Beiträge von Rabentochter

Schon gewusst…?

Der Vegvísir (isländisch für Wegweiser) ist ein Symbol, das aus der isländischen Zaubertradition der Galdrastafir stammt. Als Symbol findet er sich mit einer konkreten Darstellung im Huld Manuskript aus dem 19. Jahrhundert. Dort heißt es: „Wenn jenes Symbol geführt wird, soll der Träger weder bei Sturm noch Wind verloren gehen, selbst wenn der vor ihm liegende Weg unbekannt ist“.

    Im Siegerland gibt es auch in fast allen Buchhandlungen sagen aus der Region, die den Schwerpunkt auf Kontakt zu Zwergen hat und eher die alten Werte vermittelt. Ein anderer Themenschwerpunkt sind Sagen von heiligen oder magischen Bäumen (etwa die Linde auf dem Kindelsberg).

    An dieser Stelle muss ich meinem Vater danken, der es für pädagogisch sinnvoll hielt, Sonntags mit uns Kindern im Wald spazieren zu gehen und zu fragen, wie die Dinge um uns herum heißen! :topanim:

    Irgendwo (mir ist entfallen wo) habe ich zur Symbolik gelesen, dass der Wodansknoten Sleipnir symbolisiert. Die Spitzen stellen wohl die Hufe dar, die über die Weltesche/neun Welten galoppieren. Insgesamt steckt hier auch wieder die Verbindung der Welten in den Dreiecken. Der Knoten kann als Hilfsmittel zum Reisen zwischen den Welten herangezogen werden.

    Wahrscheinlich wird nur ein Bruchteil der Fakten öffentlich geworden sein, aber dank der Recherchen einer Zeitung scheint hier einer der größten Justizskandale des Landes vorzuliegen. Die angeblich paranoiden Gedanken haben sich ja als erwiesene Tatsachen rausgestellt.
    Es ist erschreckend, dass hier ein Mensch weggesperrt wurde mit weniger Rechten als jedem rechtskräftig verurteilten Kriminellen zugestanden hätten. Dabei ist in unserer Verfassung verankert, dass Menschenrechte auch für festgehaltene Personen gelten!


    Mal sehen wie der Prozess läuft. Es ist ja durchaus möglich, dass Mollath wieder vom Gericht weggesperrt wird, hier ist ja nur die Wiederaufnahme des Verfahrens genehmigt worden. Bei allem was vorgetragen worden ist, die Wahrheit wird trotzdem schwer zu ermitteln sein.

    Es ist ein Unterschied, ob ich an die Existenz von einer anderen Gottheit glaube oder ob ich sie verehre/anbete. Bloß weil ich nicht abstreite, dass irgendwo ein ewig miesgelaunter Jahwe sitzt, werde ich den trotzdem garantiert nie wieder anbeten!


    Für mich ist es als Polytheistin kein Problem auch mal anderen Göttern zu opfern, z.B. wenn ich an deren Heiligtümern bin. Ein Beispiel wäre der See der irisch-keltischen Göttin Aine (Loch Gur), wo ich am Eingang für sie und deren Feen ein kleines Speiseopfer gelassen habe, damit ich die heilige Stätte (guten Gewissens) betreten konnte. Jeder Gottheit würde ich diese Art von Respekt aber auch nicht gegenüberbringen (siehe oben).


    Aber es ist ein Unterschied, welches meine Hauptgötter sind (Asen/Wanen), denen ich regelmäßig opfere und die den Kern meines religiösen Systems ausmachen oder welchen ich gerade nur Respekt zolle. Das Wort "Glaube" ist etwas irreführend.

    Na Klasse. Metall auf Schienen legen, um Züge entgleisen zu lassen war gestern, jetzt wird noch eine Nummer größer vandaliert! Wenn einer von den Spinnern erwischt wird, egal auch welcher politischen Ecke, sollte der oder die besser nicht den Einwohnern der Flutregionen in die Hände fallen :whip:

    Sei froh, dass die nicht wiedergekommen sind. Mein Vater hatte auch so Gestalten an der Tür, die hat er ein paar Tage später im Garten mit Schraubenzieher an der Terassentür erwischt.


    Wenn solche Gestalten bei den Nachbarn weitermachen, schnell die Polizei holen, sind entweder Trickbetrüger, die ins Haus wollen oder für einen Einbruch spionieren. :cursing:

    Die nachfolgende Sage ist die traditionelle Sage vom Altenberg aus dem Siegerland (Westfalen). Ich habe sie überarbeitet und verstärkt in den historischen Kontext eingebettet. Zudem habe ich die Geschichte "Repaganisiert", da die Sage nicht mit der christlichen Deutung zusammenpasste.



