danach aussieht.

    Wundervoll!
    Respekt für die ganze Arbeit. Tausende Zapfen, Zapfenlöcher und Stöße zu zimmern, ist schon eine sehr beachtliche Leistung. Vor allem, wie in der damaligen Zeit mit reiner Handarbeit. (Die müsste mal einer zählen! ^^ )

    Weiß jemand aus irgendwelchen Überlieferungen, wie lange im Schnitt für ein Langhaus dieser Art und Größe geschuftet werden musste und mit wie viel Personal?

    Zum Spaß?


    Ich hab heute am Südbahnhof die ersten mit OP-Masken gesehen :eek:

    Zuerst aus Spaß. Wir wollten aus Spaß damit am Wochenende einkaufen gehen.
    Mittlerweile bin ich mir nicht mehr ganz so sicher. Die unterschiedliche Berichterstattung (ausländische/inländische) verunsichert mich.
    Letztendlich kann ich die FFP3-Masken aber auch super beim Drechseln gebrauchen.

    Zitat von Firnwulf

    Wenn man im traditionellen Chinesischen Gewand im Zug sitzt und hustet hat man das ganze Abteil für sich allein :ugly:

    Und Gänge im Netto und die gesamte Backstube.


    In unserem Netto-Markt hatten viele sehr offensichtlich nur Augen für einen asiatischen Einkäufer. Der war quasi in jedem Gang alleine, obwohl der Markt gut besucht war. Ein junges paar sah ihn, wie er vor den Nudeln stand als sie auch in den Gang wollten und entschieden sich total offensichtlich direkt anders.


    Wir haben da auch ne Backstube. Dort arbeitet seit heute eine Asiatin.
    Die Auslage sah völlig unberührt aus und die übliche Schlange vor der Theke war auch nicht da.


    Eine Nachbarin sagte heute morgen sinngemäß, dass das neue Corona-Virus wahrscheinlich viel schlimmer ist, als die Presse berichtet, weil die Presse so beschwichtigend berichtet.


    Hätte nicht gedacht, dass die Leute derart verunsichert sind.


    Wir fuhren nach unserem Einkauf in den Toom-Baumarkt um ein paar Atemschutzmasken zu kaufen.

    Zitat

    gibt doch genug eigenständige weibliche... nicht, daß ihr das falsch versteht, aber Männer sollen echte Männernamen haben und Frauen halt welche für Frauen...

    Wie erfrischend das heutzutage klingt. :-)


    Aber, auch germanische Namen haben geschlechtsspezifische Variationen.
    Gerold/Gerhold - Gerhild(e), Richmund - Richmunde, Hermann - Hermine zum Beispiel.


    Verheißungsvollere Namen wären aber schon ganz toll. Immerhin ist der Name ja ein Zauberspruch, den man sein Leben lang mit sich trägt. Der Zukunft und Charakter prägt.
    Leider verschenken diesen Zauber viele Eltern, indem sie sich an Mode orientieren und damit ihrem Spross gar keinen Gefallen tun.

    Weil das so häufig vorkommt, verzichte ich hier auf Beispiel-Namen, um niemandem auf die Füße zu treten. :D Außerdem bin ich selber mittelschweres Opfer. ;(

    Vor Kurzem hatten wir das Thema Dialektsprecher in der Familie. Einhelliger Konsens war, dass Hochdeutsch künstlich klingt, keinen Charme hat und sogar gelegentlich (abhängig vom Sprecher) unehrlich, verklemmt oder gar verbohrt rüberkommt.
    Von uns spricht jeder Dialekt. Wobei fast alle auch hochdeutscheln können. Meine Frau und ich sogar richtig gut.

    Die Melodie der Wahl, bleibt aber immer der Dialekt. Wenn wir untereinander fraulicher Seits reden, schwingt die Luft hessisch. Seitens meiner Familie schwäbisch. Und es fühlt sich so gut an, weil es locker von den Lippen fließt, ein Dialekt viele metaphorische Abkürzungen kennt und einfach herzlich ist.


    Hochdeutsch empfinde ich als pragmatische Fremdsprache und verwende sie immer häufiger nur noch, wenn es notwendig ist.

    Sie ist eine tolle Erfindung. Über die lokalen Sprachen hinweg, ist damit gute Verständigung möglich.


    Eigentlich ist hessisch gar nicht meine Muttersprache. Die ist eher ein verschlesischtes Schwäbisch. Meine Mutter selbst versuchte sich erzieherischer Weise zudem häufig in Hochdeutsch.
    Als wir nach Hessen zogen, war ich noch ein junger Kerl und wusste, dass man im Dorfleben am besten über die gemeinsame Sprache ankommt und habe mir das regionale Hessisch beigebracht. Ich bin voll INTEGRIERT! ^^
    Man glaubt gar nicht, wie viele Türen sich durch den Dialekt öffnen, wenn man es nicht ausprobiert hat. Mit dem Dialekt bringt man ja eine gemeinsame, etwas intimere Basis mit in jedes Gespräch (auf dem Dorf ^^).

    Es ist wohl nicht von schamanischen Kulturen, Esoterik oder gelebtem Schamanismus abhängig, ob Menschen solche Kontaktaufnahmen als natürlichen Teil ihres Lebens betrachten. Da ist es nur offensichtlicher, weil offen ausgelebt.

    In meinem Leben sind mir schon eine Menge Leute begegnet, die Hausgeister haben, mit denen sie sprechen, wo die verstorbene Oma noch Teil des Familienlebens ist, lange schon beerdigte Haustiere allgegenwärtig sind, die feinsinnig für Begehr von Geistern sind. Sie sprechen das aber nicht öffentlich an. Man bekommt es nur mit, wenn man Teil ihres Lebens wird.


    Channeling, ist nur ein Begriff aus der esoterischen Populär-Literatur und der Parapsychologie. Ein übergeordneter Fachbegriff, sonst nichts.

    Was dahinter steht, war schon immer Teil des Lebens der Menschen und wird es vermutlich immer sein.
    Der Umgang damit war immer wieder Teil unserer, sich wandelnden Kultur. Zur Zeit haben wir keinen öffentlichen Umgang damit, weil uns derzeit die Kultur dafür fehlt. Sie ist lange schon abhanden gekommen.

    Möglich, dass es wieder Bestandteil unserer Kultur wird. Die tristen Tage des rein materiellphysikalischen Mainstream-Weltbildes, scheinen ja angebrochen zu sein. Wer weiß, was die Zeit noch bringt.

    Nichts desto trotz, leben viele Menschen es ungebrochen privat.