Beiträge von Kret

Schon gewusst…?

Es sind derzeit leider keine Texte verfügbar.

    Ist das Zementiert denn ein Glaube lebt und manches ändert sich mit der wie die Betrachtung.

    "Zementiert" bedeutet ja nichts schlechtes.

    Es gibt schließlich einen Grund, wesshalb wir unsere Häuser auf einem Fundament bauen. Ohne wird's auf kurz oder lang eine Bruchbude.

    Denn wenn Quellen Zement sind, ist Esoterik der Morast.


    Die Runengedichte geben genügend Interpretationsfreiraum für alle möglichen "Bauarten", da muss man sie nicht gegen Esoterik austauschen oder den "Zement" mit Nonsens verwässern.

    Man kann anhand der Übersetzung eines (wohlgemerkt christlichen) Steines keine Aussagen über die Beweggründe und Traditionen jedes einzelnen Runenmeisters machen. "Eindeutig Beweisen" kann man nur den Textinhalt, nicht die möglichen Intentionen des Verfassers.


    Sorry, auch auf die Gefahr hin das dir der Kamm schwillt, aber entweder du hast nicht mal Ansatzweise eine Ahnung vom Runenorakel auch Divination genannt, oder du willst mich gelinde gesagt verarschen. ;)

    Weder schwillt mir igrendwas (ich finde deine Nummer hier nämlich ehrlich gesagt unglaublich traurig) noch will ich dich verarschen.

    Wenn du mir die Kompetenz absprechen willst, gerne.


    Deine erste "Runeninschrift" ist Allerdings das altisländische Runengedicht und damit eine der Hauptquellen für die Bedeutung der Rune Fé. Kein magischer Spruch, sondern eine umschreibung der Rune.
    Ohne diese Gedichte (das Alisländische, das Altnorwegische und Angelsächsische) wüßten wir nichts über die jeweilige Bedeutung einer Rune, geschweige denn ihre Namen. Dann wüßtest auch du nicht, dass "Fehu" etwas mit Reichtum zu tun hat.


    Deine Auflistung hier:

    Zitat

    Uruz ( Stärke, ungebändigte Erdkraft, Gesundheit, ein gewaltiges Energiepotenzial)

    Ist beispielsweise ebenfalls eine erweiterte Form des Inhalts des angelsächsischen Runengedichtes. Würdest du allerdings die anderen Beiden mit einbeziehen, kämen da noch so tolle Sachen wie "Unheil, Unwetter, schweres vorankommen, unterbrochener Prozess, Abfall, möglicher Ruin" dazu, und das in "aufrechter" Form (sprich: nicht gestürzt).

    Deshalb hatte ich dir vor X Posts direkt die Runengedichte verlinkt. Du hast den Text allerdings nicht verstanden, oder nicht verstehen wollen.


    Aber was weiß ich schon von Runen.

    Werde glücklich mit deinem D&D-Regelwerk. Wie du schon selbst sagtest, nach 40 Jahren ist der Zug definitiv abgefahren.

    Habe heute meine Lebensmittelechten 10L Kanister gesäubert und ein DIY-Gährröhrchen gebastelt. Morgen geht's zum örtlichen Imker und dann wird endlich wieder eigener Met angesetzt.:prost:


    Mal schauen ob ich's noch kann.^^

    Beweis für die Leseverständnisschwäche.^^

    Weil ich wusste, dass du dich auf diesen Text beziehen willst kam auf meine Frage in meinem letzten Post die Erklärung eben dieser Aussage.


    Ich habe nie Behauptet, Runeninschriften seien zum Orakeln benutzt worden, ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass man ihnen nicht generell ihren magischen Charakter in Solchen absprechen kann, was du allerdings tust.

    Deine endgültige Aussage war: Runeninschriften und Loswurf haben nichts miteinander zu tun.


    Loswurf = magische Praxis

    Runeninschriften = magische Praxis (wie mehrmals angeführt)

    Demnach sind Überschneidungsebenen wahrscheinlich.


    Auf zuletzt angegebenes Beispiel (Wichtigkeit von Runen in Texten ohne grammatikalische Notwendigkeit) gehst du wie erwartet nicht ein.


    Wie man sieht geht der Text einmal Schlangenfömig über den Stein und in der Mitte irgendwie Kreisförmig. Logischerweise stehen die Runen dabei auf den Kopf, liegen auf der Seite und sogar auch richtig rum. Dies liegt ganz eindeutig daran, das Germanen keine einheitliche Ausrichtung ihrer Schreibweise hatten.


    Ach ja, auf diesem Stein handelt es sich um einen stinknormalen Text, um nichts anderes.

    Oberer Teil absolut korrekt. Trotzdem sollte man deiner Meinung nach gerade auf diese, von dir selbst korrekt festgestellte, nicht vohandene Ausrichtung an anderer Stelle dann aber Wert legen!

