Beiträge von Iwan-Dummerjan

Schon gewusst…?

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    Guten Morgen,


    ich sehe, dass ich hier schon ziemlich lange nichts mehr gepostet habe...


    Dann teile ich Mal ein englischsprachiges Video zum Sonnenkult Japans. Reiht sich an meinen vorherigen Kommentar.



    Die Doku ist auf Englisch, doch vielleicht hilft es, wenn man die Untertitel einschaltet. Die sind zwar ebenfalls auf Englisch, doch können vielleicht helfen. Es sei denn, man spricht überhaupt kein Englisch.


    Ich bin wie immer beeindruckt.

    Mal davon abgesehen das Transeriche stark Suizidgefährdet sind.

    Komisch, woher das wohl kommt?


    Doch nicht etwa weil in bestimmten Foren langlebige Threads zu diesem doch eigentlich für den wirklichen Gegenstand selbiger Foren vollkommen unerheblichen Thema existieren (es sei denn, man möchte sich über den Alkispriester austauschen). Aber na gut, wer bin ich? Wie hat Geza es noch gleich formuliert? Der Adel werde ja nur von denen beanstandet, welche von dessen Vorteilen ausgeschlossen sind? So wird es wohl auch mir gehen...


    Ach ja...


    Fleißig weitermachen... unsereins will ja weiterhin suizidgefährdet sein...


    Hattest du in deinem Thread zur Nichtüberlebensfähigkeit des Heidentums in Deutschland auch den Umstand erwähnt, dass deutsche Heiden sich offenkundig am liebsten mit allem außer mit dem Heidentum befassen...?

    Hier, Mammon trifft auf Magie:


    https://www.sn.at/salzburg/kul…328194642-7717888-0-20358


    Falls mir eener sagen kann, wie ick mich wieder von solchen Nachrichten, die rechts unten im Bildschirm erscheinen, befreien kann, dann wäre ich dieser Person sehr verbunden. Habe da irgendwann auf der Seite von den Salzburger Nachrichten mal auf „zulassen” geklickt, und nun werde ich seid Monaten über den Zustand in Salzburg unterrichtet... weiss mehr wat da los is, als in MV... normalerweise gilt das ja sonst nur für Rom und Athen von vor 500 ...

    Aber das geschieht doch schon. Der Handel läßt doch nur noch bestimmte Kontingente zu. In kleineren Läden kommen nur zwei Personen rein. Ist also alles schon reglementiert.

    Ja eben, und darin jetzt ein Aushebeln der Demokratie zu sehen, erscheint mir vorschnell.


    In einer Demokratie hat man eben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.

    Liegt wohl an meiner Sozialphobie - oder Sozialinkompetenz -, doch mein Leben hat sich eigentlich kaum geändert. Warum sollte ich ausgerechnet jetzt vom Stubenhocker zum Partylöwen werden.


    Leid tut mir das Krankenhauspersonal. Hoffentlich werden die nach der Corona-Krise finanziell besser geschützt, wird der Beruf des Pflegers attraktiver gestaltet. Aus erster Hand weiß ich nicht, ob da Bedarf nötig ist, aber Frau Dr. S. W. kreidet das doch immer an. Warum sollte sie lügen?

    Vielleicht ziehe ich in die Lausitz, bewerbe mich bei einer Witaj-Krippe und werde Erzieher.


    Lateinlehrer am Niedersorbischen Gymnasium in Cottbus wäre wohl ein wenig zu hoch gegriffen...

    Über den großen Herrn der Berge aus dem Riesengebirge zwischen Schlesien (heute: Polen) und Böhmen (heute: Tschechien), welcher zu deutsch auch Rübenzähler oder Rübezahl, zu Polnisch Liczyrzepa und zu Tschechisch Krakonoš heißt.


    Wäre Byzanz dann Persien?

    Byzanz wäre Nikomedien, die von Kaiser Diokletian gewählt Hauptstadt im östlichen Teil des Römischen Reichs.


    Die Spaltung des Reiches wäre wohl so oder so gekommen. Es hätte nur wahrscheinlich keinen Grund für die Gründung bzw. den Ausbau einer neuen, mehr christlichen Stadt gegeben... die übrigens genauso heidnische Tempel und Statuen beherbergte wie jede x-beliebige Stadt im damaligen Mittelmeerraum...

    Nationaler Stolz und Egoismus würden uns, wie derzeit, hindern zusammen zu wachsen. Das Heidentum würde den gleichen Verlust erleiden wie das Christentum.


    Eine Hand voll Anhänger und eine menge Geld geiler Zombies, welche immer dem Neusten Produkt hinterher rennen.

    Religion? Egal!