    Viel Spaß beim Lesen:



    Vor langer Zeit, als die Völker noch durch Europa wanderten, traf eine Gruppe Kelten in einem Landstrich ein, der heute als Rothaargebirge bekannt ist. Das Land war für den Ackerbau nicht geeignet, der Boden zu feucht und in den Mooren blieb das Vieh stecken. Es reichte gerade so für das, was eine Familie so für sich brauchte, wenn überhaupt. Aber unter der Erde fanden sie etwas viel besseres: Silber. Silber war in zu dieser Zeit das gefragteste Edelmetall, von den britischen Inseln, über Kontinentaleuropa bis in den fernen Orient.

    Das Silber kam von unter Erde, dem Reich der Zwerge. Und ohne Einverständnis der Zwerge kann niemand ihr Reich betreten oder gar etwas von den Reichtümern dort mitnehmen. Doch damals war das alles anders als heute. Die Menschen wussten, dass sie nicht alleine waren. Sie lebten in Harmonie und gegenseitiger Rücksicht auf die kleinen Leute. Vor allem wussten sie, dass die Zwerge nicht nur sehr reich, sondern auch sehr mächtig waren. Den Fluch eines verärgerten Zwerges wollte niemand auf sich ziehen.

    So wurde also die Siedlung Altenberg gegründet. Durch das geschürfte Silber wuchs die kleine Siedlung auch schnell zu einer blühenden Stadt, die für die damalige Zeit als groß galt. Die Einwohner tauschten das Silber in die so dringend benötigte Nahrung ein und hatten immer noch genug Silber, um einen beachtlichen Wohlstand anzuhäufen. Sie handelten mit ihren keltischen Verwandten, die das Silber über zwei Kontinente verkauften. Sie handelten mit den benachbarten Sugambrern, die ihnen die Nahrung verkauften. Und überall verbreitete sich so die Geschichte der reichen Stadt mitten im tiefen Wald des Rothaargebirges.

    So vergingen die Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte. Die Römer kamen und gingen wieder. Es gründeten sich die ersten Königreiche und zerfielen auch wieder. All dies überstand die Stadt im Wald. Eines Tages aber kamen neue Könige mit einem neuen Gott. Dieser brachte neue Regelen aus dem Morgenland mit. Ebenso wie in den politischen Wechseln zuvor, passte sich die Stadt mit ihren Einwohnern auch an diese Veränderung an. Sie trieb Handel wie bisher, nur unter neuem Banner und einem neuen Gott. Und mit der Veränderung verschwand die Erinnerung an die alten Götter und die alte Weltordnung.


    Hierzu gehörten auch die Zwerge, der neue Gott hatte für sie keine Verwendung mehr. Die Zwergen gerieten also in Vergessenheit, verschwanden aber nicht. Und die Menschen gruben weiter in ihrem Reich nach Silber.

    Doch die Zwergen sahen den einseitigen Bruch des alten Bündnisses durch die Menschen gar nicht gerne. Und so schickten sie einen Boten, um die Menschen daran zu erinnern, wer ihnen erst das Silber geschenkt hatte.


    Der Zwerg trat an das Stadttor und verlangte den Dorfmaier zu sprechen. Die Stadtwache lies den in ihren Augen wunderlichen kleinen Bergmann gar nicht erst rein und scheuchte ihn weg. Der Zwerg wandte sich zu gehen, drehte sich nach einigen Schritten jedoch um. Er reckte beide Arme gen Himmel und sprach: „Oh Altenberg, oh Altenberg, tu dich zu. Es Bleibt kein Hirte bei der Kuh.“ Die Stadtwache sah dem Schauspiel verduzt zu und fing dann schallend an zu lachen. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Der Zwerg aber lächelte nur und verschwand.


    Am nächsten Tag kam der Zwerg wieder. Aber statt um Einlass zu bitten, wiederholte er seinen merkwürdigen Satz und verschwand danach wieder. Wieder blieb die Stadtwache ratlos und belustigt zurück. Danach erschien der Zwerg ein drittes und letztes Mal und wiederholte seinen Satz vom Vortag.


    Abends in der Schenke erzählte die Wache die Geschichte eines kleinen, verrückten alten Bergmannes, der vor den Stadttoren ein wunderliches Gedicht aufgesagt hatte. Die Anwesenden lachten, tranken noch aus und die Stadt legte sich schlafen.