    Der Beleg für deinen letzten Satz im Zitat ist absolut unmöglich zu erbringen, sondern wieder persönliche Überzeugung, die mit dem Anhang in rot als Fakt verkauft wird.


    Und nochmal:

    Klar, drüber reden... mit Ausflüchten, ohne etwas Belegbares zu liefern aber dennoch zu behaupten, dass "ganz klar" so sei.:rofl:


    Erklär doch mal endlich, woher DU für dich die Bedeutung der Runen (als Grundlage zur Deutung!) beziehst.


    Die (sogar für einzelne Runen verschieden deutbaren) Namen scheinen ja irrelevant zu sein, genauso, wie die restlichen Überlieferungen und Funde. Du hast bisher nichts beigetragen, dass über anekdotische Aussagen hinausgeht und wenn man dir etwas vorgesetzt hat, das deiner Meinung entgegengesetzt war, griff ein mysteriöser Fall von Leseverständnisschwäche.:mindblow:

    Außer dem, was die Quellen hergeben, haben wir halt nichts worauf man sich beziehen kann. Und Die geben nichts her, dass so eindeutige Aussagen wie deine zulässt.
    Daher auch der Mann von La Mancha. Da wird nichts Brauchbares bei rumkommen.


    Und zeige mir auch gleich, wo ich sagte, Schreiben und Losen sei das Selbe. Tat ich nämlich nie. :S

    Inschriften zählen zum Runenzeugnis und damit zu oben genannten Quellen.

    Bei Runeninschriften der Wikingerzeit ist nachweisbar, dass einzelne Runen nachträglich in einen Text eingefügt wurden (erkennbar an verkleinertem Abstand zu den beiden umliegenden Runen). Angesichts einer fehlenden standardisierten Grammatik lässt das darauf vermuten, dass die entsprechenden Runenmeister jeder einzelnen Rune eine wichtige Bedeutung beimaßen. Ob dies jetzt linguistischer, magischer oder beider Natur war bleibt Interpretationssache.

    Da das gesprochene und geschriebene Wort aber in der Magiepraxis der Germanen nachweisbar ist (Zauberwörter auf Brakteaten, u. A.; Besprechen von Krankheiten; Glaster) gehe ich zumindest von letzterem aus (a.k.a. linguistisch-magische/sprachmagische Natur).


    Das ist kein fester Fakt, sondern mein "best guess" auf Grundlage dessen, was uns zur Verfügung steht.


    Und jetzt bitte ich um Belege für folgende, endgültige Aussagen deinerseits:


    -Wenn Runen auf dem Kopf stehen kehrt sich ihre Bedeutung ins Gegenteil;

    -An der Neigung einer Rune lässt sich etwas über einen erfragten Tatverlauf oder Sachverhalt aussagen;

    -Runeninschriften haben nichts mit dem Runenloswurf zu tun.

    13. Kindesaussetzung


    1. Damals, als das ganze Land heidnisch war, war es Sitte, daß arme Leute, die aber für viele Kinder zu sorgen hatten, ihre Nachgeborenen aussetzen ließen. Aber sie hielten das doch immer für eine üble Tat. – G. O. 3 (B. H. 5, 78)


    2. Signy gebar ein Mädchen, das war groß und gesund. Torfi wollte das Kind nicht mit Wasser besprengen lassen, ehe Signys Leben nicht in Sicherheit wäre; aber sie starb gleich darauf dort in ihrem Bette. Da geriet Torfi in solchen Zorn, daß er das Kind aussetzen lassen wollte. Er befahl seinem Pflegesohn Sigurd, das Kind zu nehmen und mit ihm zum Reykjarsdal zu gehen und es dort zu ertränken. Sigurd sagte, das sei schändlich gehandelt, aber er wagte es ihm doch nicht abzuschlagen. Er nahm also das Kind und ging seines Weges; das Kind erschien ihm schön, und darum brachte er es nicht übers Herz, es in den Fluß zu werfen. Er bog also nach Signysstadir ab und legte das Kind dort im Hoftor nieder, wo es wahrscheinlich war, daß man es bald finden würde. – H. S. 8 (Th. 8, 199)


    3. Zu Mittsommer oder etwas später bekam Oddny ein (uneheliches) Kind. Man sagte nun dem Thorkel (Oddnys Bruder), seine Schwester sei von Ivar Glans‘ Kinde entbunden. Als er dies hörte, geriet er außer sich vor Wut und sagte, man solle es aussetzen. Es war in jenen Zeiten Brauch, daß ärmere Leute ihre Kinder aussetzten, wenn sie wollten. Für anständig aber galt es nicht. – Th. O. (Th. 17, 89)