    So sah es leider auch schon in der Zeit der späten Republik in Rom aus... :-(

    Also paßt auf und leckt keine Haltestangen in Bahn und Bus ab.

    Ach Menno! Ich denke, unser Land ist in den Westen gegangen? Krieg den Hütten, Friede den Palästen usw. usf.? Da will ich auch Haltestangen in Bahn und Bus ablecken können wie ich lustig bin! Das ist Freiheit, das ist Democracy!

    Klöster und die Arbeit von Nonnen und Mönchen wurde vorher ja von Bibliotheken oder philosophischen Schulen ausgeübt.


    Als erster Religionskrieg gilt mehr oder minder die Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahre 312, wo das Heer des Konstantin auf das Heer des Maxentius traf, dieses unter dem Sonnenbanner, jenes unter dem Chiro-Zeichen. Vorher hat es keine Kriege zwischen Anhängern verschiedener Religionen gegeben. Nicht, dass die Heiden nicht munter Krieg geführt hätten, doch eben nicht unter dem Vorwand, die Religion des bekriegten Volkes auszulöschen. Die Römer beispielsweise, überreligiös wie die waren, beteten sogar zu den Göttern der von ihnen bekriegten Völker und versprachen ihnen Tempel in Rom, wenn sie ihr Volk im Stich ließen und zu den Römern wechselten. Man stelle sich vor, ein heidnischer Karl der Große hätte die Götter der Irminsul beschworen, statt ihr Heiligtum zu zerstören.


    (Ausnahmen der römischen Religions-„Toleranz” bildeten die keltischen Druiden und sie schreckten nicht davor zurück, das Heiligtum der Göttin Tamfana zu zerstören... Ausnahmen bestätigen die Regeln?)


    Heidnische Schreine statt Wegkapellen oder Kreuze würden mir aber definitiv gefallen.

    Ja, mir auch.


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    Diese den Wald- und Jagdgöttern geweihte Kapelle befindet sich in der Nähe von Friesenheim in Baden-Würtemberg.



    Wirtschaftlich hat das Mittelalter wie gesagt auch Fortschritte gebracht. Ohne den Buchdruck mit beweglichen Lettern hätte es wohl keine der Entwicklungen der Neuzeit gegeben.
    Die Römer und Griechen hätten 1000 Jahre Zeit gehabt den zu erfinden, haben sie aber halt nicht.

    Und meinst Du, dass diese Fortschritte in einem heidnischen Mittelalter nicht auch hätten zustande gebracht werden können? Die Römer und Griechen hatten ja durch ihre vielen Kriege und den Menschenhandel und der daraus resultierenden Sklaverei einfach keinen Bedarf, ihr unmenschliches, die Reichen begünstigendes Gesellschaftssystem zu ändern.


    Man stellt allerdings auch fest, dass in der Spätantike der Rückgang von Sklaven zum Entstehen einer Art von Leibeigenschaft führte (manche Historiker sprechen von einem ersten sozialistischen Experiment unter Kaiser Diokletion, in dem die Menschen an ihre Schollen gebunden wurden und Kinder die Berufe ihrer Väter erlernen mussten). Doch wie human und universal de Lehre der Nächstenliebe auch sein mag, Leibeigene gab es noch bis ins 19. Jahrhundert in deutschen Lande und bis in die Anfänge des 20. Jhs. im russischen Zarenreich. Trotz Christentum. Das frühe Christentum prangerte die Existenz von Sklaverei ja genauso wenig an wie zum Beispiel die genauso humanen Philosophien des Stoizismus und Epikureismus. Auch der Isisdienst und andere Mysterienkulte standen offen für Sklaven und Freigelassene. Dass das Christentum letztendlich viel Anhänger unter der Unterschicht und den Sklaven fand, mag auch daran liegen, dass es eben eine einfache Religion war. Keine aufwendigen, strikt einzuhaltenden Opferzeremonien zu bestimmten Zeiten wie in den Staats- und Stammeskulten; auch keine komplizierten und verstrickten Theologien wie in den Mysterienkulten und nicht einmal ein Appell an die menschliche Vernunft wie beim Stoizismus und Epikureismus. Einfach glauben, dass Christus für die Sünden aller gestorben ist, dir deine Sünden vergibt, wenn du aufrichtig bereust und durch den Glauben an ihn ein Leben im Himmel um welches die Olympier dich beneiden würden.



    Auch dort gab es "heidnische" sehr humanistische Denker. Konfuzius z.B. Auch der Buddhismus lehrt Nächstenliebe und Mitgefühl, sogar ohne angestammte Religionen zu verdrängen. Trotzdem gibt es dort Menschenrechte, Industrialisierung und moderne Wissenschat (wenn überhaupt) erst seit dem aufkreuzen der Europäer.

