Beiträge von Skald

Schon gewusst…?

Die Wikinger hatten ihr eigenes Alphabet, das auf der germanischen Runenschrift, bekannt als "futhark", basierte. Die Wikinger haben historische Ereignisse mit Runen in Steine eingeritzt, bekannt als Runensteine. Typischerweise haben die Runensteine die heroischen Taten eines bestimmten Anführers und seiner Männer oder erfolgreiche Kampagnen im Ausland beschrieben. Vieles von dem, was heute über die Wikinger bekannt ist, stammt von den Runeninschriften von Steinen aus ganz Skandinavien, den britischen Inseln und so weit entfernten Orten wie dem Schwarzen Meer.

    Also ich habe Futterleibs Diss. bisher nicht gelesen, aber Simek weiß, dass er eine Gelehrtenklassifizierung benutzt, wenn er Hierogamie sagt, und er denkt, dass das auch seine Leser checken. Daraus eine ungebrochene Linie zu konstruieren (wie die Wiccas das machen) ist einfach Schmu. Es würde auch niemand behaupten der Initiationsritus wäre ein einheitliches Gebilde durch alle Kulturen obgleich es in allen Kulturen Initiationsriten gibt.


    adfag


    Das wäre ja dann auch so, als ob die Rollmops-Hefe fressenden Gebirgsjäger in Mittenwald eine ungebrochene Initiationsritual-Kontunuitätslinie bis in die Jungsteinzeit haben. Sehr lustiger Gedanke!

    Also ich habe Futterleibs Diss. bisher nicht gelesen, aber Simek weiß, dass er eine Gelehrtenklassifizierung benutzt, wenn er Hierogamie sagt, und er denkt, dass das auch seine Leser checken. Daraus eine ungebrochene Linie zu konstruieren (wie die Wiccas das machen) ist einfach Schmu. Es würde auch niemand behaupten der Initiationsritus wäre ein einheitliches Gebilde durch alle Kulturen obgleich es in allen Kulturen Initiationsriten gibt.


    adfag


    Das wäre ja dann auch so, als ob die Rollmops-Hefe fressenden Gebirgsjäger in Mittenwald eine ungebrochene Initiationsritual-Kontunuitätslinie bis in die Jungsteinzeit haben. Sehr lustiger Gedanke!

    Ich würde sagen: Midgard ist die Welt der Menschen, im Sinne von: Die PHYSISCHE Welt der Menschen. Und Midgard konnte bei den Germanen in der Tat schon hinter der letzten "Dorfhecke" aufhören, weil da zunächst mal feindesland war, Utgard.
    In diesem Sinne verstehe ich z.B. Asgard auch nicht als separate/ entrückte/ transzendente Welt, sondern als eine andere "Wahrnehmungsebene" innerhalb der Unsrigen Welt Midgard, die wir eben zunächstmal auf physischer Basis erfassen. Einen Gott (oder Götter) ausserhalb des Universums sind mir leicht suspekt...


    ...und auch garnicht so gedacht. Jenseitige Götter sind eine monotheistische Auffassung. Die germanischen Götter äußern sich hier in unserer Welt und durch diese Welt. Also nix mit Multiversen und dem ganzen Blah Blah. Wahrnehmungsebene trifft es schon ganz gut.

    In der dahlener Heide gibt es jedenfalls germanische Hügelgräber, bei denen ich selbst schon war. Ich bin mir aber nicht mehr sicher, auf welche Zeit die datiert worden sind.



    Bronzezeitlich IMO.


    Zitat

    Naja, nur weil aus dieser Zeit mal keine Funde existieren, heißt das nicht, dass da niemand war. Immerhin können die Slawen in der Zeit nach der Eisenzeit nicht einfach mal schnell verschwunden sein und dann - Hoppla - wieder aufgetaucht sein. Ich glaube eher, es ist einfach noch nicht so viel ausgebuddelt worden.


    Die Slawen haben Deutschland erst am Ende der VWZ besiedelt, das war lange nach der Eisenzeit. In der Eisenzeit lebten dort Germanen.

    In der dahlener Heide gibt es jedenfalls germanische Hügelgräber, bei denen ich selbst schon war. Ich bin mir aber nicht mehr sicher, auf welche Zeit die datiert worden sind.



    Bronzezeitlich IMO.


    Zitat

    Naja, nur weil aus dieser Zeit mal keine Funde existieren, heißt das nicht, dass da niemand war. Immerhin können die Slawen in der Zeit nach der Eisenzeit nicht einfach mal schnell verschwunden sein und dann - Hoppla - wieder aufgetaucht sein. Ich glaube eher, es ist einfach noch nicht so viel ausgebuddelt worden.


    Die Slawen haben Deutschland erst am Ende der VWZ besiedelt, das war lange nach der Eisenzeit. In der Eisenzeit lebten dort Germanen.

    Zitat

    Wie die Silbe "gard" verrät, besteht die Vorstellung von etwas eingezäuntem. Der gemeine Germane errichtet sich "seine Welt" indem er einen Zaun drum rum baut. Und der große Zaun, der die Welt umspannt ist der Horizont. Dadurch hat Mitgard zwar keine "festen" grenzen, aber wen störts? Und die Vorstellung, dass die Götter sich auch irgendwo so einen Zaun (AsGARD) errichtet haben, legt keineswegs nahe, dass dies im Himmel sein muss. Eher im Gegenteil.


    Spannend ist hierbei die Mentalität der Germanen, sowieso alles einzuzäunen und einzuhegen. Kris Kershaw schreibt, dass in der germanischen Vorstellung Midgard bereits an der Grenze von Wald und Dorf aufhören konnte. Oder an der Grenze des eigenen Hofes.


    Übrigens sehr deutsch: Nachbarschaftsstreitigkeiten, Grenzsteine, Jägerzaun! :D

    Zitat

    Uuhhh ich seh schon das hier wird der neue Thread zum Dampfablassen über die bösen stumpfen Pagan-Metaller... :rolleyes:
    Da fühlen sich anscheinend einige Leute etwas bedrängt von den vielen Metalheads hier, hm? Aber stimmt schon, sind auch alle voll dumm.


    Du tust ja auch dein Bestes, um diesen Ruf eindrucksvoll zu zementieren. :D


    Es wäre übrigens ganz spannend, mal zu erläutern, wieso Asatru in so ziemlich allen anderen europäischen Ländern maßgeblich durch Vereinsarbeit nach vorne gebracht wird und wurde, in Deutschland allerdings ein bunter Flickenteppich aus "Freifliegern" besteht. Wo doch gerade wir Deutschen die europäischen Vereinsmeier schlechthin sind. Woher kommt diese Diskrepanz?


    Zum Thema Individualität, da habe ich ein paar Gedanken, die mich damals sehr geprägt haben. Wenn man sich unter Asatruarn so umguckt findet man gemeinhin immer mal wieder einen "Paradiesvogel" oder "Freak", der dann auch meist sein Heidentum sehr offensiv nach Außen vertritt. Asatru also als Persönlichkeitsaspekt. Viele angeführte Gründe von jungen Asatruarn bei der Suche ihres Glaubens sind (und das ist in dem Alter von 16-25 auch garnicht sonderbar sondern natürlich) Individualität, Sinnsuche, der exotische Aspekt des Heidentums usw. Wobei ich gerade mit ersterem und letzterem Aspekt meine Probleme habe. Sicher mag man als christlich geprägter Mitteleuropäer germanischen oder keltischen Polytheismus erstmal exotisch finden. Doch sollte man sich schnell davon abgrenzen, sonst mutiert man zu einem Vertreter der Marke "Ich zieh mir ein Fell über, verkleide mich als Wikinger und flüchte auf dem Mittelaltermarkt oder bei coolen Waldfoto-Sessions in eine Fantasiewelt, weil die böse moderne Welt mir Angst macht und ich mir deswegen eine bessere Vergangenheit herbeiträume". Das hat aber nichts mit Asatru zu tun, sondern nennt sich Kulturpessimismus und dieser kann nie positiver und nach vorne gerichteter Antrieb für eine Religion oder Bewegung sein.


    Wie oft begegnet mir gerade bei jugnen Asatrus eine gewisse Weltabgewandtheit, bzw. Misanthropie. "Der Mensch ist der Feind der Erde, er macht die Erde kaputt, der Mensch ist das schlimmste Tier auf diesem Planeten bla bla sülz". Ja Wotangrimmgottdonnerschlag, was hat denn das bitte mit Heidentum zu tun? Glaubt ihr ernsthaft, unsere heidnischen Ahnen haben sich auch täglich dafür gegeißelt, wenn sie mal wieder einen Wald für eine Schiffsflotte oder für eine Erzmiene gerodet haben? Sicherlich ist ein gesundes Umweltbewusstsein wichtig und gerade heute mehr denn je. Aber der misanthropische Aspekt passt 0 zum Menschenbild des germ. Polytheismus.


    Asatru bzw. germanischer Polytheismus ist nicht exotisch, anders oder irgendwie orgineller als Christentum. Ganz im Gegenteil: Es ist die normalste und natürlichste Religion, absolut im Einklang mit dem Umfeld, mit unseren Emotionen und der Natur, die uns umgibt. Also weg mit dem exotischen Ballast. Wir leben 2010 und unser Heidentum sollte an der Gegenwart orientiert sein, allerdings nicht ohne die Wurzeln zu vergessen oder zu vernachlässigen. Und ein Fellüberwurf zu einem schwarzen Anzug kann bei einem Ritual verdammt geil aussehen. ;)


    Stichwort Individualität: Ja...Individualismus nein. Individualismus ist ein von den Medien ins Überlebensgroß gesteigerte Schlagwort, um uns noch mehr zum Konsum zu verleiten, in dem wir noch mehr Sachen kaufen, die wir unbedingt brauchen, um wirklich individuell zu sein. Das funktioniert aber nicht...was man am Ende dann eben hat, sind verschiedene Subkulturen, die alle ihre genormten Dresscodes und Vokabulare haben. Pagan-Metal Szene z.B. Oder Jura-Studenten. Oder Ökos. Asatru ist aber eine Gemeinschaftsreligion, die maßgeblich vom gemeinsamen Kult lebt. Da muss ich Olaf zu 100% Recht geben. Natürlich ist es jedem frei überlassen, ob er einem Verein beitreten möchte, oder lieber alleine oder im Freundeskreis opfert und feiert. Nur möchte ich letztere Gruppe niemals dabei erleben, wie sie nach staatlicher Anerkennung schreit oder mal wieder rumflennt, dass man von Seiten der Medien für böse Nazis gehalten wird.

    Zitat

    Uuhhh ich seh schon das hier wird der neue Thread zum Dampfablassen über die bösen stumpfen Pagan-Metaller... :rolleyes:
    Da fühlen sich anscheinend einige Leute etwas bedrängt von den vielen Metalheads hier, hm? Aber stimmt schon, sind auch alle voll dumm.


    Du tust ja auch dein Bestes, um diesen Ruf eindrucksvoll zu zementieren. :D


    Es wäre übrigens ganz spannend, mal zu erläutern, wieso Asatru in so ziemlich allen anderen europäischen Ländern maßgeblich durch Vereinsarbeit nach vorne gebracht wird und wurde, in Deutschland allerdings ein bunter Flickenteppich aus "Freifliegern" besteht. Wo doch gerade wir Deutschen die europäischen Vereinsmeier schlechthin sind. Woher kommt diese Diskrepanz?


    Zum Thema Individualität, da habe ich ein paar Gedanken, die mich damals sehr geprägt haben. Wenn man sich unter Asatruarn so umguckt findet man gemeinhin immer mal wieder einen "Paradiesvogel" oder "Freak", der dann auch meist sein Heidentum sehr offensiv nach Außen vertritt. Asatru also als Persönlichkeitsaspekt. Viele angeführte Gründe von jungen Asatruarn bei der Suche ihres Glaubens sind (und das ist in dem Alter von 16-25 auch garnicht sonderbar sondern natürlich) Individualität, Sinnsuche, der exotische Aspekt des Heidentums usw. Wobei ich gerade mit ersterem und letzterem Aspekt meine Probleme habe. Sicher mag man als christlich geprägter Mitteleuropäer germanischen oder keltischen Polytheismus erstmal exotisch finden. Doch sollte man sich schnell davon abgrenzen, sonst mutiert man zu einem Vertreter der Marke "Ich zieh mir ein Fell über, verkleide mich als Wikinger und flüchte auf dem Mittelaltermarkt oder bei coolen Waldfoto-Sessions in eine Fantasiewelt, weil die böse moderne Welt mir Angst macht und ich mir deswegen eine bessere Vergangenheit herbeiträume". Das hat aber nichts mit Asatru zu tun, sondern nennt sich Kulturpessimismus und dieser kann nie positiver und nach vorne gerichteter Antrieb für eine Religion oder Bewegung sein.


    Wie oft begegnet mir gerade bei jugnen Asatrus eine gewisse Weltabgewandtheit, bzw. Misanthropie. "Der Mensch ist der Feind der Erde, er macht die Erde kaputt, der Mensch ist das schlimmste Tier auf diesem Planeten bla bla sülz". Ja Wotangrimmgottdonnerschlag, was hat denn das bitte mit Heidentum zu tun? Glaubt ihr ernsthaft, unsere heidnischen Ahnen haben sich auch täglich dafür gegeißelt, wenn sie mal wieder einen Wald für eine Schiffsflotte oder für eine Erzmiene gerodet haben? Sicherlich ist ein gesundes Umweltbewusstsein wichtig und gerade heute mehr denn je. Aber der misanthropische Aspekt passt 0 zum Menschenbild des germ. Polytheismus.


    Asatru bzw. germanischer Polytheismus ist nicht exotisch, anders oder irgendwie orgineller als Christentum. Ganz im Gegenteil: Es ist die normalste und natürlichste Religion, absolut im Einklang mit dem Umfeld, mit unseren Emotionen und der Natur, die uns umgibt. Also weg mit dem exotischen Ballast. Wir leben 2010 und unser Heidentum sollte an der Gegenwart orientiert sein, allerdings nicht ohne die Wurzeln zu vergessen oder zu vernachlässigen. Und ein Fellüberwurf zu einem schwarzen Anzug kann bei einem Ritual verdammt geil aussehen. ;)


    Stichwort Individualität: Ja...Individualismus nein. Individualismus ist ein von den Medien ins Überlebensgroß gesteigerte Schlagwort, um uns noch mehr zum Konsum zu verleiten, in dem wir noch mehr Sachen kaufen, die wir unbedingt brauchen, um wirklich individuell zu sein. Das funktioniert aber nicht...was man am Ende dann eben hat, sind verschiedene Subkulturen, die alle ihre genormten Dresscodes und Vokabulare haben. Pagan-Metal Szene z.B. Oder Jura-Studenten. Oder Ökos. Asatru ist aber eine Gemeinschaftsreligion, die maßgeblich vom gemeinsamen Kult lebt. Da muss ich Olaf zu 100% Recht geben. Natürlich ist es jedem frei überlassen, ob er einem Verein beitreten möchte, oder lieber alleine oder im Freundeskreis opfert und feiert. Nur möchte ich letztere Gruppe niemals dabei erleben, wie sie nach staatlicher Anerkennung schreit oder mal wieder rumflennt, dass man von Seiten der Medien für böse Nazis gehalten wird.

    Es hat aber auch nicht jeder einen Stammtisch vor der Haustür bei dem er sich melden könnte.
    Der nächste in meiner Nähe ist in FFM, wobei da auch nochmal 100 KM dazwischen liegen.


    Ja, sagte ich doch. Ich habe ja auf die Stammtischdichte hingewiesen. Wenn es genügend Heiden in Deutschland verteilt geben würde, wäre ja auch die Stammtischdichte größer. Ergo gibt es nichtmal genügend Heiden um eine vernünftige Infrastruktur zu schaffen.

    Es hat aber auch nicht jeder einen Stammtisch vor der Haustür bei dem er sich melden könnte.
    Der nächste in meiner Nähe ist in FFM, wobei da auch nochmal 100 KM dazwischen liegen.


    Ja, sagte ich doch. Ich habe ja auf die Stammtischdichte hingewiesen. Wenn es genügend Heiden in Deutschland verteilt geben würde, wäre ja auch die Stammtischdichte größer. Ergo gibt es nichtmal genügend Heiden um eine vernünftige Infrastruktur zu schaffen.

    Zitat

    Aber der PaganFolk, Musik, die mich zum Heidentum gebracht hatte ist auch gerade erst aus den Kinderschuhen rausgeschlüpft und findet rasanten Zuwachs.
    Und man weiß ja, wie sehr Musik einen beeinflussen kann.
    Trotzdem hast du, denke ich Recht mit deinen Behauptungen.


    Ja, sehr richtig. Obwohl ich schon als kleiner Steppke die Nibelungen verschlungen habe, gab damals Menhir bei mir die Initialzündung, um mich näher mit der Materie zu beschäftigen. Aber inzwischen komme mich mit dem gesamten Pagan-Metal Umfeld nicht mehr klar, auch wenn ich die Klassiker noch sehr gerne höre. Aber ich musste schnell feststellen, dass das Wissen der meisten "Pagan-Metalheads" sehr rudimentär und oberflächlich ist, von einer intensiven Auseinandersetzung mit religiöser Praxis und Kult mal ganz abgesehen. Ganz ehrlich...die meisten aus dieser Szene beschränken Heidentum doch auf laute Gitarren, "wilde Mann Mentalität", Met-Saufen Thorshammer-Tragen und "ODDDDIIIIIN"-Gröhlen. Versuch doch mal auf so einem Paganfest mit den Leuten über die patriarchale Ausrichtung des Matronenkults im Rheinland zu diskutieren. Da ernstest du nur hohle Blicke. Ich schätze mal, dass nichtmal mehr als 2% der Pagan-Szene tiefer in der Materie steckt, insofern ist da bei einer Gleichsetzung Vorsicht geboten.

    Zitat

    Aber der PaganFolk, Musik, die mich zum Heidentum gebracht hatte ist auch gerade erst aus den Kinderschuhen rausgeschlüpft und findet rasanten Zuwachs.
    Und man weiß ja, wie sehr Musik einen beeinflussen kann.
    Trotzdem hast du, denke ich Recht mit deinen Behauptungen.


    Ja, sehr richtig. Obwohl ich schon als kleiner Steppke die Nibelungen verschlungen habe, gab damals Menhir bei mir die Initialzündung, um mich näher mit der Materie zu beschäftigen. Aber inzwischen komme mich mit dem gesamten Pagan-Metal Umfeld nicht mehr klar, auch wenn ich die Klassiker noch sehr gerne höre. Aber ich musste schnell feststellen, dass das Wissen der meisten "Pagan-Metalheads" sehr rudimentär und oberflächlich ist, von einer intensiven Auseinandersetzung mit religiöser Praxis und Kult mal ganz abgesehen. Ganz ehrlich...die meisten aus dieser Szene beschränken Heidentum doch auf laute Gitarren, "wilde Mann Mentalität", Met-Saufen Thorshammer-Tragen und "ODDDDIIIIIN"-Gröhlen. Versuch doch mal auf so einem Paganfest mit den Leuten über die patriarchale Ausrichtung des Matronenkults im Rheinland zu diskutieren. Da ernstest du nur hohle Blicke. Ich schätze mal, dass nichtmal mehr als 2% der Pagan-Szene tiefer in der Materie steckt, insofern ist da bei einer Gleichsetzung Vorsicht geboten.