Beiträge von Efeukrone

Schon gewusst…?

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    Wir haben hier bei uns in Feuerbach den Lemberg in der Nähe, wo 1903 eine prähistorische Befestigung der Kelten entdeckt wurde, ein Schutzwall.


    "In der Nähe von Feuerbach" ist aber ziemlich großzügig :D Zum Lemberg gibt es übrigens auch eine an Wodan anklingende Sage vom "Hollojäger" (nur anklingend, weil da von mehreren Hollojägern die Rede ist)


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    Rundherum wunderschönes Waldgebiet und dann gibt es bei Leinfelden-Echterdingen eine Viereckschanze, die ich mir bald anschauen werde :) Sonst sind viele Kraftorte auf der Schwäbischen Alb zu finden (hätte ich eine Möglichkeit dort hinzukommen, würde ich die mir auch sehr gerne anschauen)


    Meld dich bei der Gelegenheit - an der Exkursion beteilige ich mich gerne.


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    und dann noch das Keltenmuseum in Hochdorf, wo auch eine keltische Grabstätte ist.


    Der Grabhügel wurde auch wieder aufgeschüttet und darauf steht jetzt ein großer Menhir. Auf das Kleinaspergle bei Asperg hat man sogar eine Linde - oder gar tatsächlich Eiche? - gepflanzt! :) Und am Hungerberg bei Ludwigsburg steht gleich ein ganzer Steinkreis mit integrierter Sonnenuhr als Andenken an die Kelten- und Jungsteinzeitsiedler.


    Nicht minder interessant sind dann noch die vielen gallo-römischen Weihesteine, Tempelanlagen und Säulen die man verstreut findet... und der Stuttgarter Rosensteinpark ist voll von barock-romantischen Denkmälern, in denen römische Götterbilder dargestellt sind.


    Von den ganz neuen Kultstätten und Heiligtümern in laufender Benutzung mag ich übrigens gar nicht erst anfangen, deren Standorte sind aber, sofern sie nicht öffentlich eingetragen sind, eh erstmal in der Regel den "Eingeweihten" vorbehalten ;) Aber grundsätzlich gilt immer und überall: Augen auf! Wer suchet und fraget, der findet!

    Welche Sprache ist denn das? Klingt ein wenig nach mittelniederdeutsch oder älteres niederländisch.
    Dort wundert mich aber der Name "Odin", der sich als pseudo-theodisierte Form des altnordischen Namens nicht so recht einfügen will.


    Es gibt aber eine vergleichbare Zeile aus dem (heidenchristlichen) Sonnenlied:


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    Frigg, Odins Frau, fährt auf der Erde Schiff
    Zu der Wollust Wonne,
    Ihre Segel senkt sie spät,
    Die an harten Tauen hangen.


    Liest sich im Original sogar noch ähnlicher:



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    Óðins kván
    rær á jarðar skipi,
    móðug á munað;
    seglum hennar
    verðr síð hlaðit,
    þeim er á þráreipum þruma.


    Sólarljóð


    Vielleicht hats geholfen ;)

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    Außerdem wird so ein Unterfangen in der Jetztzeit, im Vergleich zu den vielen Jahrhunderten der Entwicklung in der asiatischen Frühgeschichte, allzu künstlich bleiben.


    Der Meinung bin ich in diesem Fall nicht. Ich denke dass sich hier die Entwicklungen von selbst immer mehr in diese Richtung schieben.


    Die Europäisierung und im weiteren Sinne Germanisierung des Buddhismus einerseits und die immer stärkere Beeinflussung der europäischen Mentalität durch fernöstliche Denkweisen andererseits machen eine Annäherung hier automatisch so natürlich wie wichtig. Umso besser ist es dann, sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen oder Konzepte zu finden, die die Möglichkeiten vereinfachen.

    Hallo Gimle,


    Persönlich halte ich die angesprochenen Fahrzeuge für ein sehr praktisches System, das nicht nur den Pfad der Erleuchtung betrifft.
    Neulich hatte ich es jemandem mal am Beispiel des Lernprozesses erklärt:


    Hinayana - Ich sitze in meinem Kämmerlein und lerne alleine


    Mahayana - Wir lernen gemeinsam in der Gruppe


    Vajrayana - Ich verfolge emsig den Input durch den Lehrer oder meinen Kurs, und versuche so passiv auf deren Level zu kommen


    Ich denke wir wenden diese Fahrzeuge generell unbewusst an, und wenn wir uns dessen bewusst sind, haben wir einen guten Schritt zur Erkenntnis getan (die ja auch wiederum ein Pfad zur Erleuchtung ist; denn was ist Erleuchten anderes als eine völlige Erkenntnis?)


