Beiträge von Dr. WolfIstAuchNurHund

Schon gewusst…?

Die Wikinger hatten ihr eigenes Alphabet, das auf der germanischen Runenschrift, bekannt als "futhark", basierte. Die Wikinger haben historische Ereignisse mit Runen in Steine eingeritzt, bekannt als Runensteine. Typischerweise haben die Runensteine die heroischen Taten eines bestimmten Anführers und seiner Männer oder erfolgreiche Kampagnen im Ausland beschrieben. Vieles von dem, was heute über die Wikinger bekannt ist, stammt von den Runeninschriften von Steinen aus ganz Skandinavien, den britischen Inseln und so weit entfernten Orten wie dem Schwarzen Meer.

    Guten Tag allerseits!


    Ich hoffe ich befinde mich in der richtigen Kategorie meiner Frage. (Bin noch ganz frisch hier)


    Also zu meiner Frage:


    Wir kennen viele Überlieferungen von Geschichten über die Götter.

    Ebenfalls viele Überlieferungen, wie Menschen den Göttern huldigten/huldigen.


    Doch ist die Menschheit im Wandel.

    Und so etwas wie Sklaverei z.B. finden wir heute gar nicht mal mehr so gut. Für viele die vor uns waren, allerdings gehörten solche Praktiken zum Lebensalltag.


    Ganz bekannt und in fast jeder Heidnischen Kultur praktiziert, ist das Opfern von Tieren.

    Es gibt allerdings immer mehr Menschen, die sich dieser Praktik, genauso wie das versklaven von Menschen, entziehen und der Meinung sind dass auch dies unethisch sei.


    Im laufe dieses Wandels - Im laufe dieser Veränderung der Wahrnehmung was richtig und falsch ist, scheinen die Götter allerdings nicht teilzuhaben.

    (zumindest habe ich noch kein Indiz dafür gefunden)


    Seid ihr der Meinung dass die Götter ein "Blick nach Oben" sind. Ein Vorbild, wie wir Menschen richtig von falsch zu unterscheiden haben?


    Können wir auf die Ethik der Götter vertrauen, oder obliegt es dem Menschen auf seinen Verstand zu hören, auch wenn es zum Beispiel in dem Fall der Tieropferung seit tausenden von Jahren praktiziert wurde um die Götter zu verehren/zu danken?


    Danke für alle Antworten / Denkanstöße!

    Guten Tag allerseits!


    Ich muss erstmal ganz offen und ehrlich gestehen, dass ich kein Heide bin. (Im herkömmlichen Sinne denke ich)


    Zumindestens kein Anhänger der "Asatru-Religion" oder sonstiger Verehrer Germanischer Gottheiten.


    Um ganz ehrlich zu sein tue ich mich schwer mit religiösen Praktiken, die über das Gebet (also Wortwechsel oder Meditation) hinaus gehen.


    Ich versuche gerade meine eigene Metaphysik zu errichten und ich komme nich aus den Gedanken, dass Gott nicht einer ist.


    Ich bin mir zu 80 % sicher, dass ich guten Gewissen von Göttern sprechen kann.


    Das einzige Problem ist, wer sind diese Götter?


    Ich bin hier um gerne mal mit Praktizierenden zu sprechen. Ich möchte hören, woher die Quellen des Glaubens stammen und wieso man ihnen vertrauen sollte.


    Und vorallem, wie alte Stammesgötter in einer Globalisierten Welt harmonieren. (Stichwort Interpretatio Romana bzw. Synkretismus)


    Ich bin vielleicht ein kleiner wissensdurstiger möchtegern Platon, aber ich möchte keinen Ärger. :vikinghammer:


    Hoffentlich finden wir gemeinsam Antworten.


    Dankeschön.