Beiträge von Damhain

Schon gewusst…?

Der Vegvísir (isländisch für Wegweiser) ist ein Symbol, das aus der isländischen Zaubertradition der Galdrastafir stammt. Als Symbol findet er sich mit einer konkreten Darstellung im Huld Manuskript aus dem 19. Jahrhundert. Dort heißt es: „Wenn jenes Symbol geführt wird, soll der Träger weder bei Sturm noch Wind verloren gehen, selbst wenn der vor ihm liegende Weg unbekannt ist“.

    Auch wenn es nicht alle gut finden und auch viele dabei sind, die einfach keinen Bock auf Schule haben, gibt es doch den ein oder die andere, die davon überzeugt ist, auch mit dem Fahrrad kommt und versucht bewußt zu leben... Zumindest die vier, mit denen ich mich unterhalten habe, aber klasse fand ich die Kids, die erst zur Demo gehen um dann anschließend zum großen M oder dem Bki abhauen um ihren Hunger zu stillen..... Das fand ich mal konsequent ;)

    Naja es gibt schon eine Regelung für Dunkelheit, aber das sind wohl eher gut gemeinte Vorschläge. Was wohl wichtig war und auch geregelt ist, ist das Licht um Sternwarten usw.

    Hallo zusammen, ich wusste nicht, wo ich das Thema ansiedeln sollte, daher erst mal hier. Falls der Ort falsch ist, bitte verschieben....


    Lichtverschmutzung…..
    Falls es noch jemanden gibt, der nicht weiß was das ist : Lichtverschmutzung – Wikipedia


    Aber wie komme ich nun da drauf, gute Frage….


    Als ich am gestrigen Abend, mitten in der Nacht vom Elternabend nach Hause gekommen bin, habe ich mir erlaubt, den Himmel zu betrachten…. Und ich musste (mal wieder) erschrocken feststellen, dass mitten in der Stadt vom nächtlichen Himmel, den Sternen usw. nicht wirklich viel zu sehen ist. Der Blick nach oben (am Kindergarten) sorgte dafür, die Gegend um mich rum mal genauer zu betrachten.


    Dazu muss man noch sagen, dass der Kindergar-ten (Ja Elternabend im Kindergarten bis kurz nach 22 Uhr.) schon etwas außerhalb der Stadt liegt, dennoch, wie mir dann aufgefallen ist, weit genug in ihrem „Dunstkreis“. Selbst diese Stelle war so hell erleuchtet, dass man vor lauter Lampen, beleuchtete Reklame für Discounter, den Discounter selbst, usw. usw. kaum mehr die Dunkelheit wahrnehmen konnte…. Insekten schwirrten um die Lampen und flogen, vom Licht angezogen immer wieder dagegen.


    Aber es sollte noch besser kommen. Zu der späten Stunde hat mich dann doch noch der Hunger überkommen und ich konnte, den späten Öffnungszeiten sei Dank, im anliegenden Stadtteil mir noch einen Döner holen. Also, schwupps ins Auto (ja ich weiß, hätte man auch das Fahrrad nehmen können) und ab zum Döner… dort den Parkplatz angesteuert und schon beim Aussteigen wurde ich überrascht. Die Vögel in den Bäumen, krächzten noch alle, flatterten umher und kamen nicht zur Ruhe. Also den Döner geschnappt und draußen auf einer Bank gesessen und dann den ein oder anderen Blick in den Himmel gerichtet…. Und…. Man sah vom Sternenhimmel gar nichts mehr…. Den Mond konnte man noch sehen, aber der war groß und hell genug, aber das, was ich normalerweise sehe, wenn ich bei mir im Garten stehe, hat man in der Stadt überhaupt nicht mehr erkannt… Kein Stern, nichts…. Erst als ich dann wieder in meine Wohngegend kam (ich wohne außerhalb der Stadt, sozusagen am letzten Zipfel der noch eingegliedert wurde) wurde auch der Himmel zusehend wieder erkennbarer und somit auch die Sterne, die über mir leuchteten.