    :oops:

    Du wirfst da (mal wieder) ein sehr interessantes Thema auf. Schade dass Desillusionator und Wu Ansgar nicht mehr hier aktiv sind.


    In meinen Augen hat es von allen globalen religiösen (Heils-)Bewegungen der Buddhismus bisher am besten geschafft, sich in Europa zu verwurzeln. Ein Punkt an dem übrigens gerade das Christentum verhängnisvoll gescheitert ist, was mit die Hauptursache für sein immer stärker einsetzendes Verbröckeln sein dürfte.


    Wo du den Vajrayana und seinen indirekten Bezug zur Keule Donars ansprichst, der dänische Lama Ole Nydahl weist sehr häufig auf diese Verbindungen hin. Als 2011 im Europazentrum während der Meditation ein Gewitter losging, sprach er die Macht von Odin, Thor und Heimdall an, die dadurch wirkt. An anderer Stelle war die Diskussion darüber, dass der Buddhismus ursprünglich in Indien entstand, dann aber (im Konflikt mit dem Islam) in den fernen Osten ausweichen musste, und nun von dort (im Konflikt mit dem Post-Kommunismus) sich immer mehr nach Europa verlagert.
    Das Muster ist also dasselbe und die Lehre wird sich dadurch weiter verbreiten und nach der Tibetisierung eine Europäi - ja man könnte in der Tat sogar sagen Germanisierung - durchlaufen.
    Auch spannend hier wieder das starke Vermögen des Buddhismus, sich recht einfach mit anderen Kulturen und Religionen, ja sogar dem Christentum, kombinieren zu lassen und dabei nichts wirklich einzubüßen. Er ist nunmal auch keine Religion im klassischen Sinne, sondern ein universell anwendbarer Heilspfad.


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    Allerdings kann ich dir aus eigener Erfahrun und aus der Begegnung mit einigen wenigen von ihenen sagen, dass es eben nicht das Gleiche ist, und dass man die asiatischen Gottheiten nicht 1:1 durch die nordischen ersetzen kann.


    1:1 ersetzen geht niemals und ist auch nicht nötig. Die Substanz für alle Eigenschaften ist jedoch vorhanden, man muss sie nur (neu) entdecken. Spiritualität, egal welche auch immer, funktioniert dann mit den nordischen Göttern genauso wie mit den indischen.

    GermanHeretic
    Es gibt zwei Punkte in denen ich mit dir da nicht konform gehe bzw die du nicht berücksichtig hast:


    1. Trifft diese Gleichung zumindest auf das germanische zu, aber was machst du mit den heidnischen Religionen die tatsächlich die Zeit des Christentums überdauert haben (wobei das in Europa eigentlich nur auf die Mari El zutrifft)?


    2. Hast du inhaltlich recht, allerdings ist der Begriff des "Altheidentums" wie --> bereits vorher angemerkt<-- durch Geza von Nemenjy quasi neu besetzt worden, weswegen ich ihn zur Vorbeugung von Missverständnissen nicht synonym für "vorchristliches" Heidentum verwenden würde.


    Und ich kann mich nur wiederholen wenn ich sage dass es für viele Bestandteile der Religion (betreffs Sagen und Bräuche) sehr wohl ungebrochene Traditionslinien gibt. Nur ob die einem gefallen und wie sehr sie noch denen vor 1000 Jahren oder länger ähneln steht auf einem anderen Blatt.

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    Was meinst du denn mit Widersprüchen? Mir sind bis jetzt eigentlich keine wirklichen Widersprüche aufgefallen. Mit alten Überlieferungen meine ich hauptsächlich die Edda.


    Ach so, wenn man sich auf die Edda beschränkt ist das natürlich weit weniger problematisch.


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    Letzteres, also bezüglich der GGG, ist mir allerdings neu. Ich dachte tatsächlich dass das eine Art "Name" ist wie im Christentum eben Evangelisch oder Katholisch.