    4. Asbjörn ritt eines Tages mit seinen Leuten zum Thinge und sagte zu Thorgerd: „Ich will jetzt zum Thing reiten, wie gewöhnlich. Ich weiß, daß du ein Kind erwartest und in nicht langer Zeit. Ob das nun ein Knabe oder ein Mädchen sein wird, es soll nicht aufgezogen, sondern ausgesetzt werden.“ Sie antwortete, das würde er doch nicht tun wollen – „so reich und verständig, wie du bist. Es wäre schon der unerhörteste Entschluß, wenn ein armer Mann das täte. Vollends so, wo dir an Geld nichts abgeht!“ – Fb. S. 2 (Th. 10, 130)


    5. Das wurde nun bekannt, daß das Kind von Asbjörn und Thorgerd ausgesetzt worden sei; und das wurde als eine unerhörte Tat angesehen bei so reichen Leuten. – Fb. S. 4 (Th. 10, 132)


    6. Diese schickte Knechte, die das neugeborene Mädchen von der Seite der Mutter wegnehmen und töten sollten, ehe es noch Muttermilch gesogen hätte, weil es ein heidnischer Brauch war, daß, wenn man einen Knaben oder ein Mädchen töten wollte, dieselben getötet wurden, ehe sie irdische Speise genossen hatten… – V. L. 6.


    7. Mittlerweile kamen die erwähnten Henkersknechte herbei, um den Befehl ihrer Herrin zu vollziehen, denn sie herrschte gleich einer Furie in dem Hause ihres Sohnes. Das Weib aber, welches ihnen das Kind entrissen hatte, ging ihnen entgegen und sagte, daß dasselbe Honig genossen hätte; zugleich zeigte sie ihnen die Kleine, wie sie die Lippen noch ableckte, und deshalb war es nach dem Brauche der Heiden nicht mehr gestattet, sie zu töten. – V. L. 7.


    8. Sein Weib Helga mußte sich ins Wochenbett legen und sagen, sie habe dies Mädchen geboren. Dann ließ er es mit Wasser besprengen und nannte es Thorbjörg. Zwei Tage darauf kam Torfi nach Signyshofen und fragte, warum Helga zu Bett läge; denn er wußte nichts davon, daß sie ihre Niederkunft erwartet hätte. Er erkannte nun das Kind neben ihr und sagte: „Das ist doch eine unerhörte Frechheit; ihr wagt ein Kind aufzuziehen, das ich habe aussetzen lassen!“… Torfi geriet darüber in Zorn; er nahm das Mädchen und wagte nicht, es töten zu lassen; Denn es galt als Mord, wenn man Kinder tötete, nachdem sie einmal mit Wasser besprengt waren. – H. S. 8 (Th. 8, 200)


    9. So wurde nun dies (auf dem isländischen Allthing d. J. 1000) als Gesetz verkündet, daß alle, die hierzulande noch ungetauft wären, Christen werden und die Taufe annehmen sollten; aber für die Kindesaussetzung und das Pferdefleischessen sollten noch die alten Gesetze gelten. – Ib. 7 (Th. 23, 51)

    Meine Sorge wäre mehr, das das Moor ein Naturschutzgebiet, oder Teil eines Naturschutzgebietes ist. Selbst wenn es an ein Naturschutzgebiet angrenzt, darfste da dann nichts mehr machen oder nicht mehr so viel.

    Alles schon gecheckt. Meine Pläne sind da voll realisierbar.8):thumbup:

    Was ist gerade eigentlich in deutschen Landen los? Kret hat im ganzen Haus das kälteste Fleckchen, sitzt hier trotzdem ohne Hemd und ohne Höschen bei heruntergelassenen Schalusien und kommt sich immer noch so vor, als ob er den Muspille live miterlebt.


    Zitat

    Sobald das Blut des Elias auf den Boden tropft, dann geraten die Berge in Brand, nicht ein Baum bleibt auf der Erde stehen, die Wasser trocknen aus, das Moor versiegt, es schwellt in Lohe der Himmel, der Mond fällt herab, ‚Mittelgart‘ verbrennt, kein Stein bleibt stehen.

    Meine Sorge ist eigentlich nur, dass ich das Gelände im schlimmsten Fall mit anderen Teilen müsste. Damit wären alle Pläne dahin. Aber ich halte mal mit einigen Anwohnern Klönschnack, die wissen garantiert mehr.

    Weiß bereits wo es sich befindet, schaue es mir diese Woche mal an. Könnte allerdings schwer werden es komplett zu ersteigern, da die Versteigerung der Auflösung einer Gemeinschaft dient. Sprich auf gut Deutsch: Von mehreren bisherigen Besitzern will mindestens einer aussteigen und sich auszahlen lassen.X/


    Die Hoffnung stirbt zuletzt.:be_cool:

    12. Wasserweihe


    1. Ein dreizehntes kann ich,

    Wenn eines Degen Sohn

    Mit Wasser ich weihen soll:

    Nicht wird er fallen,

    Wenn ins Feld er zieht,

    Ihn erschlägt kein Schwert. – Hvm. 158 (Th. 2, 175)


    2. Ein Kind gebar Amma, schlug’s ein ins Tuch;

    Sie netzten ihn und nannten ihn Karl,

    Den frischen, roten; er regte die Augen. – Rth. 21 (Th. 2, 115)


    3. Der Knabe, den sie Ingomar nannten (Chlodwigs Sohn), starb gleich nach der Taufe in den weißen Taufgewändern. Da wurde der König vom Zorn erfaßt, und die Königin heftig scheltend, sagte er: „Wäre das Kind im Namen meiner Götter geweiht (dicatus) worden, so lebte es noch.“ – Gr. H. F. II, 29.