    Wie gesagt, auch bei uns in Europa gab es ja noch sehr lange Leibeigenschaft trotz Christentum.




    Ich habe viele Beispiele aus der Antike herangetragen, doch ich wollte nicht die glänzende Antike dem düsteren oder angeblich düsteren Mittelalter gegenüberstellen. Zumal das Bild des christlichen Mittelalters auch ein bisschen zu sehr aus westeuropäischer Sicht geprägt ist. Skandinavien war doch erst im 10. Jahrhundert christianisiert, das heutige Mecklenburg-Vorpommern erst im 12. und die Pruzzen, Litauer und Letten waren doch noch bis ins 14. oder gar 15. Jahrhundert Heiden. 2000 Jahre Christentum? Vielleicht, aber keine 2000 Jahre christliches Abendland!

    das identitätsstiftende und deutscheste aller Gemüse

    Also wenn ich polnische, französische und holländische Supermärkte mit deutschen vergleiche, dann ist wohl eher der Kohlrabi das deutscheste aller Gewächse. (Ich bin so arm, wenn ich im Urlaub bin, dann kann ich nur Supermärkte besuchen, keine Museen oder Schlösser...)


    Nein, der Grünstreifen am Acker gehört dem Staat !

    KOMMUNIST!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich hoffe echt uns passiert nie was wirklich schlimmes und die Seuche ist bald vorbei

    Dein Wort in irgendeines Gottes Ohren!


    oder das man die erste Hexe verbrennt um den Zorn Gottes zu besänftigen

    Wobei solche Praktiken dem Heidentum nun auch nicht fremd sind, göttlichen Zorn besänftigen durch Opfer... sind die Christen da nicht mehr auf Selbstkasteiung, Fasten, Zölibat und Co ausgerichtet?



    Ich bin schon wieder extrem im Fiese-Lise-Modus!

    Spannendes Thema! Freut mir! :-)


    Ich neige ebenfalls anzunehmen, dass Europa dann viel Ähnlichkeiten mit dem shintoistischen Japan oder dem hinduistischen Indien aufwiese.


    Ich weiß nicht direkt, wie es bei den Germanen war, aber Friedhöfe beispielsweise würden vermutlich nicht in den Städten und Dörfern liegen, was, wenn ich nicht irre, von den Christen eingeführt wurde. Griechen und Römer begruben ihre Toten an den Wegen, außerhalb der Städte (die Reichen natürlich im Familiengrab auf ihrem Landgut).


    Dörfer hätten wohl auch keine Kirche mehr als Dorfkern, sondern, je nach Region, eher eine Linde oder einen anderen Baum.


    Ich glaube, wie der wulfila schon erwähnte, dass Europa dann noch mehr romanisiert/hellenisiert geworden sei, als wie es im Übrigen jetzt auch schon ist, auch nachdem das weströmische Reich gefallen wäre und sich die germanischen Staaten gebildet hätten. Die Goten, Burgunder, Langobarden, Wandeln usw. hätten an ihren vorväterlichen Sitten und Bräuchen festgehalten, hätten von Griechen und Römer nur die Philosophie und eventuell die Darstellungen der Götter übernommen.


    Überhaupt glaube ich, dass Europa in religiöser Hinsicht genauso wäre, wie es war bevor das Christentum das Heidentum ausschaltete. Überall würden lokale Kulte und Traditionen weiterhin gepflegt werden. Die olympischen Götter bildeten wohl gemeinsam mit den Asen und Wanen der germanischen Völker, die ja durch die Völkerwanderungen trotzdem Europa geprägt hätten, so eine Art mythologische Referenz. Damit meine ich, das wären quasi die überregional bekannten Gottheiten, von denen irgendwie jeder schon ein Mal gehört hat, auch wenn man selbst in einer kleinen Stadt in Pommern lebte, wo eine sonst nirgends bekannte Lokalgottheit das höchste Wesen sei.


    Zu den Stammes-, Stadts- und Staatskulten, zu den vorväterlichen Sitten und Bräuchen gesellten sich zudem die Mysterienkulte und die philosophischen Schulen. Was Asien der Buddhismus, Konfuzianismus und Daoismus sind, das wären Stoizismus, Epikureismus und Neuplatonismus Europa. Und natürlich würden die verschiedenen Denkströmungen aus Ost und West auch nicht an den Grenzen der Kontinente Halt machen, sondern es würde einen Austausch geben.


