Beiträge von Haganrix

Schon gewusst…?

Die Wikinger waren nicht einfach nur wilde Unmenschen. Die Vorstellung von wild aussehenden Plünderern mit irrem Blick ist nichts Anderes als ein Mythos. Tatsächlich wurden die Teile Großbritanniens, die von den Angel-Dänen besetzt waren von ihren Angel-Sächsischen Nachbarn als überaus sauber beschrieben, da sie darauf bestanden, mindestens einmal die Woche zu baden und ihre Haare stets gut frisiert hielten.

    Das Heidentum, Heide zu sein macht mich glücklich!



    Firnwulf, das ist schön, und ich meine es keineswegs ironisch. Sicherlich sollte man sich auch an dem erfreuen, was einem geschenkt wird.


    Aber hast Du schon einmal an jene Menschen gedacht, welche so etwas nicht haben? Für welche ihre Religion ein System von Regeln, von Ge- und Verboten, ist. Dir haben die Götter eine entspannte Perspektive geschenkt. Aber wie ist das mit denjenigen Menschen, die sich selbst züchtigen oder in Beichtstühlen selbst erniedrigen? Oder jenen, welche nach ihrer Religion ihr Privatleben wie eine Art Gefangenschaft gestalten müssen? Oder denjenigen, welche sich selbst und andere in den Tod sprengen?


    Du sagst, wir brauchen nichts weiter als Heiden zu sein. Das wären viele Menschen im Mittelalter auch gerne gewesen. Oder nach 806 bei den Sachsen. Was glaubst Du denn? Firnwulf, wenn man in der Sonne liegen kann, dann ist das schön. Das mache ich auch gerne! Aber es hält mich nicht davon ab, an jene Menschen zu denken, die so etwas nicht haben.


    Daß ich gegen "hartes Missionieren" bin, habe ich anderer Stelle bereits erklärt. Aber ich bin dafür, daß wir offen für unsere Werte eintreten. Tue Gutes und rede darüber! In einer Gesellschaft mit über 20% Konfessionslosen, was keineswegs bedeuten muß, daß von denen keiner auf der Suche wäre. Unsere Umgebung ist gewaltig in Bewegung geraten, sollen wir uns da jetzt einfach in die Hängematte legen und alles, was uns da so zufliegt, als Selbstverständlichkeit hinnehmen? Sollte man Trends einfach verschlafen?

    "Sieg der akademischen Klasse über das Proletariat"


    Arti, Du siehst Gegensätze, wo es keine gibt. Akademiker sind nicht generell Feinde sozialer Gerechtigkeit. Aber falls Du das dennoch glauben solltest, darfst Du auch die Linke nicht wählen. Der Physiker Oskar Lafontaine und der Jurist Dr. Gregor Gysi, jagen die dir Schrecken ein? Oder die Juristen Karl Marx und Wladimir Iljiitsch Uljanowsk (Lenin)?


    Oder stört dich einfach nur die höhere Bildung? Da kann man natürlich nichts machen, außer dir zu empfehlen, die kostenlosen Bildungsangebote zu nutzen, welche das Internet in so überaus vielfältiger Weise für dich bereithält.


    Und was Serapion dir getan haben könnte, sehe ich nicht!

    Hm, also Loki und Lucifer in einem Absatz zusammen zu erwähnen lässt meine Augen bluten...



    Dabei hatte ich mich doch um die Ethymologie bemüht: Lateinisch "lux" ist das Licht, und "ferre" heißt tragen. Prometheus trug das Feuer vom Himmel auf die Erde zu den Menschen. Weshalb die Zivilisation beginnen konnte. So konnte Metall verarbeitet, getöpfert, Esssen gekocht werden etc. Aber das Feuer hatte noch ganz andere Funktionen, welche lebenserhaltend waren: Glaubst Du, auch nur einer unserer germanischen Vorfahren hätte in der sogenannten Eisenzeit einen einzigen dieser extrem kalten und langen Winter überlebt, wenn es nicht das wärmende Feuer gegeben hätte? "Sol, Luna et Vulcanum", so steht es in Gaius Iulius Caesars "De Bello Gallico", verehrten die Germanen. Und sie wußten warum.


    Prometheus war in der altgriechischen Mythologie der Widersacher der olympischen Götter, besonders der des Zeus. Seine Tricksereien passen absolut zu denen von Loki, weshalb Altertumsforscher ja auch meinen, er sei Loki. Einen wesentlichen Unterschied findet man allerdings: Nach der altgriechischen Mythologie vertragen sich Zeus und Prometheus am Ende. Das gibt es in der Snorra Edda mit ihrer Ragnarök bekanntlich nicht. Und auch in der christlichen Mythologie wird der antithetische Dualismus bekanntlich nicht aufgelöst. Thesis, Antithesis, Synthesis, diese Überwindung der Gegensätze gibt es hingegen bei uns.

    Wer kann das beantworten ohne dabei zu behaupten, es müsse genauso sein, wie derjenige sich das denkt?



    Ich denke, die Frage ob sich der Angesprochene als Heide versteht, kann er selbst sehr wohl beantworten. Es geht nicht um die Definition eines Anderen, sonden um das eigene klare "Ja" oder "Nein".


    Alles, was das Thema "umschifft" nur um nicht eindeutig antworten zu müssen, erscheint mir irgendwie verdächtig. Es geht dabei nicht um Asatru, Celtoi oder Hellenismos, sondern darum, ob jemand noch auf dem Boden des Heidentums steht.

    Das Heidentum, Heide zu sein macht mich glücklich!


    Die sogenannte zweite Chance im Leben, ja klar! Aber das wissen eben viele nicht. Und in den letzten Jahren sind Hunderttausende aus den christlichen Kirchen ausgetreten. Allein innerhalb des letzten Jahres waren es bei der Römisch-Katholischen Kirche 120.000! Aber die wissen nichts von den Göttern. Und sie wissen auch nicht, wo unsere abendländischen Werte herkommen.


    Mich stößt agressives Missionieren ebenfalls ab, schließlich waren bei mir schon amerikanische Missionare in der Wohnung, und in meiner Jugend wurde ich regelrecht mit der Parole "zugetrommelt", daß es nur einen Gott gibt. Aber ich denke, wir sollten über unsere Werte sehr wohl öffentlich reden.


    irgendwas wie "seht ich sende Euch wie Blitze mitten unter die Wolken" oder "gehet hin und macht Euch die Spießbürger untertan"?



    Das ist in der Tat genau das, was die Monotheisten mit den Leuten gemacht haben. Ich sehe uns da in einer ganz anderen Funktion. So wie in Platons Höhlengleichnis.

    Also ehrlich? Da wäre ich auch durchgetickert... ;)



    Im englischsprachigen pluralistischen Heidenforum "The Cauldron" gibt es eine Gruppe von Lokianhängern. Dort habe ich mal eine ganz ähnliche Antwort erhalten. Loki ist eine Art Maßstabgeber für die Moral der eddischen Götter.


    Das ist aus deiner Sicht auch vollkommen nachvollziehbar. Und es erinnert an die Kontroverse von Lokis griechischem Pendant Prometheus ("Vorbedacht") mit den olympischen Göttern, dabei insbesondere mit Zeus. Nur gibt es in der griechischen Mythologie ein happy-ending: Am Schluß sind Zeus und Prometheus versöhnt. Das ist in Snorri Sturlusons Prosa Edda bekanntlich vollkommen anders. Und auch in der christlichen Mythologie ist Luzifer ("der Lichtträger" - also Prometheus, der den Menschen das Feuer auf die Erde trug!) der ewige Widersacher des Himmelsgottes.


    Wo ist der Entstehungsgrund ihrer Geltung?


    Ja, aber das ist meine zweite Frage. Wo kommen die Maßstäbe für die Moral denn her? Nach welchen ja schließlich auch die Götter beurteilt werden!

    Die Lokasenna - auch Lokis Spottrede genannt
    Die Lokasenna (Lokis Spottrede, auch Zankrede genannt)


    Lokasenna
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie



    Lokasenna („Lokis Zankreden“) oder Oegisdrecka („Oegirs Trinkgelage“) ist eine Edda-Erzählung, die den Auslöser für die endgültige Feindschaft zwischen den Asen und Loki beschreibt. Die Götter und Göttinnen saßen bei einem Festmahl bei dem Meerriesen Ägir. Seine Halle ist eine Friedenshalle, hier darf sich niemand an einem anderen vergreifen. Bei seinen Zankreden übertrat Loki dieses Gebot. In einer Rede verspottet Loki die Götter. Die Götter versuchen Loki zu beruhigen, doch erst als Thor droht Loki mit seinem Hammer zu erschlagen, ergreift Loki die Flucht.


    * Bragi wird als "Bankzierde" bezeichnet; ihm wird vorgeworfen, dass er nur tapfer sei, wenn er sitzt, sonst aber feige und schwach sei.
    * Idun wird als Hure beschimpft.
    * Gefjons Liebe sei käuflich. Wer sie beschenke, der werde von ihr geliebt.
    * Loki sieht in Odin den Schuldigen, dass er das Kriegsgeschick den Falschen gab, den Feigen.
    * Frigg wird vorgeworfen, dass sie mit Vili und Vé gleichzeitig verkehrt habe.
    * Freya wird beschuldigt, mit allen Anwesenden gebuhlt zu haben, sogar mit ihrem Bruder.
    * Njörd sei nicht mehr als eine Geisel des Wanenkrieges.
    * Tyr sei minderwertig, weil er nur eine Hand hat.
    * Freyr wird als Tor dargestellt. Wegen seiner Liebe habe er sein Schwert verschenkt.
    * Heimdall wird als elender Wächter Asgards dargestellt. Fast rund um die Uhr muss er dastehen und wachen.
    * Skadi wird an den Tod ihres Vaters erinnert.
    * Sif wird Untreue gegen Thor vorgeworfen.
    * Thor greife zu schnell zu seinem Hammer. Des Weiteren erntet Thor Spott, denn sein Herr, der Schlachtengott (Tyr/Odin), wird von einem Wolf besiegt werden.



    Loki ist nach der eddischen Mythologie, obwohl Blutsbruder Odins, einer der Todfeinde der Asen. Bei der Ragnarök zieht er mit den Riesen gegen sie in den Krieg. Seine Konnotation als listiger und böser Täuscher ("Trickser") stellt ihn als Zerstörer der Götterwelt dar.


    Im Mythos von Baldurs Tod täuscht er den blinden Hödur, welcher unwissend mit einem Mistelzweig Baldur tötet, was die Asen als Unheilsomen für ihren eigenen bevorstehenden Untergang betrachten. Und als Thor versucht, Baldur aus Hels Reich zurück zu den Asen zu holen, verwandelt sich Loki in eine alte Frau, die sich weigert Baldurs Tod zu beweinen, weshalb Hel Baldur nicht zu den Lebenden zurückkehren lassen will.


    Vergleicht man indes Lokis Untaten mit seinen Vorwürfen, welche er in der Spottrede gegen die Asen erhebt, so stellt sich allerdings die Frage, woher er denn die Maßstäbe für gut und böse, für schön und häßlich, nimmt. Denn wenn Frigg vorgeworfen wird, mit Vili und Ve gleichzeitig verkehrt zu haben, Freya gar, mit allen Anwesenden gebuhlt zu haben, setzt das voraus, daß Treue ein Wert ist, welcher verletzt wurde. Daß Odin das Kriegsgeschick den Falschen und Feigen gegeben habe, setzt logisch voraus, daß es einen Maßstab dafür gibt, wem es statt dessen gebührt.
    Thor greife zu schnell zu seinem Hammer. Mäßigung und Besonnenheit sollen also auch Werte sein, welche der Gott nicht beachte. Aber auch hier stellt sich die Frage, woher kommen die denn?


    Durchweg mißt Loki die Asen an den Maßstäben für gut und böse und sagt ihnen Defizite nach. Das setzt aber natürlich die Geltung der Maßstäbe voraus, anhand derer Loki seine Kritiken äußert. Wovon leitet er die ab? Warum ist es denn verwerflich, das Kriegsgeschick den Falschen und Feigen zu geben oder mit allen Anwesenden zu buhlen? Woher nimmt Loki das Recht, diese Maßstäbe anzulegen? Und wieso gelten die auch für die Asen? Wo ist der Entstehungsgrund ihrer Geltung?