    4. Skallagrim und Bera hatten ziemlich viele Kinder, und anfangs starben sie immer. Da bekamen sie einen Sohn. Der wurde mit Wasser besprengt und Thorolf genannt. – E. S. 31 (Th. 3, 92)


    5. Thorleik bekam einen Sohn von seiner Frau. Der Knabe wurde mit Wasser benetzt und erhielt einen Namen: er wurde Bolli genannt. – Ld. S. 25 (Th. 6, 86)


    6. Da brachte in der ersten Julnacht Bergljot, die Frau des Jarls, einen Knaben zur Welt. Am nächsten Tage aber besprengte ihn König Hakon mit Wasser und gab ihm seinen eigenen Namen. Hk. (Th. 14, 146)


    7. Als es aber an der Zeit war, wurde das Weib schwanger, und als sie ein Kind zur Welt brachte, war es ein Knabe. Man besprengte ihn mit Wasser und nannte ihn Erich. – Hk. (Th. 14, 187)


    8. Als Andrid und seine Frau einige Winter in Brautarholt gewohnt hatten, bekamen sie zusammen einen Sohn. Der wurde mit Wasser begossen und Bui genannt. – Kj. S. Kap. 3.


    9. Nun ist davon zu reden, daß die Tochter Jarl Bjartmars ein Mädchen gebar, und es schien den meisten geraten, es auszusetzen; sie sagten, es würde nicht Weibessinn haben, wenn es nach der väterlichen Sippe artete. Der Jarl ließ es mit Wasser benetzen und aufziehen. – Hv. S. Kap. 6.


    10. Da waren schon alle Angreifer von der Schneewehe abwärtsgeworfen, und keiner wollte Helgi standhalten. „Da stehst du, Össur“, sagte Helgi, „aber vor dir brauche ich mich nicht vorzusehen, denn du hast mich mit Wasser besprengt.“ – D. S. (B. H. 3, 130)

    11. Weihe von Menschen, Tieren und Sachen


    1. In dem Sommer, als Thorstein fünfundzwanzig Jahre war, gebar Thora einen Knaben, den man Grim nannte, als man ihn mit Wasser besprengte. Diesen Knaben weihte Thorstein dem Thor und bestimmte ihn zum Tempelgoden. Er nannte ihn nach dem Gotte Thorgrim. – Eyrb. 11 (Th. 7, 27)


    2. Thorolf und Unn hatten einen Sohn namens Stein. Diesen Knaben weihte Thorolf seinem Freunde Thor und nannte ihn nach dem Gotte Thorstein. Dieser Knabe entwickelte sich sehr gut. Hallstein, der Sohn Thorolfs, nahm Osk, die Tochter Thorsteins des Roten, zur Frau. Deren Sohn hieß auch Thorstein. – Eyrb. 7 (Th. 7, 22)


    3. Geir hieß ein angesehener Man in Sogn. Er wurde Vegeir (das ist Weihegeir) genannt, weil er ein großer Opferer war. Er hatte viele Kinder; Vebjörn Sygnakappi, der der älteste Sohn war, Vestein, Vethorm, Vemund, Vegest, und eine Tochter Vedis. – Lnb. (Th. 23, 99)


    4. Ofeig Grettir war mit Asny vermählt, einer Tochter des Vestar Haeingsson. Asmund Skegglaus (d. h. Bartlos), und Asbjörn waren Ofeigs Söhne, Aldis, Aesa und Asvör seine Töchter. (In den Namen steckt das Wort „Ase“.) – Gr. S. 3 (Th. 5, 7)


    5. Er (König Aun) war damals sechzig Jahre alt. Da veranstaltete er ein großes Opfer und opferte um langes Leben für sich. Er weihte Odin seinen Sohn, und dieser wurde jenem geopfert. – Y. S. 25 (Th. 14, 52)


    6. In den heiligen Hainen, deren ich schon gedachte, werden auf Kosten der Gemeinschaft weiße Rosse gehalten, von keiner irdischen Arbeit berührt. – T. G. 10.