    Das ist mir logischerweise auch früher schon aufgefallen, wem nicht, aber man macht sich dann doch zu wenig Gedanken (also ich in diesem Fall) über dieses Thema… ist ja „nur“ Licht und bringt ja augenscheinlich keine Gefahren für sich selbst und die Umwelt. Aber Pustekuchen…. Aber nun machte ich mir am gestrigen Abend oder vielmehr in der gestrigen Nacht noch einen Kopf darum, was das eigentlich für Auswirkungen hat, so stöberte ich im Netz (logischerweise erst bei Wiki) und war fasziniert… oder eher erschrocken, welche Auswirkungen diese Lichtimmisionen auf die Natur haben. Vom falschen Wachstumszyklus bei Pflanzen (und hier meine ich nicht die Zuchtpflanzen in der Gärtnerei) über die Insekten bis hin zur Desorientierung von Vögeln ist wirklich alles vertreten.


    Tja, warum komme ich nun da drauf….
    Heute (20.09.2019) ist (mal wieder) eine Demo der Friday for Future Bewegung…. Hier wird von Umweltverschmutzung, Erderwärmung und dergleichen geredet. Bisher, egal welche Demo ich da mitbekommen habe (und das habe ich dank meiner größeren Kinder) wurde nie auch dieses Thema der Lichtverschmutzung mit aufgegriffen.


    Ja ich weiß, das Thema Erderwärmung, ist sehr wichtig…. Aber wenn es schon um Umweltschutz geht, sollte man da nicht großflächiger denken, mehr Aspekte dann einbinden? (gut die Antwort kann ich mir selbst geben…. Funktioniert nicht, weil es sonst zu viel wird für das „kleine“ Hirn der Menschen ;-) ).


    Aber hat sich von euch schon einer mal darum Gedanken gemacht? Das Licht auch ein Faktor der Menschgemachten „Verschmutzung“ ist. Mal davon abgesehen, dass viele Städter schon gar nicht mehr wissen, wie ein Sternenhimmel aussieht…. Wenn man sich überlegt, dass in manchen Städten das Licht in der Nacht bis zu 4000 mal heller als das natürliche Nachtlicht ist und dadurch schon die Nacht zum Tag macht.




    Wer es sich mal genauer anschauen möchte findet „faszinierende“ Bilder hier : Weltatlas der Lichtverschmutzung
    Ein recht interessanter Artikel vom BR wäre HIER zu finden….
    Weitere Information auf der Seite der Initiative „Dark Sky“ HIER

    Ich bin auch für die Impfungen, allein wenn ich sehe, wenn manche lieben Eltern ihr Kind trotz aller möglichen Krankheiten in den Kindergarten bringen, weil sie sonst angeblich nicht wissen wo sie den Zwerg unterbringen sollen, dafür aber dann riskieren, dass andere sich evtl. anstecken oder es in die Familie tragen und es da einen erwischt, dessen immunsystem gerade nicht das beste ist... Aber man sollte entscheiden dürfen wie die Impfung vonstatten geht, uns haben sie für unseren Zwerg die 8 Fach angeboten und das finde ich für so nen kleinen Körper doch recht heftig, und ja ich weiß, bei weniger wird er öfters gepiekt, aber was ist besser?

    Etappe 3, oder der schwere Weg ist doch der Bessere…..



    Nun, bevor ich jedoch meine Idee (zu der komme ich in späteren Etappen) umsetzen konnte, musste ich erst mal wieder dafür sorgen, dass mein selbstgegrabenes Loch für mich zu unbequem wird. Ein Auszug aus dieser, vermeintlich schützenden Umgebung manifestierte sich immer mehr in meinem Kopf, trotzdem fehlte der letztendliche Antrieb, die Kraft den eigenen Willen und den eigenen Gedanken wieder in eine Bahn zu lenken war ja nun vorhanden, doch die Energie diese Idee in etwas Körperliches umzusetzen war noch irgendwie nicht gegeben.


    So saß ich morgens beim Frühstück, alle waren bereits aus dem Haus, das Wetter war angenehm, nicht zu warm, eine leichte Brise ging durch den Garten und bewegte die Blätter an den Büschen und Bäumen. Der kleine Teich den ich erst kurz vor all dem angelegt hatte, hat sich gut entwickelt, die ersten Bewohner hatten sich auch schon eingenistet und man konnte zusehen, wie die Pflanzen täglich wuchsen. Die Oberfläche kräuselte sich leicht auf Grund des Windes. Also schnappte ich meinen Tee und ging auf die Terrasse, stellte mir einen Stuhl so hin, dass ich das „Schauspiel“ einfach genießen konnte und trank mein dampfendes Gebräu.
    Dazu muss ich sagen, dass ich da schon die ersten Behandlungen hinter mir hatte und bis zu oben erwähnten „Vorfall“ für mich entschieden hatte, dass ich damit nicht weitermachen will.


