Beiträge von Meddlmaxxe

Schon gewusst…?

Walhall (altnord. Valhöll ‚Wohnung der Gefallenen‘), auch Valhall, Walhalla oder Valhalla, eventuell verknüpft oder identisch mit dem Götterpalast Valaskjalf, ist in der nordischen Mythologie der Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Kämpfer, die sich als tapfer erwiesen haben, der sogenannten Einherjer.

    Servus, entschuldige die späte Antwort. Ich hatte eine wichtige Prüfung und mir fehlte daher die Zeit um mich wieder eingehender hiermit zu beschäftigen.


    Danke für deine Antwort und deine Quellen. Wo der erste Link deine Theorie unterstützen soll konnte ich beim gründlichen überfliegen leider nicht rausfinden. Dennoch ein interessanter Link mit dem ich mich gerne auch noch näher beschäftige. Der Wikipedia-Link war da schon hilfreicher, auch wenn ich Wiki ungerne zu Rate ziehe, weil es nicht gerade als seriös gilt, da dort jeder schreiben kann und ich dort schon ab und zu Schwachsinn gelesen habe. Allerdings bezieht man sich dort ja nur auf die verschiedenen Kalender und ich gehe mal davon aus, dass sie da nicht so viel falsch machen können. Von daher ein hoch interessanter Artikel. Du beziehst dich wahrscheinlich auf den Forn Siðr-Jahreskreis. Wie ich bei einer kleinen Internet-Recherche herausfinden konnte ist dieser wohl bei Neuheiden die eher rekonstruktionistisch unterwegs sind der priorisierte Kalender. Da ich mich auch in dieser Tradition sehe und davon ausgehe, dass es bei dir auch so ist, die Frage: Weshalb ist deines Erachtens davon auszugehen, dass dieser der historisch am akuratesten ist?


    Eine Frage hast du mir dennoch nicht beantwortet. Wie begehst du Jul? Eine weitere frage bezieht sich auf das Julfeuer und den damit verbundenen Brächen. Das ist ja auch keine Erfindung der Wicca, sondern meines Wissenstandes geht die Forschung davon aus, dass Julfeuer entzündet und Sonnenräder angezündet wurden. Wie ordnest du das ein? Und wie würdest du Mütternacht begehen?

    Ich habe übrigens deine angegebenen Quellen auch durchgelesen/-geschaut und wundere mich ein wenig, welche davon mir jetzt widersprechen soll. Der Youtuber sagt nichts anderes als ich (bzw. gibt er die Quellenlage ordnungsgemäß wieder); asentr.eu hat wie gesagt den Synkretismusmixer angeschmissen um alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen und diese Pagewizz-Seite ist gelinde gesagt grauenhaft.... nichts für ungut.^^

    Der Adako sagt dass Jul in einem Zeitraum von November bis Februar stattgefunden hat, mit Verweis auf wissenschaftliche Quellen. (und ihn schätze ich dabei als sehr seriös ein) Dazu hast du dich ja inzwischen geäußert. Asentreu.eu bezieht sich auch auf wissenschaftliche Quellen, allerdings traue ich der Seite um weiten weniger als Adako. Die Pagewizz-Seite fand ich ergänzend ganz nett, besonders für Leute die sich sonst nicht so mit der Materie beschäftigen. Was hat dir an ihr nicht gefallen? Es gibt ja auch noch andere Quellen und überall ließt man vom 21. als Tag des Julfestes. Auch habe ich mitbekommen, dass von Neuheiden in der Regel das Fest am 21. begangen wird. Was natürlich nicht heißt, dass sie Recht haben. Im Gegenteil: Ich musste leider auch feststellen, dass inzwischen Menschen die sich als Germanische Neuheiden bezeichnen den Wicca- Kalender nutzen und generell da bisschen was vermischen. Deswegen ist die Recherche zu diesem Thema ja auch so schwer und aufwendig und akkurate Quellen findet man nur wenige und das schwer. Deswegen finde ich ja auch die Diskussion mit dir so wichtig und freue mich auf deine Antwort.


    Beste Grüße,


    MM

    Die Mutternacht ist nicht vor der Sonnenwende. Die Mutternacht (Modraniht) ist durch den Mönch Beda Venerabilis für die selbe Zeit attestiert, um die die Christen die Geburt Jesu feiern ( julianisch 08. Januar = gregorianisch ca 25. Dezember, also dem traditionellen Datum des römischen Festes "sol invictus" zur Wintersonnenwende). Ein anderer Ansatz zur Erklärung des Namens "Mutternacht" ist, dass sie symbolisch als Mutter der auf sie folgenden Zwölften (Zwölf Nächte/Rauhnächte/Weihnächte) gesehen wurde, alternativ als Initialzündung des Sonnenjahres und damit der Zählweise der Mondmonate.

    Auch dir danke ich für deine Antwort.

    Tatsächlich bin ich davon ausgegangen, dass du dich in diesem Kontext zu meinem Beitrag aüßern wirst.:D Ich freue mich auch darüber und finde deinen Beritrag sehr interessant. Verstehe ich das richtig, dass du Mütternacht sozusagen als das Äquivalent zu Weihnachten siehst? Dann ergeben sich die Fragen was wird gefeiert und wie wird es gefeiert?