    Wie auch immer – zumindest hätte dann der Druck von außen ( die feindliche Umwelt voller feindlicher Göttter) mit dafür gesorgt, daß sich die Hebräer einen „eignen Gott“ erwählten, der nun wiederum sie zum Gottesvolk erheben konnte.


    Aschera, El, Yamm, Anatbet'el, Eschembet'el und all die anderen Götter waren hebräisch (jüdisch). Dasselbe gilt für die Himmelsgöttin der Judäer.

    Ich glaube das Loki der Christliche Gott ist und das das ganze ein risen streich von ihm ist um den anderen mal wieder eins auzuwischen


    Nun ja, Tatsache ist jedenfalls, daß Snorri Sturluson seine Aufzeichnungen in den Jahren 1225-1230 anfertigte. Das war 225-230 Jahre nach der Annahme des Christentums durch das Allthing. Artaios hat mal gesagt: "Wir wollen doch aus einem Mönch nicht nachträglich einen Skalden machen!" Diese Beurteilung wird erhärtet, wenn man sich den Prolog zur Snorra-Edda anschaut. Der Text stammt nach heutiger Ansicht der historischen Forschung durchaus von Herrn Sturluson.


    Von daher liegt es dann nahe, daß Loki dasjenige erfüllte, was zur weiteren Behauptung des Christentums von den Machthabern beabsichtigt war: den durch die Verschärfung der Leibeigenschaft für die Unfreien sowie die Erhöhung der Abgaben für die noch freien Bauern total desillusionierten Menschen sollte signalisiert werden, daß es kein Zurück mehr gab. Übrigens deuten auch die norwegischen Trauerverse über den Tod Hakon Jarls genau diese Thematik an.


    Loki ist eine im 13. Jahrhundert literarisch gestaltete Figur. Und wer im 13. Jahrhundert die Deutungsmacht hatte, ist schließlich bekannt.

    Diejenigen, welche gewählt wurden, haben natürlich Angst, daß sie ihre Mandate und sonstigen politischen Pöstchen verlieren.


    Andereseits aber haben sie im Wahlkampf den Mund sehr voll genommen. Damit sie von ihren Versprechungen irgendwie herunterkommen, steht jetzt dem Land erst einmal ein wochenlanges Theater bevor. Danach kann man sich dann leichter aus seinen Versprechungen herauslügen. Einfach wird es aber dennoch nicht, weil Brüssel und die Pleite-Staaten mehr Geld fordern. Dafür werden dann die Steuern erhöht. Nicht für Hartz-IVer, nicht für Straßen, Kindertagesstätten oder klamme Gemeinden. Diesmal wird der Bruch der Wahlversprechen bitter. Die hier geforderten Neuwahlen werden dann mit dem Hinweis auf die "Verantwortung für das Land" zurückgewiesen, was der Gipfel der Verarsche der Wählerinnen und Wähler sein wird. Das ist es, was wir meinen, wenn wir von Demokratieabbau reden.


    Was die Wählertäuschung jetzt aber so schwierig macht, sind die bereits am 25. Mai 2014 stattfindenden Europawahlen, welche zudem in NRW gemeinsam mit den Kommunalwahlen abgehalten werden. Lügen werden also dieses Mal kurze Beine haben.

    Du hast hier ein Zitat von Serapion im Aschera-Thread zitiert, der dieses Zitat wiederum aus einem Zeitungs-Artikel entnommen hat, den Du dort verlinkt hast. Du selbst hast dort eigentlich nicht wirklich Stellung zu den einzelnen Aussagen bezogen. Wenn Du das (dort) tust, werde ich dir gern (dort) dazu antworten. Hier scheint mir die Vertiefung dieses Themas eher OT - daher mein Hinweis.


    Falsch, ich habe direkt aus dem Aufsatz von Welt-online zitiert! Magst Du dazu nicht Stellung nehmen?

    Ach Arti, und das möchtest Du mit einem Juristen klären.