    So saß ich also draußen, vom Wind umspielt, das leise Rascheln der Blätter genießend, welches sich schon fast wie ein sanftes Raunen, gar Flüstern anhörte, welches zu mir sprach. Während ich also dem Wind lauschte krächzte es auf einmal hinter mir. Sehr überrascht und erschrocken drehte ich mich um, trotz meiner so plötzlichen Reaktion saß da „mein“ Rabe, beäugte mich, legte den Kopf schief, plusterte sein Gefieder auf, schritt, ohne Angst zu zeigen, an mir vorbei und flog dann davon. Mehr als verwirrt schaute ich ihm hinterher, bis er hinter den Bäumen verschwunden war. Warum auch immer verspürte ich den Drang im Gartne dann etwas zu machen, ich schnappte mir also meine Gerätschaften und legte noch zwei Hochbeete an und verschob den Komposthaufen von einer Ecke in die andere Ecke…


    Obwohl ich danach wie eine alte Dampflok schnaufte war ich zufrieden und voller Tatendrang. Tatendrang alteingesessene Dinge, die eigenen Faulheit die einen in solchen Situation beschleicht zu ändern…

    Also Blutrunen, oder viel mehr den Begriff kenne ich nur von Rollenspielen, wie DSA oder auch WoW....


    Ansonsten kenn ich auch nur die Weihe mit dem eigenen Blut, dem "Opfer" für die Runen nachempfunden, welches Odin dafür "zahlen" musste.

    Nennt mich einen nordischen Salafisten..... Finde ich gut :D :D


    Ganz so schrecklich fand ich es nicht, zumindest nicht so, dass man die Bücherverbrennung wieder einführen muss....


    Aber ich kann es nachvollziehen, nur meinen Kids hat es gefallen.... Aber denen gefallen auch andere komische Dinge..... ;)

    Hallo zusammen,




    auch wenn es schon etwas älter ist und ich mir die Hörbuchversion angetan hat, wollte ich ein paar Worte zu : „Die Geschichten von Yggdrasil“ von Luci van Org verlieren.




    Um was geht es in dem Buch/Hörbuch


    Hier werden die alten nordischen Sagen, wie die Welt, Riesen, Götter, Elfen, Zwerge und Menschen entstanden sind erzählt. Nun könnte man sagen.. „Naja super, wieder mal ein Buch, das den gleichen Inhalt hat wie die 1000 anderen davor auch. Lucie van Org breitet die Geschichten jedoch in einer sehr modernen und lustigen Sprache aus, wobei hier und da manche Geschichten neu interpretiert werden. Also ein „neuer“ Ausflug in die nordische Sagenwelt für Groß und Klein.




    Meine Meinung dazu…..


    Sicherlich mag die doch sehr moderne Art und Weise, wie die Geschichten erzählt werden einen gewissen Pepp und Spaß reinbringen. Auch die Darstellung der einzelnen Protagonisten führt schnell dazu, dass sich die Charaktere vor dem geistigen Auge manifestieren und eine Form annehmen. Genau hier habe ich mein Problem, da ich bereits schon manche Versionen der nordischen Sagenwelt gelesen habe, hatte ich auf einmal Versionen der Götter und Helden vor Augen, die dann doch eher an den Marvelfilm, oder manchen Comic erinnerten, als an jenes ich mir vorher diesbezüglich vorgestellt hatte. Auch die dezenten Seitenhiebe auf Politik, Weltgeschehen und Dergleichen, bewirken beim ersten Lesen/Hören eher eine Befremdung und ein Stirnrunzeln.



    Fazit….


    Wer die alten nordischen Geschichten mal mit einer anderen Frische und Interpretation lesen möchte und sich dabei an den dezent erhobenen Zeigefinger aus Toleranz mit Wink auf politische Streitthemen nicht stört, dem kann ich das Buch empfehlen. Für Kinder würde ich es bedingt empfehlen, meinen Kleineren hat es nicht so gut gefallen wie die Version von Frank Schwieger „Ich, Odin, und die wilden Wikinger: Götter und Helden erzählen nordische Sagen“. Während die etwas Älteren, eher daran Gefallen gefunden haben.