    Leider verstehe ich noch nicht richtig wie das mit dem zitieren geht, deshalb mache ich so weiter.:D


    Thema Jul: Was das betrifft habe ich mich in meinem Beitrag ja dazu geäußert, dass nach einer meiner Quellen, die sich wiederum auf wissenschaftliche Arbeiten beruft Jul wohlmöglich zu einer Zeit von Mitte November bis Februar stattfand. Das war anscheinend über die Jahrhunderte von Stamm zu Stamm nicht einheitlich. Aseenreu.eu gibt auch an, sich auf wissenschaftliche Forschung zu berufen. Bei der ersteren Quelle bin ich allerdings von der Seriösität überzeugt, bei asentreu weis ich es nicht. Fest steht, dass die Autoren dieser Seite das nicht erfunden haben. Unter Neuheiden ist es nicht ungewöhnlich Jul am 21. bzw. zur Wintersonnenwende zu feiern. Dafür davon auszugehen, dass es eine Erfindung der Wicca ist sehe ich keinen Anlass. Wenn überhaupt rührt dieses Datum von der Verlegung des norwegischen Julfestes von Januar auf die Zeit des christlichen Weihnachtsfestes.


    Wie denn auch sei: Deine Absicht zu Jul finde ich auch sehr interessant. Auch hier die Frage: Was wird demnach an Jul gefeiert und wie?


    Es würds mich freuen wenn du auch Quellen nennst, denn bisher habe ich nur Quellen die nicht deiner Theorie folgen und schließlich bin ich letztlich darauf angewiesen Quellen auszuwerten und Schlüsse daraus zu ziehen.

    Code

    @Wodehund Danke, für deine Antwort. Das mit der Ähre für Wodan wusste ich tatsächlich schon. Danke für die zwei Quelltexte, finde ich interessant. Von der Theorie mit der Verbindung zwischen der Wilden Jagt und Kulthabdlungen habe ich tatsächlich auch schon gehört. Danke nochmal, dass du mir dafür eine Quelle vorgestellt hast.

    Mütternacht

    Nacht vor der Wintersonnenwende.


    Der Frigg gewidmet. Nacht den weiblichen Ahnen („Mütter“), auch Disen genannt. Träume in dieser Nacht solle prophetische Qualität haben. Mein Vorschlag wäre diesen Tag in der Familie zu verbringen, den verstorbenen weiblichen Ahnen zu gedenken und ein Blot für Frigg, sowie für die freundlichen Familien- und Hausgeister, die uns schon seit der ganzen Julzeit begleiten, abzuhalten. Hier würde ich den privaten Teil des Julfestes inklusive Bescherung ansiedeln.



    Mittwinter

    Nacht der Wintersonnenwende.


    Die Wohnung wird mit Wacholder oder Salbei geräuchert. Dient je nach Deutung der Reinigung und/oder der „Heimholung“ der Ahnenseelen. Währendem man die Räucherung durch die Wohnung trägt sagt man Formeln wie „Glück hinein, Unglück hinaus!“ Dann werden alle Lichter ausgemacht.


    Unsere Vorfahren haben das Fest wohl eher in der Gemeinschaft und sehr fröhlich begangen. Das legen einige Quellen nahe. Auch zur Zeit des Christentums war es bis ins 19. Jahrhundert noch üblich Weihnachten zum größten Teil in der Kirche mit den anderen Gläubigen ausgelassen zu feiern.


    Ich halte es aufgrund der frohen Botschaft der Wiederkehrenden Sonne etc. für ideal das Fest ausgelassen und locker in der Gemeinschaft zu feiern. Für den familiären Teil ist genug Zeit zur Mütternacht und an den Rauhnächten. Natürlich ist mir klar, dass es für viele nur möglich ist Jul im kleinen Kreis zu feiern, deswegen habe ich darauf in meinen Beschreibungen der Rituale Rücksicht genommen.



    Das Julfeuer


    Im folgenden werden zwei Vorschläge für Jul-Rituale dargebracht. Das erste ist die optimale Version. Es ist ein Ritual in der Öffentlichkeit das vorallem in der Gemeinschaft sinnvoll ist. Da solch ein Ritual aufwendig ist habe ich auch eine Alternative für zuhause vorbereitet.



    Idealerweise findet das Ritual auf einem Hügel statt. Das „Julholz“, ein Eicheholz-Block der eventuell mit Tannen geschmückt ist, wird zu einem Feuer entzündet. Wenn das Ritual zuhause stattfinden muss kann das Holz im Kamin verbrannt werden. Falls dieser nicht vorhanden ist schlage ich vor, in das Holz Einkerbungen zu machen in welche Kerzen gestellt werden können (idealerweise vier, für das Jahr und die Speichen des Sonnenrades) die stattdessen entzündet werden. Ein Blot wird abgehalten. Den Göttern wird für das vergangene Jahr gedankt und für ein Segenreiches neues Jahr gebeten. Ein Schluck wird auf die Götter genommen. Desweiteren wird insbesondere ein Schluck auf Wodan genommen für einen guten restlichen Winter und einen Schluck auf Frey/Ingwaz, für die Wiederkehr der Wärme, des Lichtes und der Fruchtbarkeit. Dann werden, wenn möglich, Feuerkreuze am Julfeuer entzündet und den Hügel hinunter gerollt. Alternativ könnten natürlich zum Beispiel auch Kerzen auf einem feierlich geschmückten Sonnenkreuz entzündet werden. Das brennente Sonnenkreuz symbolisiert die Wiederkehr der Sonne und soll sie dabei unterstützen. Zuhause könnte man die von mir beschriebene alternative Version umsetzen. Nach dem offiziellen Teil kann natürlich getrunken und gefeiert werden. Idealerweise wird am Julfeuer eine Kerze o. ä. angezündet um damit zuhause „das Herdfeuer“ wieder zu entfachen, also gegebenenfalls den Kamin anzuzünden und/oder Kerzen im Haus anzuzünden. Symbolisch kann auch am Julfeuer eine Kerze angezündet, dann gelöscht und zuhause wieder angezündet werden. „Die Asche des Julholzes wird als glücksbringend aufbewahrt. Hat man noch unverbrannte Reste des Holzes, dann bewahrt man sie ebenfalls auf und verbrennt sie im Julfeuer des nächsten Jahres. Die Asche kann auch dem Vieh unter das Futter gemischt werden.“ (asentreu.eu)