    7. So kam er (Olaf Tryggvason) eher zum Tempel. Und als er an Land kam, sahen seine Leute einige Zuchtpferde am Wege, von denen sie sagten, daß sie Frey gehörten. Der König bestieg den Hengst und ließ die Rosse greifen, und so ritten sie nun zum Tempel hinan. Der König stieg vom Pferde und ging in den Tempel hinein. – Ftb. I, S. 401.


    8. Unter Hrafnkels wertvollsten Besitztümern war eins, das er höher als alle schätzte: das war ein Hengst von graubrauner Farbe mit dunklem Rückenstreif; er nannte ihn Freyfari; den hatte er seinem Freunde Frey auch zur Hälfte geschenkt. Zu diesem Tier hegte er eine solche Liebe, daß er das Gelübde tat, er würde den töten, der es ohne seinen Willen ritte. – Hrk. S. 3 (B. H. 9, 18)


    9. Er (König Hreggvid) hatte ein Pferd, das die menschliche Sprache verstand; das hieß Dulcefal. Es war schnell wie ein Vogel, wendig wie ein Löwe, groß wie ein Wolf, keins war ihm gleich an Größe und Kraft. Es ließ sich nicht greifen, wenn dem, der es reiten wollte, eine Niederlage bevorstand. Wenn ihm aber Sieg bevorstand, kam es selbst zu seinem Herrn. – G. H. S. Kap. 1.


    10. Asbjörn weihte (heiligte) seine Landnahme Thor und nannte sie Thorsmörk (Thorsmarken). – Lnb. (Th. 23, 143)


    11. Der Gode Jörund siedelte sich westlich des Fjot an, an dem Ort, der jetzt Svertingsstadir heißt. Er errichtete dort einen großen Tempel. Ein Streifen unbesetzten Landes lag östlich des Fjolts zwischen der Krossa und dem Jöldustein. Das umging Jörund mit Feuer und legte es zum Tempel. – Lnb. (Th. 23, 144)


    12. Oenund… schoß mit einem brennenden Pfeil über den Fluß und weihte sich so das Land westlich vom Fluß als eigen. – Lnb. (Th. 23, 113)


    13. Er (Thorolf) gelobte, Thor seine ganze Landnahme zu weihen (heiligen) und nach ihm zu benennen. – Lnb. (Th. 23, 84)


    14. Olaf sandte nun (vor seinem Umzug) zu seinem Vater mit der Bitte, daß er draußen stehen und sich den Zug ansehen solle, wenn Olaf in diesen neuen Hof einziehen würde, und daß er Heil-Worte ausspräche. Höskuld sagte, das solle so geschehen. – Ld. S. 24 (Th. 6, 83)


    15. Der König nahm dann das Horn und machte das Zeichen des Kreuzes darüber. Da sprach Kar aus Grytting: „Wie tut der König so? Will er etwa nicht mehr opfern?“ Jarl Sigurd erwiderte: „Der König macht es so wie alle, die an ihre Macht und Stärke glauben und ihren Becher Thor segnen. Er machte das Hammerzeichen über den Humpen, bevor er trank.“ – Hk. (Th. 14, 153)


    16. Die Königin und Bard mischten da einen Trank mit Gift und brachten ihn herein. Bard weihte (signadi) den Becher und händigte ihn dann der Schenkin ein. – E. S. 44 (Th. 3, 116)

    Achtung! Ich sage nicht, dass das Folgende so zutrifft und ich wollte mich eigentlich gänzlich aus Politik heraushalten. Aber ich wollte einfach mal einen anderen Blickwinkel eröffnen. Entschuldigung im Voraus.:Heil_Odin:

    Okay...


    bleibt die Frage: Warum sollte das gewollt sein und was waere das Ziel dabei?


    (Mal grundsaetzlich davon abgesehen, dass es in Deutschland fastniemanden gibt, der an Armut leidet oder leiden wird, da der Staat eben nicht nur große Unternehmen stuetz, sondern auch die Aermeren bzw kleineren/mittelstaendischen Unternehmen.)

    Nach libertärer Denkweise ist das eigentlich ganz klar: Einziger Profiteur bleiben die Sozialstaaten.

    Der Eingriff in den freien Markt durch Lockdown war Hausgemacht, unüberlegt und viel zu hart. Die Schuld wird aber nicht eingestanden, sondern auf den Virus geschoben (man vergleiche dazu die verharmlosende Berichterstattung vor und die Panikmachende während/nach des Lockdowns) und sich selbst stellt man dann wieder als guten Samariter dar, denn dank staatlicher Hilfsprogramme wurden immerhin X Existenzen "gerettet" (die aber ohne Intervention wahrscheinlich nie in Gefahr gewesen wären). Menschen die vom Sozialstaat abhängig sind werden sich auch dafür einsetzen, dass er erhalten bleibt.