    Als am nächsten Morgen die Bergleute zum Schürfen in die Gruben gingen, fanden sie in diesen keine Spur mehr von Silber. Es schien, als sei es über Nacht verschwunden. Wie durch Zauberei. Aber Zauberei gab es seit dem neuen Gott nicht mehr. Deshalb kam auch keiner der Stadtbewohner auf die Idee, dass ein Zusammenhang zwischen dem Besuch der vergangenen Tage und dem Verschwinden des Silbers bestehen könnte. Bestimmt hatte man die Minen einfach nach der langen Zeit des Abbaus erschöpft.


    Außerdem fand sich noch ein anders Metall, dass zwar nicht so wertvoll wie Silber war, aber durchaus verwertbar: Eisen. Durch die vielen Kriege, die seit einigen Jahrhunderten tobten, war Eisen immer gefragt, es mussten ja Waffen hergestellt werden. Und so bauten die Einwohner nun Eisen statt Silber ab. Um weiterhin reich zu bleiben, mussten sie aber mehr Eisen abbauen als vorher das Silber. Das Eisen war schließlich weniger wert. Und so gruben sie immer tiefer in den Berg, in immer mehr Tunneln.


    Und es lohnte sich. Die Stadt war für ihre Bodenschätze auch weiterhin bei den Händlern beliebt und dadurch auch weit bekannt.

    Wieder vergingen Jahre, Jahrzehnte, Jahnhunderte. Mittlerweile wurden die Geschichte von der Gründung der Stadt auf Grund von Reichtum durch Silber als Märchen und Legenden abgetan, die man kleinen Kindern erzählte. Es gab Eisen und mit dem Eisen Wohlstand. Aber die Plünderung des Berges machte es immer schwerer noch Eisen zu schürfen. Und so wurden die Tunnel und Stollen immer tiefer, bis die Menschen weit ins Reich der Zwergen vorgedrungen waren. Aber das bemerkten sie nicht.

    Voll Zorn schickten die Zwerge erneut ihren Abgesandten zu der Stadt im Wald. Erneut wurde ihm am ersten Tag der Einlass verwehrt, erneut sprach er den Fluch an drei Tagen aus. Aber diesmal sollte sich der Berg endgültig zutun.

    Als Händler am Tag nach der dritten Erscheinung des Zwerges den Berg hinaufstiegen, erwartete sie ein schrecklicher Anblick. Wo tags zuvor noch eine große blühende Stadt war, tat sich nun ein Krater auf. Aber es gab kein Zeichen einer Stadt. Die Erde war wie eingesunken, überzogen mit Gras, Moos, Sträuchern und Bäumen. Wäre der Krater nicht gewesen, hätte man glauben können an einer beliebigen Stellen im Wald zu stehen. Die Einwohner der Stadt waren mit ihr verschwunden. Einzig einige Leute, die wegen Besorgungen in besagter Nacht nicht in der Stadt waren, überlebten. Ein Mann, der am Morgen nach dem ersten Auftauchen des Zwerges aufgebrochen war, Lebensmittel aus der nächsten Stadt zu holen, erinnerte sich an den Zwerg und auch an die Kindergeschichten von seinem ersten Auftauchen vor vielen hundert Jahren. Die Geschichte des Fluchs verbreitete sich rasch. Aber wieder gingen Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte ins Land und die Geschichte um die Stadt verblasste.


    Lediglich die alten Leute der angrenzenden Städte erzählten im Schein des Feuers den Kindern die Gruselgeschichte der reichen Stadt, die von einem seltsamen kleinen Mann im Berg versenkt wurde. Und obgleich keiner zugab, an diese Geschichten zu glauben, wagte doch niemand den Berg je wieder zu betreten.

    Sticken und häkeln mit halbwegs Talent. Stricken und nähen mit eher weniger. Seit neustem sprange ich, irgendwer hat das hier im Forum aufgebracht. Natürlich musste ich das ganze überneugierig ausprobieren.


    Nutzt ihr die Handarbeiten für normale Kleidung, Gewandung oder auch für Deko? Ich mache meist Sachen für Gewandung oder nähe Basisteile um oder besticke sie. Stickbilder landen teils auch an der Wand.

    Die wollten doch eigentlich die "bösen Drogenkonsumenten" vertreiben. Ich vermute mal, damit sind die dort allzeit präsenten kiffenden Althippies gemeint.


    1. Die tun keinem was. und 2. Die sind immer noch da. :be_cool:


    BeimThema Externsteine geht es um mehr als nur den Ritualplatz. Hier geht es meiner Meinung nach um die grundsätzliche Frage, ob heilige Stätten /Nemetone genutz werden dürfen und wenn ja in welchem Umfang. Hier sind zwei Enden einer Skala sind, an deren einem Ende ein grundsätzliches Verbot und an deren anderen Ende "alles erlaubt" steht, ohne Rücksicht auf Verluste (Umweltschutz, Jugendschutz). Es muss doch eine Diskussion mit dem LWL oder der "Öffentlichkeit" möglich sein, ohne extreme Standpunkte anzunehmen. Der bisherigen Diskussion hier im Forum sind doch schon gute Argumente erwachsen.


    Wie viele Ritualorte haben wir denn? Wir müssen uns doch eh mit dem begnügen was wir haben oder wieder alles privat und "heimlich" machen. Dann dürfen wir uns aber nicht wundern, wenn das genauso negativ auf die öffentliche Meinung wirkt wie zu exzessive Feiern.

    Löwenzahntee ist nicht nur lecker. Bei übersäurtem Magen oder zu viel Essen hilft er auch gut. Ich trockne ihn nicht im Ofen, sondern hänge ihn in dünnen Sträußen an die Decke vom Heizungskeller. Wahrscheinlich geht aber beides gleich gut. :D

    Stimmt, unsere Vorfahren hatten eine sehr überschaubare Zahl an AKW :D


    Die Verbreitung innerhalb der Friedensbewegung muss aber nicht unbedingt auf die ursprüngliche Bedeutung zurückgehen. Aber so sicher bin ich jetzt auch nicht...

    Mein Herz ist bei ihm, seiner Familie und seinen Freunden!


    Mir hat bei meiner Krebserkrankung vor 3 Jahren (neben der Schulmedizin) geholfen Frigg anzurufen.


    Alles Gute und Asenheil

    Ich werde den Tag erstmals "feiern", aber anders. Unsere Gleichstellungsbeauftragte hat für morgen auf Kundgebungen zum One Billion Rising, einer weltweiten Aktion gegen Gewalt an Frauen, aufmerksam gemacht. Also gehts morgen ab 16 Uhr auf den Marktplatz zur zentralen Kundgebung des Kreisgebietes. Wer Interesse hat, Politik statt Kommerz zu betreiben, hier der Link zur Homepage der Initiative: ONE BILLION RISING - Germany - Deutschland | ONE BILLION RISING – Germany – Deutschland


    Hoffentlich gilt das nicht als Off-Topic-Schleichwerbung...ist ja auch ein wichtiges Thema.

    Gegenstände lassen sich zu Kraftgegenständen machen. Zum Beispiel indem man ihnen Namen gibt oder magisch auflädt, etwa durch Weihen, Elementarzauber, Besprechen, etc.. Bei den Namenszaubern sollte der Gegenstand einen Namen erhalten, der in Verbindung mit der zu erfüllenden Funktion steht und einen Bezug zu dir hat.


    Die "Kraft anderer Lebewesen" kannst du nutzen, wenn du den Gegenstand als Mittler einsetzt, um dir die kleinen Leute günstig zu stimmen (z.B. Elfenglöckchen). Ob das für Kraftzauber geeignet ist, glaube ich aber eher nicht.

    Die Frage, wie lange wer dort was feiert, lässt sich wahrscheinlich auch nicht einheitlich beantworten. Der Ort bedeutet vielen etwas und ich fände es nett nicht mehr wie "ein wilder Germane, der Römer überfallen will" (O-Ton LWL Mitarbeiter) durch den Wald schleichen zu müssen (keine Panik, ich achte auf die Wege, ist ja Naturschutzgebiet). Der Wald ist so groß , dass die meisten die dort hingehen, "ihre" feste Stelle haben. Heidentum darf wegen mir gerne etwas öffentlicher werden, vielleicht baut der eine oder andere ja noch Vorurteile ab...

    Mir wurde vor geraumer Zeit mal unterstellt, ich würde Runenmagie nicht ernst nehmen, weil ich im Zusammenhang mit Runensteinen gesagt habe, dass man ruhig welche nehmen sollten die einem gefallen/"hübsch sind".


    Ich meinte mit dem ersten Post nur, dass ich Runenmagie durchaus ernst nehme. Ich denke nicht, dass Runen sich "abnutzen", sie haben ja auch die Schriftfunktion. Aber ich werfe nicht als Partygag Runen oder versuche jedes Alltagsproblem mit Runen zu lösen. Das gilt nicht nur für Runenmagie, sondern auch für Seidr. Letztendlich muss aber jeder selber entscheiden, ob und in welchem Umfang er Runen in sein Leben integriert.