    Opferung des Julebers


    Ein weiteres Brauchtum zu Jul ist die Opferung des „Julebers“. Darüber an welchem Tag zur Julzeit das von statten gehen könnte habe ich leider nichts konkretes herausfinden können. Manche Quellen legen das Ritual am Tag der Wintersonnenwende zusätzlich zum Julfeuer nahe, andere sprechen von einem Tag infolge der „Zwölf Nächte“ nach Mütternacht. Eine Möglichkeit wäre die Opferung am Tag des eigentlichen Julrituals zu vollziehen, inklusive Blot, und später das Julfeuer zu entzünden. In der Zwischenzeit könnte der Eber zubereitet werden und nach dem Entzündendes Julfeuers könnte gespeist werden.


    Folgendes wird auf den zeitgenössigen Leser makaber wirken, natürlich erwarte ich von niemanden, dass er solch ein archaisches Ritual heutzutage noch vollzieht. Historische Quellen sprechen allerdings von diesem Ritual.



    Der Juleber wird geopfert. Als Begleittier Freyrs/Ingwaz, ist er ein Fruchtbarkeitssymbol und Symbol dieses Gottes. Der Eber wird rumgeführt und „Juleide“ werden auf ihn geleistet. (vergleich „Gute Vorsätze“ des heutigen Silvester-Brauchtums) Dann wird ein Gebet für Freyr/Inwaz gesprochen, es wird für das vorherige Jahr gedankt und für die Rückkehr des Lichts, der Wärme und für Fruchtbarkeit im kommenden Jahr gebeten. Dann wird der Eber geopfert. Das Blut wird in einer Schüssel aufgefangen und damit die Anwesenden, als auch der Altar besprengt. Das Fleisch wird für ein Festmahl zubereitet. Das klingt für die heutige Zeit natürlich sehr martialisch und leider dürfte es schwer sein solch ein Ritual zu vollführen. Alternativ schlage ich daher vor am Essenstisch den fertig zubereiteten Eber zu „opfern“ (oder man nimmt ein Gebäck in Form eines Ebers, auch ein Eber aus Stroh wird in einer meiner Quellen als mögliche Alternative angegeben) indem man ansonsten wie oben beschrieben vorgeht. Es wird übrigens des weiteren von der Opferung von Pferden für Wodan gesprochen. Angeblich wurden der Kopf und das Fell der geopferten Tiere an Gerüsten aus Holz aufgehängt.




    Quellen:


    https://www.asentr.eu/f_jul.html#_Toc408947821


    https://pagewizz.com/julfest-f…-schonsten-rituale-37402/


    https://www.youtube.com/watch?…8&t=443s&ab_channel=Ardko

    Räucherungen




    Zu Weihnachten wird die Luft nicht nur von dem Geruch von Tannen und Gebäck, sowie den lodernden Kaminen der Nachbarn erfüllt, sondern auch mit wohltuenden Düften von Räucherwerk. Als Kind war ich besonders von den Räuchermännchen fasziniert .(die man auch mit den Julwichten und anderen mythologischen Wesen in Verbindung bringen kann, dazu später mehr) Für unsere Ahnen war das Räuchern allerdings nicht immer nur damit verbunden eine schöne Atmosphäre zu schaffen. Dem Verbrennen von bestimmten Kräutern wurden auch magische Kräfte zugeschrieben. Gerade im Winter, wenn böse Wesen überall lauern, ist es besonders wichtig sich vor diesen zu schützen und den guten Wesen (die im nächsten Abschnitt thematisiert werden) bei dem Schutz des Heimes zu unterstützen. Auch sollen Räucherungen gegen Krankheiten helfen, bzw. diese vorbeugen. Kein Wunder also, dass sie besonders zur traditionellen Grippe-, Fieber- und Erkältungs-Saison üblich sind. Traditionell räuchert man hierzulande mit Mischungen aus sieben bis neun Bestandteilen. Wobei die Sieben bekanntermaßen eine christliche Bedeutung hat, währendem die Neun für Heiden eine besondere Rolle spielt. An den Ästen des Weltenbaumes schmiegen sich nicht nur die neun Welten, sondern Wodan hing auch neun Nächte lang an dem Lebensbaum um die Runen zu lernen. Das Variieren der Zutaten soll eine Wechselwirkung haben.