    Also gut, Art. 5 Absatz 1, Satz 1 Grundgesetz schützt auch "falsche" Meinungen. Nur bewußt wahrheitswidrige Behauptungen über Tatsachen nicht. Also jeder hat ein Recht auf Irrtum, doch keiner hat ein Recht zur Lüge. Auch Herr Kemper nicht. Aber das klären wir jetzt!

    Monotheismus als Kriegslist



    Doch warum entstand schließlich in Israel und Juda eine Bewegung, die nur noch einen einzigen Gott verehren wollte? Wahrscheinlich steckt dahinter ursprünglich ein Kriegsbrauch. Im Buch der Richter wird erzählt, wie die Hebräer sich während einer Bedrohung durch die Ammoniter ihrer sonstigen Götter entledigten: "Sie entfernten die fremden Götter aus ihrer Mitte und dienten Jahwe. Da konnte er das Elend Israels nicht länger ertragen." Doch Bernhard Lang ist sich sicher: Solche Pflicht zur Alleinverehrung galt nur für die Zeit des Krieges – danach durfte man sich wieder an die anderen Götter wenden. Es war gewissermaßen ein Trick, mit dem man vom launischen Jahwe das Kriegsglück erzwingen wollte.


    Auch andere alte semitische Gottheiten waren für solche Schmeicheleien empfänglich. So erzählt das 1700 v. Chr. entstandene babylonische Atramchasis-Epos eine ganz ähnliche Geschichte: Dort beschließen die Götter die Menschheit durch eine Dürre zu vernichten. Aber Enki rät ihnen, ausschließlich den Regengott Adad zu verehren. Dieser ist so geschmeichelt, dass er nachts Tau schickt und das Getreide wachsen kann. Die Menschheit ist gerettet

    Sag mal Arti, hast Du eigentlich gelesen, was Hammerheart uns über diesen Journalisten mitteilt?


    "Na wenigstens hat er das obige Blogthema noch als Frage verfasst und nicht als Feststellung.
    Hut ab, wer als Autor bei Augstein mitschreiben darf, ist stramm auf dunkelroter Linie...wer's mag, aber bitte nicht als allgemeine Referenz in seriöse Diskussionen einbringen."


    Ich verkneife es mir, auf dein Diskussionsniveau herabzusteigen.

    Natürlich kann man das jetzt rethorisch mit viel wenn und aber schönreden und verharmlosen.



    Ich verbitte mir ausdrücklich, daß ich mit so einer Meinung in Verbindung gebracht werde! Hier wird überhaupt nichts verharmlost. Die Sache wird jetzt geklärt. Allerdings auch mit möglichen juristischen Konsequenzen für den journalistischen Urheber der Beschuldigung, falls Konrad Adam seine Auffaßung aus dem Jahre 2006 nicht mehr vertreten sollte.

    Kein Ding, Haganerix. Wenn sich das dann auch noch klärt:



    Zitat von »Artaios« Hat sich den der AfD-Parteivorsitzende Konrad Adam jemals glaubwürdig von der Forderung nach Abschaffung des Wahlrechts für Arbeitslose distanziert?



    Auch ich kann das in keiner Weise billigen. Wenn es denn wahr ist!


    Aber erstens: Parteivorsitzender ist Professor Bernd Lucke, nicht Konrad Adam, zweitens: Es bleibt, wenn es denn wahr sein sollte, die persönliche Meinung von Konrad Adam. Rechtlich wäre es kompletter Unsinn, denn Art 38 Absatz 1 Grundgesetz garantiert das allgemeine Wahlrecht. Ich könnte mir im Leben nicht vorstellen, daß es für dessen Abschaffung eine Mehrheit gäbe. Auch nicht in der Partei. Das sind Menschen aus dem Volk: Krankenschwester, Arzt, Polizeibeamter etc. Kein einziges Mal habe ich von denen so etwas gehört! Und dann sind in der Partei auch viele enttäuschte Liberale. Es ist völlig unvorstellbar, daß die das allgemeine Wahlrecht einschränken wollten.


    Drittens: Arti, kannst Du mir die Quelle nennen, ich will das wohl in der Partei zur Sprache bringen.