    Ja, das ist damit durchaus vergleichbar. Aber das auszuformulieren geht mir jetzt zu weit.


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    Also sind "Altheidentum" und "Neuheidentum" eigentlich nur Begriffe von Geza und keine eigenen?


    Ersteres ist von Geza als Reaktion auf letzteres, das einfach auf dem Mist der Gesellschaft gewachsen ist.


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    Das heißt man kann die Glaubensrichtung "Heidentum" wörtlich nicht differenzieren? Oder gibt es da andere Namen für?


    Heidentum ist gar keine Glaubensrichtung, sondern ein Konstrukt das verschiedene religiöse Systeme zusammenfasst. Da kann man gar nicht genug differenzieren.
    Nur ein Glaube?


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    Wie sagt man so schön beim Lotto: Wie immer ohne Gewähr.


    Wir haben jetzt alle unseren Senf dazugegeben und alles Weitere kann man nachrecherchieren. Belassen wir es dabei.

    /OT



    Altheiden nennen sich diejenigen, welche die bekannten Überlieferungen nehmen wie sie sind. Also nichts weglassen oder ändern, weil es doof klingt oder nicht ins Weltbild passt. Es besteht ebenfalls aus neuen Erkenntnissen, sofern sie gesichert und nachvollziehbar sind (also keine Ideen/Visionen von irgendwelchen Einzelnen) und die Grundsätze des Heidentums nicht ändern.


    Ich denke hier liegt ein grundsätzliches Missverständnis vor, auf das die meisten Menschen - wie leider auch wieder hier in der Diskussion - hereinfallen. Was du als Konzept beschreibst ist schon mal technisch gar nicht möglich, weil du dann ein Chaos von Myriaden von "Überlieferungen" (was immer man dazu zählt) mit lauter Widersprüchen erhältst. Altheidentum, spezieller „altheidnische Natur- und Lichtreligion“ ist zunächst einmal nur die Strömung germanischer Religion die auf die alte GGG und Ludwig Fahrenkrog zurückgeht, unter Geza von Nemenjy und Ronny Pentzien weiterentwickelt wurde und dewegen Altheidentum genannt wurde, um sich von von neueren Strömungen abzugrenzen. Nicht mehr und nicht weniger!
    Das sagt nur etwas über das Alter der betreffenden Religionen aus, aber rein gar nichts über deren Authentizität oder Entwicklungspotenzial. Gerade das sogenannte Altheidentum hat in den letzten Jahren sehr viele neue Entwicklungen durchgemacht sich von den ursprünglichen Grundsätzen der germanischen Religion sehr weit entfernt (was auch kein Wunder ist, denn schließlich hat es aufgrund seiner Hintergründe hauptsächlich esoterische und wenig rekonstruktionistische Wurzeln) und verhält sich zu diesem daher in etwa so wie die Hare-Krishna-Bewegung zum traditionellen Hinduismus.


    Meiner Meinung nach ist es sowieso der größte Schwachsinn gewesen, Begriffe wie Alt- oder Neuheidentum überhaupt einzuführen. die immer wieder solche Missverständnisse oder unnötige Wertungen hervorrufen. Wir sollten sie einfach vermeiden, auch wenn ich niemandem absprechen möchte sich Alt- oder Neuheide zu nennen, versteht sich.

    Ich verstehe nicht ganz, warum hier so auf Efeukrone losgegangen wurde... sie oder er(?) spricht doch die Wahrheit:


    Danke für die Blumen...


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    Ich denke mal ein Er.


    :ugly: Daran ist nur mein Tabaluga schuld!!


    ...nur das:

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    Das Christentum bzw. die Kirche besteht doch aus christlicher Lehre sowie jüdisches und heidnisches Erbgut. Und der katholische Heiligenkult ist der heidnischen Götterverehrung indertat nicht unähnlich. Nur würde das nie ein Christ zugeben :).


    Ist ein verdammt hartnäckiges Gerücht, das einfach nicht stimmt ;)


    http://www.dioezese-linz.at/re…n/HP-petrusverehrung3.pdf
    Christentum unter den Karolingern
    Ostara - germanische Göttin oder Erfindung?