    Oder um es mit Kanzler Sutler zu sagen:



    Ein Modell Schweden, so unmenschlich das in Anbetracht der Risikogruppen auch wirkt, wäre für sämtliche Beteiligten wohl viel leichter zu verkraften gewesen. Gemeinsam hätte Europa endlich den Worten der Einigkeit Taten folgen lassen können. Stattdessen gings zurück zur Eigentümelei.

    Und ja, auch in Schweden ist die Wirtschaft eingebrochen, ging ja aber auch nicht anders wenn alle Anderen dicht machen.:P

    "The Strain" ist klasse.:topanim:

    Das Ende fand ich allerdings ein wenig... meh.^^


    Nachdem ich mir am Wochenende die Netflix-Adaption von "Snowpiercer" einverleibt habe ist jetzt nochmal die Verfilmung von 2013 dran.

    Und danach heißt es: warten auf Netflix-Staffel 2 ;(

    Es lohnt sich immer wieder, die zur Zwangsversteigerung stehenden Grundstücke im Umland zu checken. Habe gerade 5200m² Torfmoor gefunden, dass für gerademal 3.600 Euronen angeboten wird (weil wirtschaftlich nicht nutzbar). Das ganze befindet sich knappe 40 km von mir entfernt nahe einer seit dem 8. Jahrhundert bestehenden Stadt und ist nur über einen Sandweg zu erreichen.


    Habe jetzt noch ca. einen Monat, um die genaue Lage herauszufinden und wenn alles passt baut Kreti bald einen Blótplatz.8o

    14. Zu jener Zeit war auf Grönland eine große Hungersnot. Die Leute, die auf den Walfang gefahren waren, hatten wenig gefangen, und manche waren nicht zurückgekehrt. In der Siedlung wohnte eine Frau, die Thorbjörg hieß; sie war eine Wahrsagerin und wurde die „Kleine Völva“ genannt. Sie hatte neun Schwestern gehabt, die waren alle Wahrsagerinnen gewesen, und von ihnen war sie allein noch am Leben. Zur Winterzeit pflegte sie die Gelage zu besuchen, und es luden sie besonders die Leute ein, die gern über ihr Schicksal oder den Verlauf des Jahres etwas erfahren wollten. Und da nun Thorkel dort der größte Bauer war, meinte er, daß es ihm zukomme, zu wissen, wann diese schlechte Zeit, die da herrschte, aufhören würde. Thorkel lud die Wahrsagerin ein, und man bereitete ihr einen freundlichen Empfang, so, wie man diese Art Frauen aufzunehmen pflegte; es wurde ein erhöhter Sitz für sie bereitet und ein Kissen daraufgelegt, in dem Hühnerfedern sein mußten. Und als sie am Abend ankam mit dem Mann, der ihr entgegengeschickt worden war, da war sie auf diese Weise angetan: sie trug einen blauen geschnürten Mantel, der von oben bis unten mit Steinen besetzt war. Um den Hals trug sie Glasperlen. Auf dem Kopf hatte sie eine schwarze Lammfellmütze, innen mit weißem Katzenfell gefüttert. In der and trug sie einen Stab mit einem Knopf daran; der war mit Messing beschlagen und oben um den Knopf herum mit Steinen besetzt. Um den Leib trug sie einen Gürtel aus Kork, an dem eine große Ledertasche hing; darin verwahrte sie die Zaubergeräte, die sie zu ihrer Kunst brauchte. Sie trug raue Kalbsfellschuhe an den Füßen mit langen und starken Schnüren, an deren Enden große Blechknöpfe saßen. An den Händen hatte sie Katzenfellhandschuhe, die innen weiß und rauh waren.

    Als sie nun hereinkam, hielten es alle Männer für geboten, sie durch ehrenvolle Begrüßung auszuzeichnen; sie erwiderte das, je nachdem wie ihr die Männer gefielen. Der Bauer Thorkel nahm die weise frau bei der Hand und führte sie zu dem Sitz, der für sie hergerichtet war. Thorkel bat sie, ihre Augen über Vieh und Volk und Wohnung gehen zu lassen; sie sprach wenig bei dem allen. Am Abend wurden die Tische aufgestellt, und da ist zu erzählen, was für Essen man der Wahrsagerin zubereitete. Es wurde Grütze aus Ziegenmilch vorgesetzt, und die Herzen von allerhand Tieren, die es da gab, angerichtet. Sie hatte einen Messinglöffel und ein Messer mit einem Griff aus Walroßzahn mit einem doppelten Messingring; die Spitze war abgebrochen…