    Laut dem Bayrischen Rundfunk sind folgende Kräuter traditionell zu dieser Zeit. (mit Wirkung)

    • Weißer Salbei: Reinigung, Segnung, Schutz
    • Fichtenharz: Reinigung, Stärkung der Konzentration
    • Wacholder: keimtötend, antiseptisch
    • Thymian: keimtötend, antiseptisch
    • Engelwurz: Schutz, Reinigung, Transformation
    • Holunder: Schutz, Segnung
    • Weihrauch/Myrrhe: Segnung, Reinigung (Würde ich aus der Liste rausnehmen, weil beides bekanntermaßen aus dem Orient stammt und von den Christen für ihre Rituale verwendet wird)
    • Copal: Inspiration, Energie




    Das Räucherwerk kann in eine Schale mit Sand oder Erde gelegt und dann angezündet werden. Natürlich kann man auch die archaische Weise nutzen und die Bündel in der Hand verbrennen. Während des Räucherns können Donar zum Schutz, Wodan zur Verstärkung der „magischen“ Wirkung angerufen und Formeln zu Schutz und Gesundheit gesprochen werden. Ein Vorschlag von mir wäre „Wodan ich bitte dich, gebe diesem Ritual Kraft, Donar ich bitte dich helfe den guten Geistern dieses Heim zu schützen. Ich bitte Frigg, segne dieses Heim. Alles Böse soll vertrieben werden, alles Gute heiße ich willkommen.“




    Asthmatiker, Schwangere oder Kleinkinder sollten von solchen Räucherungen ferngehalten werden.







    Julwichte




    Nicht nur böse Mächte tummeln sich zu dieser Zeit bei uns herum. Gute Alben, Familien- und Hausgeister, besuchen zu dieser Zeit vermehrt die Wohnstätten um ihren Schützlingen auszuhelfen, sie zu beschützen und ihnen Glück und Wohlstand zu bringen. In Skandinavien sind sie immernoch als Teil der Jul-Tradition bekannt. Eine Schüssel mit Milchreis soll ihnen Freude bereiten, auch gibt es in Dänemark den Brauch zur Weihnachtsnacht diesen Helfern einen Korb mit Kuchen, Käse, Speck etc. und etwas Geld an den Stein eines Grabhügels zu stellen. Ein schöner Akt der Ahnenverehrung, wie ich finde. (sofern man diese Geistwesen als verstorbene Familienmitglieder versteht) Sie kann man vielleicht mit den Darstellungen von Räuchermännchen, aber auch mit den „Weihnachtselfen“ oder sogar dem Weihnachtsmann höchst persönlich in Verbindung bringen. Natürlich ist das spekulativ.







    Obstbäume pflanzen




    Ein alter Brauch ist es angeblich auch, am 4. Dezember mit Zweigen die man in eine Vase stellt Obstbäume zu pflanzen. Die Symbolik ist ähnlich der des Adventkranzes. Hier wird nicht dem wiederkehrenden Licht, sondern der wiederkehrenden Fruchtbarkeit gedacht. Ich habe davon während meiner Recherche zum ersten Mal gehört, ich finde es allerdings eine schöne Idee. Im Frühjahr kann man dann den gewachsenen Baum pflanzen und so seinen Teil zur „Wiedergeburt“ der Natur beitragen.







    Opfergabe für die Nornen




    Auch gab es den Brauch den Nornen abends eine Opferschale hinzustellen und diese über Nacht stehen zu lassen. In unseren Breiten ist diese Tradition noch im 11. Jahrhundert nachweisbar. Darüber wann und in welcher Regelmäßigkeit, auch in welchem Zusammenhang, das geschah gibt meine Quelle keinen Aufschluss.







    Das Paradieserl




    Von einem deutschen Brauch der sowohl an den Adventskranz als auch an die Weihnachtspyramiden erinnert habe ich zufällig erfahren, als ich diesen Teil des Scripts schon beinahe beendet hatte. Das „Paradieserl“ besteht aus vier roten Äpfeln die mit bemalten oder mit Schnitzereien verzierten Stöcken zu einer Dreieckspyramide verbunden sind. Auf jeden der Äpfel wird eine Kerze gestellt. Die Symbolik wird mit Adam und Eva in Verbindung gebracht, mir sind allerdings sofort die Apfel-Symbolik aufgefallen, als auch die Ähnlichkeit zu dem Julbogen. Vielleicht sind sie ja miteinander verwandt. Ich behaupte allerdings nicht, dass dieses Brauchtum auf heidnische Zeiten zurück geht, allerdings scheint es sehr alt zu sein. Angeblich geht es auf das Mittelalter zurück. Ich habe es einfach mal in dieses Script aufgenommen. Sozusagen als „Bonustrack“.




