Beiträge von Widulf

Schon gewusst…?

Ein Clan (Mehrzahl: Clans; von schottisch-gälisch clann „Abkömmling“) oder eingedeutscht Klan (Mehrzahl: Klane) war ursprünglich eine größere Familiengruppe in Schottland, die ein abgegrenztes Gebiet bewohnte und ihre Herkunft auf einen gemeinsamen Urahnen zurückführte (siehe Schottischer Clan). Davon abgeleitet versteht die Ethnologie (Völkerkunde) unter einem Clan bei ethnischen Gruppen und indigenen Völkern einen Familienverband, der sich zwar auf eine gemeinsame Herkunft bezieht, diese zumeist sagenhafte Abstammung aber nur ungenau oder widersprüchlich herleiten kann.

    Heil dir, Kendra!

    Ja, wenn man einen grösseren

    Extra-Raum zur Verfügung hätte, könnte man da neben einem Hauptaltar

    (in der Mitte vermutlich), noch weitere (kleinere) hinzufügen- nicht zuletzt auch, um die diversen Figuren, Ritualobjekte, Hilfsmittel, Deko- Kram und Sonstiges, was sich halt im Laufe der Jahre und Jahrzehnte so ansammelt, besser zu verteilen.

    Vier seperate, Elemente- Altäre* beispielsweise, einen Ahnenschrein oder vieleicht auch einen für Götter, aus anderen Religionen/ Kulturkreisen, damit sich da nicht alles "überschneidet".

    Aber die ganzen Materialien, wollen ja auch regelmäßig gesäubert und gepflegt werden, was sich auf jeden Fall, nach noch mehr Arbeit anhört!


    * farblich abgestimmt und in den entsprechenden Himmelsrichtungen.

    Heil dir, Iwan!

    Gerade die Jahreskreisfeste oder auch die Rauhnächte, stellen für mich selbst, einen guten "Vorwand" dar, um mal etwas gründlicher sauberzumachen, als ich das sonst vielleicht getan hätte, da ich mir dann immer sage, das man ja auch etwas Ordnung schaft, wenn man für morgen oder später noch Besuch erwartet.

    Das nennt man wohl auch

    "Trick 77, mit Selbstüberlistung".


    Ich hätte da mal eine Frage an die

    Altar-/ Schrein-/ Götterwinkel- Besitzer unter euch: kotzt es euch auch so an, den ganzen Kram- kaum das man alles zu seiner eigenen Zufriedenheit aufgebaut und vieleicht noch jahreszeitlich dekoriert hat,

    wieder Stück für Stück, abbauen und säubern zu müssen, nur um nach dem abwischen der jeweiligen Fläche, alles wieder aufzubauen?

    Und spätestens zwei Wochen danach, hat man schon wieder 'ne Staubschicht drauf!

    Gerade im Sommer, wo ja meist die Fenster offen sind und der ganze Dreck von draussen reinkommt.

    Tja, das steht irgendwie nie in den Büchern, wenn da empfohlen wird, seinen heidnischen Werdegang, am besten mit der Errichtung eines Altars zu beginnen!

    Heil euch!

    Von stummer Zwiesprache halte ich ehrlich gesagt nicht so viel, da die germanische Bezeichnung Gott, sich vom indoeuropäischen ghuto herleitet

    (Wortstamm: gheu- rufen) und die Götter, somit ja "die Angerufenen"* sind!

    Wie dem auch sei:

    wenn ich Zuhause etwas von einer Mahlzeit übrig lasse, weil ich mal wieder das Bedürfnis habe, den Hohen etwas gutes zu tun (oder weil es langsam einfach mal wieder Zeit wird), gebe ich die Reste vom Mahl, in ein Opfergefäß, fülle vieleicht noch etwas Bier oder Wasser in einen Tonbecher, entzünde die Gebetskerze, ziehe

    (nur mit der Hand) das Hammerzeichen darüber und überantworte das Ganze, schlicht und einfach "den Göttern, Geistern und Dämonen."

    Nach ein paar Minuten, puste ich dann die Kerze wieder aus und gut is!


    * und nicht die Angeschwiegenen.

    Heil dir, Wiltrud!

    Ich bin jetzt nur so auf das Hulk-Thema angesprungen, weil ich mal mit jemandem ein Gespräch über den Gott Thor hatte und dieses Gespräch wurde dann immer merkwürdiger, bis ich nach etwa zwanzig Minuten, feststellen musste, das sich das "heidnische Wissen" dieser Person, ausschließlich auf die Marvelcomicverfilmungen zurückführen ließ!

    Die zwanzig Minuten an Lebenszeit, die mich dieser Typ gekostet hat, werden wohl leider nicht rückerstattet!

    Ich rede ja auch ausschließlich vom

    letzten Schluck BIER, der in der Regel, warm und schal ist!

    Aber vieleicht schmeckt das ja den angelsächsischen* Göttern.


    * Klischee: englisches Bier

    Wenn man den letzten Schluck aber eh nicht will, ist er ja auch kein Opfer!

    Man opfert ja nur von dem, was für einen selbst auch einen gewissen Wert hat!

    Wenn ich den Müll rausbringe, ziehe ich da ja auch nicht erst das hamarsmark drüber!

    Die frühmittelalterliche, keltische STEINburg ist auch interressant!

    Da müssen wohl mal wieder alle archäologischen Erkenntnisse über das fünfte Jahrhundert in Britannien, über den Haufen geworfen werden!

    Naja, nach allem was ich hier so über Tick- Trick und Track- Heiden und irgendwelche Facebook- Wikingergruppen gelesen habe, scheint das ja eher so die Nachgeburt der Fantasyserie "Vikings" zu sein.

    Da ich selbst, ausserhalb des A.F. überhaupt nicht im Internet aktiv bin, kannte ich so etwas bis vor kurzem, auch garnicht.

    Hatten die denn in den Städten so gar kein Nutzvieh?

    Ansonsten gibt es ja auch noch ganz viele andere Orakel:

    von Vogelflug- und Wetterbeobachtung, über Losorakel, bis hin zum Münzwurf.

    Ich glaube, es gibt eigentlich nichts, das nicht schon als Orakel genutzt wurde. Meist Alltagsgegenstände, wie Sieb und Schere, sogar Spielkarten oder vieleicht auch Flaschendrehen ( ? ).

    Da ich ja ohnehin immer eine Flasche Bier in der Hand habe, ergeben sich natürlich oft Gelegenheiten, zum zutrinken oder für ein- drei Opferschlucke.

    Oder auch vor dem essen, der Spruch:

    "Thunar, weihe diese Speise, mir zur Kraft und dir zum Preise!"

    Eine schöne alte Sitte ist es auch, vor dem Neu- und Vollmond, das Haupt zu neigen und (wenn man hat) kurz den Hut abzunehmen.

    Wenn ich Salz benutze, nehm ich auch immer ein bisschen mehr in die Hand, um eine oder drei Priesen (für Schutz und Reinigung) mit der rechten Hand, über die linke Schulter zu werfen.

    Und von unten, (bei unbeabsichtigter Beschreiung) auf Holz klopfen natürlich, um die guten Baumgeister im Holz,

    "auf den Plan zu rufen"!

    Obwohl die Astrologie, natürlich bestimmte, komplizierte Kenntnisse vorraussetzt, wärend die meisten Orakel aus dem Volksglauben, ja eher schlicht gestrickt sind und so auch für fast jeden anwendbar.

    Den letzten Schluck Bier, kenne ich unter der Bezeichnung "Spuckschluck".

    Da wären die Hohen, wohl nicht sehr begeistert, wenn ich ihnen den anbieten/ darbringen würde! 😉

    Herzlich willkommen, hier im Forum!

    Das lustige ist ja, du kannst mit einem Christen, über die Götter sprechen, ohne das der das überhaupt merkt!

    Frey/ Fro z.B. heisst ja auch nur "Herr" oder Gott, bedeutet genau genommen nichts anderes, als "der Angerufene" u.s.w.

    Aber wenn deine Mutter, für sich in Anspruch nimmt, das Recht auf einen eigenen Glauben zu haben, dann du ja wohl auch!!!

    Im übrigen kannst du immer noch damit argumentiert, das das immer noch besser und ehrlicher* ist, als wie Petrus damals, seinen Glauben (3×) zu verleugnen, nur um "Unannehmlichkeiten" zu vermeiden.

    Im übrigen werden Charakterstärken, wie Mut und Selbstbewusstsein, von den Göttern hoch geschätzt!


    * Thema: Du sollst nicht lügen!