    Am andern Tage gegen Abend wurde sie mit allem versehen, was sie brauchte, um den Zauber ausüben zu können. Sie befahl, ihr einige Frauen zu besorgen, die das Lied könnten, das zur Ausführung des Zaubers nötig wäre und das man das Schutzlied nennt. Aber es waren keine solche Frauen zu finden. Da hielt man auf dem ganzen Gehöft Umfrage, ob irgend jemand das Lied kenne. Da antwortete Gudrid: „Ich bin weder zauberkundig noch eine Wahrsagerin, aber meine Pflegemutter Halldis lehrte mich auf Island ein solches Lied, das sie das Schutzlied nannte.“ Thorbjörg antwortete: „Da bist du klüger, als ich dachte.“ Gudrid sagte: „Diese Klugheit und dies Vorhaben sind von solcher Art, daß ich nicht dabei helfen möchte; denn ich bin eine Christin.“ Thorbjörg antwortete: „Es könnte sein, daß du den Leuten hierbei einen großen dienst leistetest, und du wärst deswegen kein schlechteres Mädchen; von Thorkel aber verlange ich, daß ich das, was ich hierzu brauche, bekomme.“ Thorkel drang nun an Gudrid, und sie sagte schließlich, sie wolle tun, was er verlange.

    Die Frauen bildeten nun einen Ring um den Zauberstuhl, auf dem Thorbjörg saß. Dann sang Gudrid das Lied so schön und vortrefflich, daß alle meinten, sie hätten nie zuvor einen schöneren Gesang gehört als wie dieses Mal. Die Zauberin dankte ihr für das Lied und sagte, es seien viele Geister dadurch herbeigelockt worden und hätten dem Gesang mit Vergnügen gelauscht, die vorher entweichen und ihr durchaus nicht gehorchen wollten: „mir sind nun viele Dinge klar, die mir und anderen vorher verborgen gewesen waren. Das aber kann ich sagen: die Hungersnot wird nicht länger als diesen Winter dauern; und mit dem Frühling wird eine bessere Zeit kommen. Die Seuche, die hier lange geherrscht hat, wird auch wider Erwarten schnell verschwinden. Dir aber, Gudrid, will ich die Hilfe, die du uns geleistet hast, gleich lohnen; denn dein Schicksal liegt jetzt ganz klar vor meinen Augen. Du wirst die ehrenvollste Heirat hier auf Grönland machen, die es gibt, wenn sie auch nicht von langer Dauer sein wird; Denn deine Wege führen nach Island, und dort wird aus dir ein Geschlecht entsprießen, groß und tüchtig; und über deinen Nachkommen wird ein helles Licht leuchten. Und nun leb wohl und sein glücklich, meine Tochter.“

    Darauf traten die Männer zu der Wahrsagerin, und jeder fragte sie nach dem, was ihn am meisten zu wissen verlangte, sie gab bereitwillig Auskunft; es ging auch richtig in Erfüllung, was sie sagte. Gleich darauf wurde von einem andern Hof nach ihr geschickt, und sie begab sich dorthin. – Er. S. 3 (vgl. Th. 13, 28)


    15. Ingjald und die Seinen veranstalteten da nach altem Brauche einen Seid (Zauber) zu dem Zwecke, daß die Leute ihr künftiges Geschick erforschen könnten. Da war auch ein zauberkundiges Lappenweib erschienen, Ingimund und Grim kamen mit stattlichem Gefolge zum Gastmahle. Das Lappenweib wurde auf einen hohen, herrlich geschmückten Sitz gesetzt. Jedermann begab sich von seinem Platz aus dahin, um sich sein Schicksal weissagen zu lassen. Sie weissagte jedem, je nachdem, wie es ausfiel; aber sie waren keineswegs alle zufrieden mit der Antwort, die sie erhielten. – Vd. S. 10 (B. H. 6, 50)

    10. Zukunftskundige Frauen


    1. Die Germanen glauben, daß den Frauen etwas Heiliges und Seherisches innewohne, und sie verschmähen ihre Ratschläge nicht und achten wohl auf ihre Bescheide. Wir haben es ja erlebt, daß unter dem verewigten Vespasian Weleda lange bei vielen als göttliches Wesen geachtet worden ist. Aber einstens haben sie auch die Albruna und einige andere Verehrt, nicht aus schmeichlerischer Unterwürfigkeit und auch nicht, als ob sie aus ihnen Göttinnen machen wollten. – T. G. 9.


    2. Er war daher erstaunt über Cäsars Kühnheit und bemerkte, wie sein Heer dadurch beunruhigt war. Aber noch mehr entmutigten ihn die Weissagungen ihrer eigenen Frauen, die auf Grund ihrer Blicke in die Strudel der Flüsse und ihrer Schlüsse aus den Wirbeln und dem Murmeln der Bäche weissagten. – Pl. C. 19.


    3. Vitellius wurde auch beim Tode seiner Mutter verdächtigt: er habe als sie krank war, verhindert, daß man ihr Essen reichte; denn eine chattische Frau habe ihm geweissagt – und dabei beruhigte er sich wie bei einem Orakelspruch – er werde erst dann sicher und lange regieren, wenn er seine Mutter überlebt habe. – S. V. 14, 5.


    4. Munius Lupercus, der Legat der Legion, wurde mit anderen Geschenken an Weleda geschickt. Diese, eine Jungfrau vom Stamme der Brukterer, herrschte weithin gemäß einem alten Brauch bei den Germanen, nach der sie die meisten Frauen für Weissagerinnen und, bei wachsendem Aberglauben, für göttliche Wesen halten. Damals wuchs Weledas Ansehen; denn ein den Germanen günstiges Kriegsglück und die Vernichtung der Legionen hatte sie vorausgesagt. – T. H. IV, 61.


    5. Masyos, König der Semnonen, und Ganna, eine Jungfrau, die nach Weleda in Germanien als Seherin aufgetreten war, kamen zu Domitian, wurden von ihm ehrenvoll behandelt und dann wieder zurückgebracht. – C. D. 67, 5.


    6. Eine Frau, die großer war als Menschenmaß, trat ihm (Drusus) entgegen und rief: „Wohin treibt es dich denn, unersättlicher Drusus? Es ist dir nicht bestimmt, dies alles zu sehen. Kehr um! Denn für dich ist jetzt das Ende deiner Taten und deines Lebens gekommen!“ – C. D. 55, 1.


    7. Bescheid weiß Frigg um alle Schicksale, wenn sie’s auch selbst nicht sagt. -Ls. 29. (Th. 2, 55)


    8. Einige erzählen, Brodd-Helgi habe eine zukunftskundige Ziehmutter gehabt. Diese pflegte er vor jedem Aufbruch aufzusuchen und so auch diesmal. Als er zu ihr kam, saß sie mit den Händen vor dem Gesicht und weinte. Helgi fragte, worüber sie weinte und warum sie so traurig sei. Sie weine über ihre Träume, sagte sie. Und er fragte, was sie geträumt habe. „Mit träumte“, erzählte sie, „daß hier zu Hof ein Stier aufstand, von blasser Farbe, groß und stattlich. Er trug die Hörner hoch und ging hinaus auf den Sand bei der Einmündung der Sonnentalache. Und dann sah ich von weither aus dem Bezirk Rinder kommen, große, aber nicht viele, und ihnen voran schritt ein rotgefleckter Stier, kein besonders großes oder schönes, aber sehr starkes Tier. Diese Herde ging auf unsern Stier – den großen – los und stieß ihn mit den Hörnern zu Tode…“ Brodd-Helgi sagte: „Jedenfalls meinst du, der blasse Stier gehört zu mir und der rotgefleckte dem Geitir, und er wird mich töten.“ „Gewiß meine ich das“, versetzte sie. – Vf. S. 13 (Th. 12, 35)


    9. Im Frühling trug es sich zu, daß Thordis in Löngunes in einer Nacht sehr unruhig schlief, und die Leute äußerten, man sollte sie wecken. Ihr Sohn Bödvar sagte: „Stört meine Mutter nicht in ihrem Traum; denn es kann sein, daß der Frau etwas offenbart wird, was sie wissen will.“ Und si wurde nicht geweckt. Als sie aber erwachte, holte sie schwer Atem. Ihr Sohn Bödvar sagte nun: „Du hast sehr unruhig geschlafen, Mutter, hast du ein Gesicht gehabt?“ Thordis antwortete: „Weit herum bin ich in dieser Nacht auf Zauberfahrten gejagt, und mir sind Dinge kund geworden, die ich vorher nicht wußte.“ -F. S. 25 (B. H. 2, 119)


    10. Die Bewohner des Vatnsdal machten sich auf, um Hilfe für ihn zu erhalten bei der Seherin Thordis, die am Spakonufell wohnte. Sie war sehr angesehen und zauberkundig. – Vd. S. 44 (B. H. 6, 140)


    11. Damals zogen Völven durch das Land, die Wahrsagerinnen genannt wurden, und weissagten den Leuten ihr Alter. Deshalb luden viele Männer sie zu sich ins Haus, richteten ihnen Gastmähler an und beschenkten sie beim Abschied. – N. S. 11 (Th. 21, 217)


    12. In der Gegend zog eine Frau umher, die Oddbjörg hieß, eine frohgemute Person, wissend und zukunftskundig. Man legte Wert darauf bei den Hausfrauen des Bezirks, sie freundlich zu empfangen; sie richtete ihre Sprüche etwas danach ein, wie sie bewirtet wurde. Sie kam nach Uppsalir, und Saldis nahm sie wohl auf und bat sie, etwas über die Knaben zu weissagen, aber Gutes. Sie sagte: „Viel versprechen diese Knaben – wenn ihnen das Glück treu bleibt, das aber ist mir verborgen.“ – Vg. S. 12 (B. H. 1,71)


    13. Das war üblich in jenen Zeiten, daß Weiber der Art über das Land zogen, die Völva genannt wurden und den Leuten ihre Geschicke sagten, den Gang des Jahres und andere Dinge, über welche die Leute Gewißheit haben wollten. – O. St. Kap. 5.