    Die Mysterienkulte der Isis und des Sarapis, der Kybele des Attis, des Mithras, des Dionysos, des Adonis, des Orpheus... sie alle begäben sich vielleicht über die germanischen Königreiche dann eben auch außerhalb der Grenzen des ursprünglichen Römischen Reiches, neue synkretistische Kulte entstünden, die Germanen nähmen nicht nur auf, sondern lieferten wohl auch. Der Wodankult hat in meinen Augen auch das Potenzial zu einem Mysterienkult.


    Womöglich täte sich über diesem Sammelsurium an Kulten und Weltanschauungen möglicherweise eine Gottheit, und sei es nur symbolisch, als alles verbindende, alles überdachende Gottheit hervor. Eventueller Kandidat ist da der Sonnengott, wie das schon in der Spätantike geschah und dem (und Christus) wir quasi unseren Sonntag als freien Tag verdanken. Geeigneter erscheint mir aus indoeuropäischer Sicht (denn der Sonnenkult der Spätantike war eher orientalisch denn europäisch) da doch der Donnergott, der bei allen indoeuropäischen Völkern Europas eine prominente Rolle spielt: Zeus, Jupiter, Donar/Thunar/Thor, Perun, Perkunas, Taranis, Taru/Teschub... Womöglich wäre der Donnerstag, nicht der Sonntag, der freie Wochentag aller Europa geworden... wobei der Sonntag ja natürlich stark unter den Einfluss des Christentums zu einem offiziellen Ruhetag erhoben wurde (es gibt zwar spärliche Anweisungen dafür - und nicht zuletzt von Kirchenvätern selbst - dass der Sonntag von Anhänger der Sonnenkulte gefeiert wurde, doch allein aus heidnischer Sicht gab es keinen Grund, diesen Tag offiziell zu einem Ruhetag zu machen: Konstantin wollte einen Tag, der Heiden und Christen genehm war). Jedenfalls sehe ich am ehesten den Donnergott als inoffizielle oberste Gottheit Europas und trüge Europas Fahne eher das doppelseitige Streitbeil Kretas denn die zwölf Sterne Marias auf seiner Fahne. Schließlich war es der Donnergott, der Europa nach Europa brachte (die Streitaxt entspräche ja auch quasi der Axt des Taru, der Keule Donars und dem Hammer Thors).

    [...] aber Raphael hatte Zeit und half mir. Als Schildkröte verkleidet bewarf er [...]

    Absolut authentisch, WEIL der Erzengel Raphael in der christlichen Esoterik mit dem Planeten Merkur verbunden wird und des Gottes Hermes/Merkur Symboltier (bzw. eines seiner Symboltiere) die Schildkröte ist... was zunächst etwas seltsam anmutet, da der mit Flügeln an Füßen und Schläfen versehene Götterbote des Olymp ja eigentlich ein recht flinkes Kerlchen ist. Und eine Schildkröte eher nicht. Als Baby hat der Gott jedenfalls aus einem Schildkrötenpanzer die erste Leier gefertigt.


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    Ulfberth Dass die Pastorin ihr Wort zum Sonntag allerdings mit Zeus anfängt, halte ich ihr zugute. (Übrigens, insofern ich Urning das beurteilen kann, hat auch ihr Gott sich mit ihr eine besonders schöne Braut auserkoren.) Mein Magen dreht sich indes aber nur, wenn ich an das dekadente Dubai denke. Gerade eben auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise.

    Wobei, wenn man dann hört, wie es weitergeht, könnte man ihr auch unterstellen, sie wolle Europa ob der Haltung in der Flüchtlingskrise einen Abfall ins Heidentum und damit aus christlicher Sicht ins Barbarentum vorwerfen... Von den reichen arabischen Staaten erwartet sie offensichtlich nichts anderes... (Wer Christentum und Zivilisation als Synonyme wertet, der hat in der Schule nicht aufgepasst. Die Zivilisation, die die christlichen Missionare dem europäischen und später nicht-europäischen „Barbaricum” brachten, war nach wie vor die römisch-hellenistische, nur eben mit der christlichen Religion.)


    Trotzdem gefällt es mir, dass eine gute Rede, ganz gleich welchen Inhalts, sich nach wie vor gerne mit den Stilelementen der Antike schmückt.



    Memo an mich: wenn ich jetzt auch noch damit anfange, in den sozialen Medien Selbstgespräche zu führen, dann sehe ich für mein soziales Leben absolut schwarz! :Mjolnir:

    Ulfberth Dass die Pastorin ihr Wort zum Sonntag allerdings mit Zeus anfängt, halte ich ihr zugute. (Übrigens, insofern ich Urning das beurteilen kann, hat auch ihr Gott sich mit ihr eine besonders schöne Braut auserkoren.) Mein Magen dreht sich indes aber nur, wenn ich an das dekadente Dubai denke. Gerade eben auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise.