Beiträge von Widulf

Schon gewusst…?

Im „Wikinger Museum Haithabu“ kann man ein Wikinger-Dorf besuchen, das so authentisch nachgebaut ist, dass man glaubt, man wäre mit einer Zeitmaschine angereist

Zur Seite des Museums geht es hier entlang: Wikinger Museum Haithabu

    Heil euch!

    Hab grade im Internet gelesen, das ein halbieren der Wurzeln, einer schnelleren Trocknung zuträglich ist- aber ich glaube, beim letzten mal, hab ich das auch schon so gemacht.

    Heil euch!

    Ich bin zwar im altsächsischen Westfalen geboren, lebe aber seit 1996

    (mit Unterbrechungen) in Berlin.

    Das berliner Arschlochtum (auch Kultur genannt) ist etwas, das ich pflege und auch sehr gut in meinen Alltag integrieren kann:

    Ich esse z.B. ständig Buletten mit Kartoffelsalat oder Currywurst mit Pommes;

    wenn ich das nötige Kleingeld habe, trinke ich am liebsten "Berliner Kindl"; ich höre die berliner Hardcore-Band "Troopers";

    ich schaue beim gehen

    -wie alle Berliner- auf den Boden (wegen Hundescheisse), bin unfreundlich, arrogant und behandel alle Nicht-Grossstädter, als wären sie grad vom Heuwagen gefallen.

    Ist auch ne Form von Kultur- wenn auch vielleicht keine besonders schöne!


    Bevor gleich das grosse Berlin- Bashing losgeht: dieser Beitrag ist NICHT zu 100% ernst gemeint!

    Komisch- ich hab mir eben verschiedene Kräuterseiten (z.B. Celtic Garden) im Internet durchgelesen und auf jeder stand, das alle Teile der Pflanze (inklusive der Wurzeln) essbar und sogar ziemlich gesund wären.

    Ist mir neu das man von Löwenzahn high wird, aber ich verräucher auch Stechapfel und Fliegenpilz (mit ungiftigen Pflanzen zusammen).

    Bisher hab ich da ehrlich gesagt, noch garnix gemerkt.

    Heil euch!

    Letztes Jahr, habe ich beschlossen, die Löwenzahnwurzel mit in mein Räuchersortiment aufzunehmen, da sie eine sehr starke Schutzpflanze sein soll.

    Des weiteren, wirkt sie verräuchert, nicht nur reinigend und energetisierend auf den Raum, sondern auch segnend.

    Und natürlich hat sie aufgrund ihrer gelben Blütenform auch einen großen Bezug zur Sonne und lässt sich somit auch sehr gut zu den Sonnenfesten räuchern oder z.B. auch Sonntags.

    Auf jedenfall, hatte ich letzen Sommer, einiges an Wurzeln, aus unserer Wiese ausgegraben, diese nach dem reinigen, zerkleinert und dann über einen längeren Zeitraum an der Luft getrocknet (sogar mit Ventilator!!!)

    Nach dem ich sie aber in einem verschließbaren Glas aufbewahrt hatte, entdeckte ich leider nach einiger Zeit, das die Wurzeln am verschimmeln waren.

    Ich durfte also die gesamte Ernte entsorgen, das Glas auskochen und auf den nächsten Frühling/ Sommer warten.

    Heute habe ich nochmal von vorne begonnen und hab nun eine Frage, an die Pflanzen- und Räucherexperten unter euch:

    Wie lang muss die Wurzel des Löwenzahn denn nun trocknen? Und besser vorher oder nachher zerkleinern?

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    Meine heutige Ausbeute

    Heil dir, Grout!

    Hab ich mir schon gedacht, nach der großen T-Shirt-Diskusion damals.

    Normalerweise trink ich auch lieber den Met, von Amarandel (heidnischer Laden mit eigener Imkerei)

    - aber ohne Moos, nichts los!

    Heil euch!

    Ist schon etwas älter, das Thema hier

    -aber was soll's.

    Ich halte es schon für recht wahrscheinlich, das der Hel- Hund Garm, der griechischen Mythologie entlehnt wurde, da ja auch Lokis* Bestrafung auf den griechischen Prometheus- Mythos zurückzugehen scheint.

    Ebenso das es Bereiche in Helheim ģeben soll, in denen "Sünder" bestraft werden

    - erinnert irgendwie schon recht stark an den Tartaros des griechischen Hades.

    Das gleiche mit dem Totenfluss, obwohl dieser auch eine gesammt-indoeuropäische Glaubensvorstellung sein könnte**.

    Snorri, der ja im Kloster erzogen wurde und dort wohl auch lesen und schreiben lernte, könnte in der Klosterbibliothek, auf ein Buch oder eine Schriftrolle, mit altgriechischer Mythologie gestossen sein und hat dann eben verschiedene Sagenelemente daraus in die Edda "reingebastelt".



    * der ja in der Edda nicht nur Fenrirs, sondern auch Garms Vater ist

    -Garm, vielleicht als eine domestizierte Version von Fenrir?

    ** als natürliche Grenze, zwischen Leben und Tod, was auch den Kult um das Totenschiff/ Totenboot erklären würde

    - z.B. Schiffsgräber und Schiffssteinsetzungen, die nicht mal ansatzweise in der Nähe des Meeres oder wenigstens eines großen Flusses errichtet wurden.

    Aus dem sibirischen Schamanismus weiss ich, das der angehende Schamane, in seinem Traum, tatsächlich von den Dämonen in einem großen Kessel gekocht, gegessen und dann wieder ausgeschieden* werden muss, um DIE SCHAMANENKRAFT zu erhalten!

    Oder eine andere Variante, ist ein Traum, in welchem der angehende Schamane, von den Dämonen (vor dem kochen) in Stücke geschnitten wird und danach setzen sie ihn wieder zusammen*!

    Auf jedenfall kann man zwar schamanisch Arbeiten, aber nicht beschließen, mal eben Schamane zu werden

    - man muss von den Geistern dazu berufen werden!!!

    Eine afrikanische Medizinfrau hat in einer Doku ähnliches erzählt: sie hatte mit Spiritualität eigentlich nicht viel im Sinn und wollte immer schon Bankkauffrau werden, aber die Geister haben sie so lange in ihren Träumen heimgesucht, bis sie ihr Schicksal akzeptiert und bei einem Medizinmann in die Lehre gegangen ist.


    * Thema: Transformation/ Wiedergeburt als vollwertiger Schamane/ Initiationsritus