    Nikolaus




    Der Heilige Nikolaus wird heutzutage von manchen unüberlegt als der beliebteste Türke Deutschlands bezeichnet, was Schwachsinn ist weil der Heilige Nikolaus, Römer bzw. Grieche war und zu einer Zeit lebte als die Türken noch ein Nomadenvolk in der zentralasiatischen Steppe waren. Wie denn auch sei: Wir beschäftigen uns hier mit heidnischen Bräuchen nicht mit christlichen Heiligen. Grimm stellt eine Verbindung zwischen „Knecht Ruprecht“ und niemand geringeren als Wodan her. „Ruprecht“ kann laut ihm etymologisch auf „Ruhmstrahlender“ oder „der vor Ruhm Strotzende“ zurückverfolgt werden. Daher baut er eine Brücke zwischen dem Begleiter des Heiligen Nikolaus und zum Göttervater auf. Desweiteren tritt „Knecht Ruprecht“ entweder mit einem Wanderstab (Vgl. Wodan- Der Wanderer) oder mit einer Rute auf. Die Rute ist ebenfalls ein Fruchtbarkeitssymbol. So gibt es zum Beispiel zu den Rauhenächten den Brauch, dass Obstbäume mit einer „Lebensrute“ geschlagen werden um ihnen Furchtbarkeit einzuhauchen. Auch bei Mädchen wurde dieses Ritual teilweise vollführt. Dabei dürfen wir uns das allerdings nicht als einen gewalttätigen Akt vorstellen. Wahrscheinlich wurden sie nur leicht geschlagen. Wohlmöglich wurde das von jungen Menschen als eine Art neckiges Spiel vollführt. Etwa in der Art wie man es heute noch von Bräuchen rum um die Perchten und Fastnacht kennt. Die Christen haben das natürlich negativ Umgedeutet und so wurde aus dem Allvater der gebändigte Knecht eines Heiligen. So zumindest diese Theorie. Ich halte sie für schlüssig und kann mir sogar vorstellen, dass es sich bei „Knecht Ruprecht“ um Freyr handelt, immerhin passt das besser zur Fruchtbarkeitssymbolik mit der Wodan eigentlich nichts am Hut hat. Wobei es im Zusammenhang mit den Rauhnächten angeblich den Aberglaube gibt, dass auch Wodan‘s Wilde Jagt Fruchtbarkeit bringe.




    Auf jeden Fall ist es schön wenn Kinder Morgens, nach dem Aufstehen, zur Tür rennen und sie in ihren Schuhen eine Packung Süßigkeiten vorfinden. Warum den Kleinen das also nicht gönnen?

    Vorjulzeit (Adventzeit)




    Der Adventskranz




    „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.“ So beginnt ein bekannter Kinderreim zu Weihnachten. Den Adventskranz kennen wir alle. Am „ersten Advent“, also dem vierten Sonntag vor der angeblichen Geburt Christi, wird auf einen mit den Zweigen von Tannen geschmückten Kranz eine von vier Kerzen angezündet. „(…) und wenn das fünfte Lichtlein brennt, hast du Weihnachten verpennt!“ oder in anderen Worten: Die vierte Kerze wird am Sonntag vor „Christi Geburt“ angezündet. Mir wurde als Kind im evangelischen Religionsunterricht erzählt, dass die Kerzen das Licht darstellen das in Form von Jesus Christus langsam wiederkommt. Desweiteren wurde mir erzählt der Adventskranz sei im 19. Jahrhundert von einer Nonne erfunden worden die Weisenkindern eine Freude machen wollte. Ist das nun die Wahrheit oder nur Folklore? Ich konnte nicht herausfinden ob der Adventskranz einen heidnischen Ursprung hat. Quellen sprechen davon, dass der Kranz generell ein Symbol des „kommens und gehens“ sei. Daher passt er schonmal in die Julzeit: das kommen und gehen der Jahre, das kommen und gehen der Sonne. Auch ist historisch nachweisbar, dass die Kirche im heutigen England bereits im frühen Mittelater das Schmücken der Häuser mit dem „Grün der Bäume“, als heidnisch abgelehnt hat. Auch kann man die Symbolik welche mir als Kind von den Christen beigebracht wurde auch heidnisch, mit der Rückkehr Freys/Ingwaz, also des Lichtes, der Wärme und der Fruchtbarkeit, verstehen. Der Adventkranz soll aus dem Winden von Kränzen zu ehren der Ahnen entstanden sein. Auch hier eine Verbindung zu Jul, diesmal als Totenfest der Ahnen. Die Quellen die ich finden konnte und den Adventskranz heidnisch deuten, behaupten im heidnischen Brauchtum würde man zuerst alle vier Kerzen anzünden und jede Woche eine erlöschen. Zur Sonnenwende solle dann eine große Kerze in der Mitte angezündet werden. Mir jedoch erscheint die „herkömmliche“ Variante sympathischer weil sie auf das kommende Licht hinweist, statt den Rückzug der Sonne in den Vordergrund zu stellen und daher eine mehr positive Symbolik hat. Die Adventzeit beginnt übrigens logischer weise vier Wochen vor der Sonnenwende. Eine Idee von mir ist übrigens ein Adventkranz in Form eines Sonnenkreuzes mit einer großen Kerze in der Mitte die zur Sonnenwende angezündet wird.




    Julbogen




    Ein ähnliches Brauchtum ist der Julbogen. Von ihm kann zum einen eine Verbindung zu den „modernen“ Weihnachtspyramiden, die manchmal auch gebogen sind, als auch zum in Friesland heute noch traditionellen „Jöölboom“ hergestellt werden. Er symbolisiert den Lauf der Sonne von Jahresanfang zu Jahresende und besteht aus einem Bogen und zwei Speichen, sowie vier Kerzen. Desweiteren soll er die Krone des Weltenbaumes darstellen, wenn er fertig geschmückt ist. (eventuell eine Verbindung zu unserem Weihnachtsbaum?) Traditionell wird er aus dem Holz schnellwachsender, heilkräftiger Bäume wie Hasel, Birke, Linde, Kirche oder Wacholder gefertigt. Geschmückt wird das ganze mit Tannenzweigen, Mistel, Efeu, Buchsbaum und Gebäck, unter anderem in Form von Runen. Eine Anleitung zum Selbermachen befindet sich auf asentreu.eu.







    Weihnachtsbaum




    Der Julbogen wird auch als „Friesischer Weihnachtsbaum“ bezeichnet. Ein guter Übergang also zu dem wohl wichtigsten Teil der weihnachtlichen Deko. Das Alter dieses Brauchtums wird kontrovers diskutiert. Die älteste Erwähnung die ich finden konnte stammt allerdings bereits aus dem Jahr 1419. Dieser wurde mit Äpfeln und Nüssen behangen. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde der Weihnachtsbaum wohl so behangen. Eine Symbolik die heidnisch aufgefasst werden kann. (unter „Äpfel und Nüsse“ weiter unten wird näher darauf eingegangen) Fest steht: Der Baum hatte bei unseren Ahnen eine wichtige spirituelle Bedeutung als Symbol des Lebens, allerdings auch als Vermittler zwischen Menschen und Göttern bzw. zu anderen Welten. Diese Symbolik fügt sich gut in ein Fest ein das den Winter (also das „Sterben“ der Erde) und die baldige Wiederkehr des Frühlings (also die „Wiedergeburt“ der Erde) zum Gegenstand hat. Das Behängen des Baumes mit Fruchtbarkeitssymbolen bzw. Symbolen des Lebens wie Äpfeln und Nüssen rundet diese Symbolik ab. Natürlich ist es dabei wichtig, dass es ein Tannenbaum ist. Er ist ein Baum der selbst den Winter überlebt und seine „Blätter“ nicht verliert, wie es auch im bekannten Weihnachtslied „Oh, Tannenbaum“ besungen wird. Also, warum nicht den Weihnachtsbaum mit Äpfeln und Nüssen schmücken, statt mit Weihnachtskugeln aus Glas? Die Theorie, dass unsere heidnischen Vorfahren den Weihnachtsbaum mit Fleisch behangen haben halte ich übrigens für abwegig. Das Behängen mit Äpfeln und Nüssen, wie es immerhin ab dem 15. Jahrhundert bewiesen werden, kann macht aus heidnischer Sicht genug Sinn.







    Jullicht




    Ein anscheinend kontrovers diskutierter Brauch ist das Jullicht. Es besteht aus einer aus Ton gefertigten Laterne die mit passender Symbolik verziert ist. (Zum Beisppiel Sonnenkreuz und Algiz-Rune) Die Adventzeit über wird eine Kerze die sich in dem Leuchter befindet jeden Abend angezündet. Zur Wintersonnenwende wird dann die Kerze herausgenommen und auf die Spitze der Laterne gestellt wo eine weitere Halterung bzw. Einkerbung ist. Kann man gut selbst machen. Die historische Autenzität dieses Brauchtums ist umstritten. Fest steht, dass der älteste nachweisbare Julleuchter aus dem 16. Jahrhundert stammt. Alter hin oder her: Ich finde es eine schöne Idee und auch hier zählt meines Erachtens die Symbolik, nicht das Alter.







    Symbolgebäck




    „In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckereien (..)“ Als Kind habe ich mich zur Weihnachtszeit immer besonders auf das Plätzchenbacken gefreut. (natürlich habe ich heimlich immer vom Teig genascht, aber: pscht!;)) Eine schöne Tradition! Wie alt sie ist, weiß ich nicht. Ich halte es auf jeden Fall für möglich, dass unsere heidnischen Vorfahren auch bereits etwas ähnliches gemacht haben. Dass sie prinzipiell zur Winterzeit Symbolgebäck gebacken haben ist historisch nachweißbar. Laut „asentreu.eu“ sind traditionelle Formen unter anderem „Pferd oder Wilder Reiter, Hase, Storch, Schwan, Hirsch, Fisch, Radkreuz / Sonnenrad, Sterne, Schiff, Juleber, Hahn (der die wiedergeborene Sonne als erster begrüßt), Mann und Frau am Lebensbaum“  Desweiteren sollen Spiralformen für die Sonne stehen und auch der Kranz wird hier erwähnt. (Beudeutung: siehe „Adventkranz“) Besonders soll Honig dabei eine große Rolle spielen. Auch der Christstollen wird oft mit heidnischer Symbolik in Verbindung gebracht. Die Form dieses Gebäcks soll dem Rücken des Julebers nachempfunden sein, was ich jedoch für weit hergeholt halte.







    Äpfel und Nüsse




    Sie sind zur Weihnachtszeit allgegenwertig und gehen wohlmöglich auf heidnische Zeiten zurück. Beides sind nämlich traditionelle Fruchtbarkeitssymbole, weil sie Samen beinhalten, die neues Leben spenden. Idun bewacht die Äpfel welche die Götter unsterblich machen und Loki brachte sie in Form einer Nuss zurück nach Asgard, nachdem Idun von Thiassi entführt wurde. (In dessen Gewalt sie Odins Blutsbruder bekanntlich zuvor selbst gebracht hatte) Die Nuss kann dabei als der Same verstanden werden der, mit Idun, das Leben (den Frühling?) wieder bringt. Desweiteren sollen auch anderes frisches, oder getrocknetes Obst und Pilze traditionelle Lebensmittel zu dieser Zeit sein. Auch soll es Brauch sein den Tieren Samen und Nüsse auszulegen.

    Jul


    Mütternacht, Mittwinter, Rauhnächte


    Was wird gefeiert?

    Mit dem Julfest wird der Beginn des neuen Sonnenjahres und des wiederkehrenden Lichtes nach der Wintersonnenwende gefeiert. Um den 21. ist in der Regel die Wintersonnenwende, der dunkelste Tag des Jahres. Die Sonne hat den niedrigsten Stand, danach werden die Tage wieder länger. Die Sonne und damit sowohl das Licht als auch die Fruchtbarkeit kommen langsam wieder – Erwartung des nahenden Frühlings. Darüber hinaus ist es ein Totenfest, insbesondere der verstorbenen Familienangehörigen und ein Fest der Sippe. Mythologisch kann dieser Tag mit dem Zeitpunkt gleichgesetzt werden zu welchem Freyr in der Sage von „Skirnirs Fahrt“ von Hlidskialf aus Gerd erblickt mit der er dann im Frühling die „Heilige Hochzeit“ vollzieht. Mit Gerd ist wahrscheinlich die Erde gemeint und die Sage beschreibt die Verbindung zwischen dem Fruchtbarkeitsgott und der Erde, im Frühling, wodurch neues Leben entsteht.


    Anmerkung: Einige Neuheiden feiern das Julfest nicht zu diesem Zeitpunkt. Historisch wird davon ausgegangen, dass es nicht immer zur Zeit der Wintersonnenwende praktiziert wurde. Da die Germanen ein Volk waren das sich über Jahrhunderte hinweg über beachtliche Teile Europas verteilt hat ist es nicht verwunderliche, dass nicht alle Germanen alle Feste zum selben Zeitpunkt praktiziert haben. Erst recht bei einer „Naturreligion“ wie der unserer Vorfahren, die sowieso nicht auf festgesetzten Dogmen beruht, sondern sich aus dem Volk heraus stetig entwickelt. Beim Lesen dieses Scripts muss sich der Leser generell vor Augen halten, dass Brauchtum einem stetigen Wandel unterliegt und nichts festgeschrieben ist.


    Doch egal wann man es feiert, das was gefeiert wird bleibt gleich: Das baldige Ende des Winters und das neue Jahr. Ich halte den Tag der Wintersonnenwende aufgrund der astrotheologischen Bedeutung (wie oben beschrieben) für sinnvoll.


    In diesem Script habe ich alles Mögliche zu Jul und allem drumrum zusammengetragen. Die wichtigsten meiner Quellen werde ich verlinken. Bei zwei von ihnen weiß ich, dass sie sich zu einem großen Teil auf wissenschaftliche Arbeiten dritter berufen. Manches entstammt allerdings auch meiner eigenen „Forschung“ und Überlegungen. Manches sind gänzlich eigene Ideen von mir. Allerdings werden sie dann immer als solche benannt.



    Welche Götter stehen im Mittelpunkt?

    Wodan: Als Toten- und Ahnengott. Er wird nach der Wintersonnenwenden mit der Wilden Jagt durch Midgard ziehen. (auch hier besteht Uneinigkeit ob dieser Zeitpunkt nicht schon vor der Wintersonnenwende ist)


    Freyr/Ingwaz: Als Fruchtbarkeits, Licht- und Sonnengott. Er bringt im kommenden Jahr die Fruchtbarkeit, das Licht und die Wärme. Seine Wiederkehr wird gefeiert.


    Frigg/Frija: Als Muttergottheit und Beschützerin des Haushaltes. Zur Mütternacht hat sie eine besondere Bedeutung und zusammen mit ihrem Gatten Wodan auch zu den Rauhenächten.

    Servus Leute,


    falls sich jemand gewundert hat, weshalb nach meiner Anmeldung lange nichts von mir kam: Ich war ab und an hier unterwegs und habe mitgelesen, wusste allerdings bisher nicht was ich hätte schreiben sollen.^^ Wie denn auch sei, kommen wir zum eigentlichen Thema.

    Ja, ich weiß, dass es schon Threads zu diesem Thema gibt und ich kann euch beruhigen: Ich möchte nicht fragen was ihr zu dieser Zeit des Jahres so macht. Ich habe tatsächlich etwas produktives vorzuweisen.8o Und zwar habe ich, als Student, anscheinend viel Zeit und zum Julfest und allem drumherum recherchiert. Das Ergebnis habe ich in einem Script zusammengefasst welches ich euch hiermit zur Verfügung stellen möchte. Gerne kann der Inhalt auch diskutiert werden.

    Das Script ist noch nicht fertig, die Raunächte fehlen noch. Da wir allerdings schon mitten in der Vorjulzeit stecken, habe ich mich entschieden den ersten Teil (Vorjulzeit, Mütternacht und Mittwinter) hochzuladen.


    Ihr dürft euch jetzt also über einen langen Text freuen.:D

    HANGATYR und Kret Vielen Dank für eure Antworten, vor allem dir Kret für deine ausführliche Ausführung und den damit verbundenen Aufwand. Ich habe es auch schon Gestern gelesen. Antworte jetzt erst aus zeitlichen Gründen. Und natürlich auch dir Grout für den Link. Wobei ich die Liste schon kannte, ich wollte allerdings noch eine andere Quelle als Wikipedia zu Rate ziehen.

    HANGATYR Vielen Dank für deine Links. Ich kannte diese Threads auch schon und es sind einige interessante Beiträge dabei. Leider vermisse ich eine Liste der Jahreskreisfeste mit den Eckdaten, mit der man arbeiten kann. Darüber hinaus bin ich aktuell etwas verwirrt weil viele der besprochenen Feste denen des Keltischen bzw. Wicca-Jahreskreises ähneln oder sogar gleichzusetzen sind. Diese kenne ich auch schon von Namen, Bedeutung und Zeitlicher Einordnung her. Mich würde interessieren inwiefern diese mit Germanischen Festen übereinstimmen, oder ob es im Germanischen Heidentum noch ganz andere Feste gibt. Jul und Ostara kenne ich zu Genüge. Ich bin vorallem an den restlichen, kleineren Festen, wie der Sommer-Sonnenwende etc. interessiert. Diese werden dort nämlich nicht so stark behandelt.

    HANGATYR Bei Met bin ich doch dabei.:ugly:


    Kret Nachtschicht habe ich auch einmal gemacht. Habe direkt danach gekündigt, hatte aber primär nichts damit zutun.:D Dann bin ich auf jeden Fall schonmal gespannt.

    Servus Leude,


    ich bin neu hier und auch im Bereich Angewandtes Heidentum bin ich recht neu. Allerdings kenne ich mich mit der Germanischen Mythologie ganz gut aus.


    Ich würde mich gerne intensiver mit Germanisch-Heidnischem Brauchtum befassen. Deswegen hier meine Frage: Welche Germanisch-Heidnischen Festtage gibt es, was ist Gegenstand dieser Feste und wie feiert ihr diese? Wie wurden sie historisch gefeiert? Über Empfehlungen zu Literatur über dieses Thema wäre ich besonders dankbar, gerne auch auf Englisch.

    Wenn es das Thema in diesem Forum schon gibt könnt ihr mich gerne darauf hinweisen. Ich konnte allerdings noch nichts dazu finden.


    Danke im Voraus und bis dann.:thor:

    Leider hört's beim Namen Jul auch schon auf. ;)

    Ich möchte zu dem Thema "Festtage" einen Beitrag machen, falls ich keine befriedigende Antwort auf meine Fragen finden sollte. Ich freue mich wenn du dort näher darauf eingehst.:)

    Firnwulf "Heidenloide" das ist gut.:D

    Wikinger Danke.:prost:


    Kret Es gibt bei den Jahreskreisfesten schon Überschneidungen. So wird zum Beispiel Jul gefeiert. Größtenteils basiert Wicca natürlich auf keltischen Traditionen und sehr viel scheint auch moderne Esoterik zu sein, auch fernöstliche Elemente wurden übernommen. Von Wiccatru habe ich auch schon gehört, mich allerdings nicht näher damit befasst. Ich finde Wicca interessant und es gibt sehr viele interessante Aspekte an denen ich bestimmt dran bleiben werde. Allerdings glaube ich nicht, dass ich zu einem Wicca werde, keine angst.^^ Viel mehr möchte ich meine eigene Spiritualität entdecken und weil ich mich da an dem Germanischen Heidentum orientieren möchte bin ich in diesem Forum.

    Servus und herzlich willkommen,


    ich bin Meddlmaxxe und ich hoffe diese lockere Herangehensweise ist in Ordnung. Ansonsten bitte ich um Entschuldigung.


    Ich bin angehender Student und beschäftige mich schon seit 10 Jahren mit der Germanischen Mythologie, also seitdem ich 13 bin. Dabei habe ich mich allerdings nie intensiv mit den religiösen bzw. spirituellen Bräuchen der alten Germanen oder mit der praktischen Ausübung des Heidentums heutzutage beschäftigt. Natürlich weiß ich, dass Weihnachten und Ostern heidnische Ursprünge haben und kenne auch die Symbolik dahinter. Auf dieses Thema werde ich allerdings noch in einem anderen Beitrag zurückkommen. Ich bin also fast noch ein Neuling.


    Nachdem ich einige Zeit gejobbt habe bin ich vor ein paar Monaten zu dem Entschluss gekommen, dass ich ein mehr spirituelles Leben führen möchte. Für mich war dabei von Anfang an klar, dass nur ein paganes System dafür in Frage kommt und nur eines welches mit der Region in welcher ich lebe kompatibel ist. Kurz: Ich denke (glauben kann ich in der Kirche), dass unsere Ahnen eine gewisse Urspiritualität hatten die wir wiederentdecken sollten. Zu diesem Zwecke habe ich mich in diesem Forum angemeldet, um mehr über die praktische Ausübung des Germanischen (und vielleicht auch keltischen) Heidentums zu erfahren.

    Aktuell beschäftige ich mich übrigens mit Wicca und mit Kräuterheilkunde.


    Meine Hobbys sind die Beschäftigung mit Mythologien sowie mit Märchen und Sagen, als auch Geschichte und Politik. Ich spiele übrigens seit ein paar Monaten E-Gitarre. Ach ja: Ich höre Black Metal, aber auch ein bisschen Neo Folk und die isländische Synth-Pop-Band "Kaelen Mikla", falls das noch jemanden interessiert.:D


    Beste Grüße,


    Meddlmaxxe