    Gerade katholische Christen sind am ehesten neugierig auf die heidnischen Wurzeln ihrer Religion und dadurch auch in der interreligiösen Praxis aufgeschlossen. Drewermann ist ähnlich wie Tom Harpur ein sehr berühmtes Beispiel dafür.


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    Wir sind hier zwar in einem Asatru-Forum und ich möchte nicht wieder verschwinden müssen, weil ich zuviel, viel zuviel von anderen Göttern palabere,


    Das ist nicht schlimm, anderen Götter konnten Heiden bekanntlich schon immer was abgewinnen.


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    und wir sind ja auch eben hier, um mehr über die Asen und Wanen zu erfahren (auch ich!)... aber mir gefallen solche Titel wie Efeukrones "Wetterherr" oder der chinesische "Küchengott" oder auch "Herr oder Herrin der Tiere" (Posis/Potnia Theron) irgendwie sogar ein bisschen mehr, als echt die Eigennamen der Götter...


    Im heute noch lebendigen Heidentum in Indien oder China ist das sogar nach wie vor sehr gebräuchlich und die vielen Kenninger der Edda zeugen davon auch im germanischen.


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    zudem würden dann auch die Grenzen zwischen slawisch-germanisch-keltisch-römisch-griechisch verschwinden.(Was nicht schlimm wäre)


    Was absolut nicht schlimm wäre, weil wir nunmal in den letzten 2000 Jahren starke kulturelle Fluktuation erlebt haben und sich das schon in der Spätantike nicht mehr trennen ließ. Darum jetzt eine Art reines Germanentum zu (re-)konstruieren halte ich für kontraproduktiv und auch nicht im Sinne unserer Ahnen, zumal das eine oder andere römische, keltische oder indische Versatzstück sicherlich einen guten Platz fände... aber das ist ein anderes Thema!

    Gut - nachdem wir also nun über 6 Seiten festgestellt haben, daß der Islam böse ist und eine Gefahr für Welt, sollten wir uns mal vielleicht der Frage zuwenden, welche Chancen der Demographische Wandel für "alternative spirituelle Strömungen" wie etwa neuheidnische Gruppen in Deutschland bieten könnte, wo sich etwa Bündnisse erschließen ließen oder nutzbare gesellschaftliche Gemengelagen.


    Meine Rede.


    Und die sind im Übrigen gar nicht mal so schlecht. Was dabei nämlich gern mal unter den Tisch fällt, ist, dass die Zahl der Heiden in Deutschland dabei ebenfalls gewaltig aufstockt! (Warum das in 6 Seiten sonst niemand eingefallen ist weiß ich auch nicht...) - unter anderem auch duch solche aus muslimischen Ländern, wo sie nicht wie in den altchristlichen ausgerottet worden sind sondern bis heute bestehen konnten. Soviel übrigens zu dem ach so schlimmeren Islam... Parsen, Yezidi, Hindus, syrische Heiden usw gibts alle noch, außer den Mari El haben in Europa keine überlebt!
    Bei großzügiger Schätzung haben wir bis zu einer Million Heiden in Deutschland, von denen 90% Zuwanderer aus asiatischen Ländern sind. Und im Gegensatz zu den westlichen kriegen die sogar was auf die Reihe, nur mal so...


    Und selbst den Islam finde ich in der Hinsicht wirklich gewinnbringend, denn er ist hauptverantwortlich dafür, dass die "jüdisch-christliche Leitkultur" seit Jahrzehnten massiv am Bröckeln ist. Das bedeutet zwar noch kein höheres Interesse für heidnische Religionen, aber zumindest stellt sie die Vorherrschaft des Christentums in Frage und bewirkt auch eine größere kulturelle Öffnung. Hierbei entzünden sich Diskurse von Toleranz, Interkulturellem Respekt und Wahrheitsfragen, die letztendlich allen zugute kommen.


    Also, warum beschwert man sich da auch noch?


    Das Potential ist da. Nutzt es. Ihr entscheidet wo ihr hingeht.


    Namen von Göttern würde ich ebenfalls nicht direkt nutzen (z.B. Odin, Wodan, Thor), sondern wenn überhaupt dann nur Ableitungen. Schließlich sind die Götter doch etwas besonderes und irgendwie auch einzigartiges und ich kann sie schließlich nicht so einfach mit normalen Menschen vergleichen. Nicht umsonst ist ja z.B. auch der Name "Jesus" in Deutschland "verboten".


    Naja, der Vergleich hinkt, in Indien oder Griechenland sind und waren Namen wie Shiva, Hekate oder Dionysos durchaus auch für Menschen üblick ;)

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    Ich fragte den Verfasser, zu welcher Zeit denn dies etwas gewesen sein soll. Er meinte, dies geschah zur Völkerwanderungszeit (um 400 n. Chr.). Tacitus hätte erwähnt, das Tyr der Hauptgott der Germanen war. Dies wäre auch archäologisch bestätigt.


    Tacitus erwähnt Merkur, Herkules und Mars als wichtigste Götter der Germanen. Mit Merkur meint er mit Sicherheit Odin/Wodan, mit Herkules Thor/Donar. Mit Mars könnte Tyr/Ziu gemeint sein, wahrscheinlicher ist aber Freyr. Das würde auch zu Wuoden/Thunaer/Saxnot bei den Angelsachsen und Wodan/Thor/Fricco bei den Südschweden passen.
    Als Hauptgott der herminonischen Semnonen erwähnt er einen "Regnator Omnium Deus" und als Urwesen "Tuisto", die man beide auf Tyr deuten kann. Die Archäologie kann hier sonst nicht weiterhelfen.


    Dass Tyr oberster Gott der Germanen gewesen sein soll, schließt man daraus, dass er ursprünglich wohl kein Kriegsgott (sind eh die meisten irgendwo) sondern nur Himmels- und Rechtsgott gewesen ist (was zu einem Herrscher passt) und sein Name mit Zeus o.ä. verwandt ist.


    Wodan als Hauptgott hätte sich demnach weiter westlich in der Kontaktzone zu den Kelten herausgebildet und sich von da aus ausgebreitet, während bei den östlichen herminonischen Stämmen Ziu weiterhin als Hauptgott bestanden haben könnte. Hinweise darauf geben Bezeichnungen wie Cyowari (für Schwaben) oder Ciesburg (für Augsburg).

    Wenn es um Berge im Alpenland gehen soll, empfehle ich das Unterland der Zugspitze bei Garmisch. Da gibt es auch alte Brandopferplätze wie den Spielleitenköpfl (würde ich auch gern mal wieder hin).
    In Süd- und Oberdeutschland gibt es viele Berge die heute katholischen Heiligen geweiht sind. Man kann das eigentlich leicht übertragen. Michaelsberge sind alte Wotansheiligtümer, Maria-Kapellen stammen Frija-Berchta und Martinsberge könnten auf Ziu verweisen.


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    Am Untersberg fand auch die sogenannte wilde Jagd (das Wilde Gjoad) statt (- hat jedoch anscheinend nichts mit Wotans wilder Jagd zu tun).
    Vermutlich ging dieser Brauch auf keltische Rituale zurück, die den Gott der Stürme und der kalten Winterwinde besänftigen sollten.


    Klingt einleuchtend.
    Das Wilde Gjoad ist nicht die Wilde Jagd.
    Der Anführer ist häufig der Wode und ursprünglich ein Sturmgott, aber mit Wotan hat das nichts zu tun.
    Der Brauch Die Sage ist überall dort verbreitet wo die Germanen sesshaft geworden sind, aber es geht auf keltische Rituale zurück.


    Sry, aber der musste sein...^^

    Das ist doch gerade das Problem auf das ich immer hinweise. Es fehlt einfach ein Verein, oder eine Interessengemeinschaft würde auch schon reichen, die sich dem Betreuen der Externsteine als spirituelles Heiligtum seriös annimmt und ggf die Schirmherrschaft über solche Feiern macht.


    Wobei ich mir dann doch überlege, wahrscheinlich werden sich dort eh wieder Christen, Heiden und Hexen gegenseitig auf die Füße treten und die rechten Landplagen wieder mit nerven anfangen... :rolleyes:

    Krähe - es geht um historische, nicht um mythische :rolleyes: :D


    Wo wir es gerade von Hypathia haben, Julius Apostata als der letzte heidnische Kaiser ist natürlich auch nicht unwichtig.


    Und gehts jetzt nur um westeuropäische? Sonst fallen mir sicherlich noch hunderte ein, einschließlich der vielen griechischen und indischen Philosophen... 8) und Indianerhäuptlinge :oops: