Beiträge von Waldkind

Schon gewusst…?

Die Frauen der Wikinger waren ihren Männer gleichgestellt.

Schlug oder betrog ein Mann seine Frau oder konnte er nicht für Unterhalt aufkommen, durfte sie die Scheidung einreichen.



    Hallo hallo!
    Mail-Weiterleitung hat funktioniert, wenn auch ein wenig spät...
    Bei mir war die Ursache dafür, dass ich Augentropfen (ich glaube Vividrin... gegen juckende Heuschnupfen-Augen im Frühjahr) benutzt hatte und die Flasche schon zu lange geöffnet rumlag.
    Also hab ich mir quasi nen Bakterien-Cocktail ins Auge getropft. Mehrmals am Tag, weil ich dachte, dass das meine Augen beruhigen würde... wurde natürlich immer schlimmer.
    Als ich dann so schlau war nach ein paar Tagen selbst drauf zu kommen (...) die Flasche mal wegzuwerfen und nicht mehr zu benutzen war die Schwellung nach ein paar Tagen verschwunden...
    Ich würde aber lieber mal zum Arzt an deiner Stelle.

    Sind die Babugeri nicht auch als Kukeri bekannt?


    Ich fasse zusammen was das Buch dazu sagt: Die Masken von Bansko tragen die Bezeichnung "Babugeri", im Nachbarstädtchen von Razlog Chaushi. "Die Maskerade von Babugeri findet nach dem gregorianischen Kalender am 1. Januar statt, die der Chaushi am 13. Januar. Beide Gruppen tragen ähnliche Kostüme aus Ziegenfell mit konischen Fellkapuzen ("surati"). In frühen Zeiten trugen Babugeri und Chaushi in der Taille einen Holzstiel, der rot bemalt war und wie ein Phallusobjekt inmitten ihrer Glocken schwebte. In ihrem rituellen Tanz berührten sie leicht die verheirateten Frauen, um sie fruchtbar zu machen. ihnen Kraft zu verleihen und Glück zu bringen. Heute wird das "Holzglied" durch einen in der Hand gehaltenen Stock ersetzt oder weggelassen" (S.262f.)


    Der letzte Punkt macht das Video noch ein wenig skuriler :huh:
    Ich würde das so deuten dass die in den ländlichen Regionen auf jeden Fall regional sich unterscheidende Namen haben. Zu den Kukeri spuckte Google mir nur Bilder von einem Umzug in Sofia aus. Wie viel da nun Tourismus-Attraktion und wie viel tatsächlicher Brauch ist lässt sich in diesem spezifischen Fall denke ich nicht so einfach sagen.

    Besitze das Buch glücklicherweise,
    das Vorwort ist äußerst bewegend (thematisiert die aktuelle Lage der "Cyber-Gesellschaft" und die Sehnsucht nach alten Kulten) und im Nachwort finden sich außerdem noch alle Kostüme mit dem kulturellen Hintergrund in Verbindung gebracht. Natürlich steht vor jedem Bild auch noch ein Hinweis in welche Region es einzuordnen ist. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind natürlich auch darin zu finden.
    Die meisten der Kostüme beziehen sich wie die Perchten aus Deutschland auf Fruchtbarkeitsriten oder personifizieren Naturgewalten, sie treten besonders häufig zum Neujahr oder um die Rauhnächte (wilde Jagd und Odin, ihr wisst schon...) auf.


    Kauf lohnt sich.


    Habe für dich Kauf-faulen unter euch mal nachgeschlagen:


    Bild 1: "Babugeri", Bansko, Bulgarien
    Bild 2: "Chaushi", Razlog, Bulgarien
    Bild 3: "Schnappviecher", Tramin, Italien
    Bild 4: "Sauvages (Wilde)", Le Noirmont, Schweiz
    Bild 5: "Ours (Bären)", Prats-de-Mollo-la-Preste, Frankreich
    Bild 6: "Krampus", Bad Mitterndorf, Österreich
    Bild 7: "Caretos", Lazarim, Portugal
    Bild 8: "Cerbul (Hirsch)", Corlata, Rumänien
    Bild 9: "Cerbus", Sinnai, Sardinien, Italien
    Bild 10: "Strohbären", Ewattingen, Deutschland
    Bild 11: "Macinula", Cisiec, Polen
    Bild 12: "Mechkari", Prilep, Mazedonien
    Bild 13: "Babugeri", Bansko, Bulgarien
    Bild 14: "Wilder", Telfs, Österreich
    Bild 15: "Habergeiß", Tauplitz, Österreich
    Bild 16: "Schnappviecher", Tramin, Italien
    Bild 17: "Juantramposo", Alsasua, Baskenland, Spanien
    Bild 18: "Busó", Mohács, Ungarn
    Bild 19: "Empaillé", Evolènc, Schweiz

    Im Buch "Heilkräuter und Zauberpflanzen" von Dr. Wolf Dieter Storl ist von Brennnessel und Löwenzahn (Nettle Beer, keine Ahnung wie alt das Rezept genau ist) die Rede... Das Benutzen vom Gundermann scheint auch eine ewig alte Tradition zu haben.
    Sorry für die schwammigen Aussagen, aber vielleicht bringt es dich ja weiter!


    Prost!

    Hallo liebes Forum,


    ich bin auf der Suche nach einem Buch, das einen wunderbaren Gesamtüberblick über Tierdarstellungen verschiedener indigener Kulturen gibt.
    Also über Tiergottheiten, Tiersagen, Verehrung bestimmter Tiere und so weiter.
    Ob nun global oder nur auf das germanische Heidentum bezogen.
    Hat da jemand schon was Gutes in der Richtung gelesen und eine Empfehlung?


    Danke im Voraus und liebe Grüße. :)

    Benutze das Kokosöl selbst seit Monaten zur Gesichtspflege,
    hatte bis dahin eine schrecklich trockene, empfindliche, zu Unreinheiten neigende Haut, die seit Kindesalter auch gerne mal mit Ekzemen rumstresst.
    Seitdem bessert sich alles deutlich. In Verbindung mit einem Reinigungsgel von Annemarie Börlind (Naturkosmetik, aus dem Bioladen) wunderbar.

    Mir fiel gerade noch etwas ein, was dir bei der Entscheidung vielleicht helfen kann.
    Ich habe vor ein paar Wochen einen Tattoo-Thread aufgemacht, weil ich mir recht unsicher war, ob ich mir einen Spruch im 16er oder dem 24er Futhark stechen lassen wollte.
    Hierzu habe ich ein kleines Ritual gemacht, bei dem innerhalb von Sekunden die Erkenntnis kam.
    Ich beschreibe es Mal:
    Ich habe 4 Kerzen den Himmelsrichtungen entsprechend auf den Boden gestellt und mich mit einer Räucherschale, einem Blatt Papier und einer Geweihspitze (warum die Geweihspitze weiß ich gar nicht so genau, geschah irgendwie aus Intuition) in den Kreis gesetzt.
    Anschließend habe ich die Geister aus allen Himmelsrichtungen angerufen um mir bei der Entscheidung beizustehen.
    Dann habe ich den Spruch in beiden Varianten (also 16er und 24er Futhark) auf ein Blatt Papier geschrieben (hierfür eignet sich am besten rote Farbe, mMn.).
    Anschließend schloss ich die Augen und verharrte mit der Geweihspitze für einige Sekunden über dem 16er Futhark.
    Nichts passierte.
    Danach tat ich das selbe beim 24er und PENG. Sofort wusste ich: "Das ist es!"
    Noch kurz bedankt, etwas Tabak geopfert, Kerzen gelöscht und fertig.


    Das war jetzt mal meine kleine Anleitung die eine Möglichkeit darstellen soll, sich zwischen zwei Varianten zu entscheiden :)
    Hoffe es hat geholfen.

    Ich hab mich bei meinem Stab auch einfach auf meine Intuition verlassen.
    Und es ist, bis auf die Habichtsfeder nicht mal alles selbst gesammelt.
    Habe eine Geweihspitze im Internet gefunden und wusste, dass ich so eine unbedingt da drauf haben WILL.
    Und solche Spitzen mal eben beim Wandern zu finden ist ja nicht gerade einfach ... :D
    Der Stab selbst ist ein gewundenes Holz, das ich auf einem Mittelaltermarkt gekauft habe.
    Es sind einfach Dinge, die mir sofort ins Auge fielen, wo ich wusste, DIE WILL ICH :ugly:
    Und ich denke, dass mein Stab schon mit genügend zähneknirschender Energie aufgeladen ist, wenn ich daran denke, was es für ein Kampf war, das Geweih an der Spitze zu befestigen :ugly:


    Gut, ob ich ihn nun wirklich als reinen "Schamanenstab" benutzen würde, wage ich zu bezweifeln.
    Und beim Ritzen habe ich mich für meinen Teil auch für das 24er Futhark entschieden, einfach weil ich mich von Anfang an mit diesem befasst habe und es mir am meisten zusagt. Wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt, Geschmackssache. Und zwar eigene. Und nicht die irgendeines "Leiters" ;)


    Hier mal ein Bild:



    http://i.imgur.com/Aiswimy.jpg?1?9451

    Hallöle!
    Mir kam gerade wieder einiges in den Sinn.
    Kennt ihr das Gefühl der Meinung zu sein, dass ihr früher schon einmal gelebt habt?
    Kennt ihr "fremde Erinnerungsfetzen", die ihr nicht einordnen könnt?
    Ich finde, dass das ein ziemliche interessantes Thema ist.


    Bei mir selbst ist das so, dass meine Eltern und ich, bis ich 1 1/2 war noch woanders wohnten.
    Nun, die Wissenschaft ist sich eigentlich einig, dass Kinder in diesem Alter noch keinesfalls irgendeine Erinnerung an Orte und dergleichen haben.
    Dennoch weiß ich noch ganz genau, wie unsere Wohnung damals aussah, ebenso, wie ich Smarties, die unter den Kühlschrank gefallen waren gegessen hab :ugly: und mir fallen noch unzählige weitere Erinnerungsfetzen ein.


    Allerdings gibt es eine ganz merkwürdige Erinnerung, die ich auf keinen Fall zuordnen kann.
    Aber ich weiß sicher, dass es die "erste" richtige Erinnerung in meinem Gedächtnis ist, die ich habe.
    Nämlich, wie ich sehe, dass ein Bus über einen Badestrand am Meer fährt. Um mein Sichtfeld herum ist jedoch alles schwarz.


    Ist es möglich, dass dies eventuell meine letzte Erinnerung aus dem frühen Leben ist, bevor mein "altes Ich" gestorben ist? Eventuell sogar an jenem Ort?


    Meine Eltern waren, als meine Mutter mit mir schwanger war in Portugal. Ich bin der Meinung, dass ich sie als Kind mal auf genau diese Erinnerung angesprochen habe. Sie meinte, dass sie in Portugal zwar an einem Strand waren, an dem auch Busse gefahren sind, aber dass das ja nun wirklich nicht sein kann, dass ich davon irgendwelche Erinnerungen habe (geht ja auch schlecht, waren ja einige Schichten Mensch zwischen mir und dem Geschehen :D )


    ... in einem Buch von Wolf-Dieter Storl lese ich gerade, dass zB. die Seele, einige Wochen/Monate/... vor der Geburt in den Embryo eintritt. Vielleicht war dies auch der Zeitpunkt...?


    Hach, was für ein merkwürdiges Thema :ugly:

    Also durchgängige, knarrende, knurrende Töne kann ich auch so schon seit langem sehr einfach erzeugen. Aber mit Kehlkopfgesang hat das denke ich noch nicht so viel zu tun. Dafür müsste ich es irgendwie noch schaffen das ganze eine ganze Oktave runterzudrücken.

    Da ich zwar leidenschaftlich dutzende Instrumente wie verschiedene Flöten und Dudelsack spiele, ist mir das Druckprinzip bekannt. Dass das ähnlich mit der Stimme ist, ist mir beim Experimentieren auch schon aufgefallen :)
    Ich habe gerade ein Mantra versucht nachzusingen, hatte fast den klassischen "Kehlkopfklang" und dann... autsch :D Schmerzen im Hals.
    Weniger angenehm.
    Hast du hierfür vielleicht noch einen Tipp?
    Und Danke schon mal :)

    Hallo liebes Forum!
    Ich frage mich seit langem, wie genau Kehlkopfgesang funktioniert.
    Ich rede nicht von Obertongesang, also den hohen, pfeifenden Tönen, sondern vom tiefen, brummenden Kehlkopfgesang, wie er in vielen Kulturen zur Musiktradition gehört.


    Ein kurzes Beispiel, ab min. 1:35 ->

    [/size]


    Beherrscht jemand von euch sowas und kann mir wertvolle Tipps geben?
    Im Internet findet man kaum eine nützliche Anleitung, meistens steht dort einzig und allein, dass es viel Übung bedarf.
    Das ist mir natürlich klar. Aber hat jemand Ahnung davon, wie man vorgehen könnte um dies zu lernen?


    Hier ein sehr amateufhafter Versuch mit mehreren Gesangsspuren von mir:


    https://soundcloud.com/jan-eff/meditation



    Liebe Grüße,
    Das Waldkind

    Von solchen schönen Lieder kann ich... auch ein Liedchen singen :rolleyes:
    Vor kurzem war ich auf der Beerdigung meiner Ur-Großmutter.
    Nun, ca. 90% meiner Familie gehören solchen "freikirchlichen-Rock-und-Zopf+100Kinder"-Gemeinden an.
    Generell respektiere ich so etwas natürlich...
    Gut, dass dick über dem Podest irgendein Bibel-Zitat, das in etwa nach "Das Ende der Welt kommt, der Herr wird meine Hand halten" klang stand, fand ich ein wenig... -hust-... besonders.
    Nach 4 1/2 Stunden beten, predigen, Lieder singen, noch mehr beten, ein paar Reden, bei denen ich fast an die Predigten in Amerika denken musste, war ich dann doch auch ganz froh, dass es endlich nach Hause ging.
    Und noch dankbarer darüber, dass mein Vater dem ganzen Kirch-Trubel mit dem Auszug aus dem Elternhaus den Rücken zugekehrt hatte.

    Ja, ich denke, wenn ich auf Zeit in die Stadt ziehen würde, dann auch richtig. Einfach um mal wieder was zu erleben ... im Leben :D
    Die werten Eltern könnte man natürlich nach wie vor jedes Wochenende auf dem Dorf besuchen.
    Und die Idee mit "dem Ansporn" finde ich gar nicht mal so schlecht :)
    Ich möchte wahrscheinlich Kommunikationsdesign studieren. Aber irgendwie reizen mich Themen, die sich eher mit dem vorchristlichen Europa beschäftigen um einiges mehr. Nur, da man als Gymnasiast heutzutage ohne jegliche Vorbereitung auf Berufsleben in die kalte Welt geschmissen wird, liegt es nur nahe, dass man keine Ahnung von den vielen Möglichkeiten hat, die sich einem bieten. Man wird in der Schule wirklich fast ausschließlich aufs Abitur vorbereitet, nicht aufs "richtige Leben"...


    ...Ich hoffe das war jetzt nicht zu sehr OT... :rolleyes:

    Mmmh.
    Ich fühle mich momentan ziemlich hin- und hergerissen.
    Auf der einen Seite würde ich wirklich sehr gerne in die Stadt ziehen, zum einen weil ich wohl bald studieren werde, zum anderen weil ich in meinem kleinen Dorf langsam aber sicher eingehe, da ich nicht unter Leute komme.
    Nun bin ich natürlich in meinem Dorf aufgewachsen und so "ein richtiges Dorfkind" (heißt, dass ich mich in größeren Städten schon mal aufgrund der ganzen Hektik extrem unwohl fühle und gelegentlich schon mal fast eine Panikattacke kriege).
    Auf jeden Fall hänge ich extrem an meinem Wald, den ich hier nahezu vor der Haustür habe (dürfte wohl auch meinen Username erklären :ugly: ), denn es ist der einzige Ort in dem ich wirklich ein mal so richtig, richtig durchatmen kann und ich mich einer routinierten, berufsbedingten, Alltags-bedingten "Abstumpfung" entziehen kann.
    Auch, wenn mein geliebter Wald "nur" ein Forstwirtschafts-Wald ist, dh., dass man natürlich sofort vom Förster verjagt wird, sobald man es auch nur wagt einen Baum anzugucken, geschweige denn einen Fuß abseits der Wege zu setzen, fühle ich mich dort der Natur und der Erde extrem nahe und bin einfach glücklich.
    (Herrje, wenn der Herr mal wüsste, dass ich in "seinem" Wald ab und an Kräuter pflücke ... :whip: )
    Ich könnte mir beispielsweise überhaupt nicht vorstellen in einem künstlich angelegten Stadtpark flanieren zu gehen... geschweige denn mich dort ab und an mit meiner Schamanentrommel unter einen Baum zu setzen.


    Sollte ich jedoch irgendwann tatsächlich in die Stadt ziehen, dann werde ich auf jeden Fall, sobald ich genügend Kohle hab und alt bin ein kleines Hüttchen gaaanz weit außen in einem wiiinzigen Dorf bauen.

    Hab gerade noch mal im eigenen Bücherregal gekramt und hab ein interessantes Buch gefunden.
    Wenn du dich nicht konkret auf Schamanismus einschränken möchtest, sondern du generell etwas um Mythen, Legenden, alte Bräuche etc. PLUS Heilwirkungen von Pflanzen aus der Gegend hier wissen möchtest, dann empfehle ich dir "Kräuterzauber - Ein ABC der Heil- und Zauberpflanzen" von Dido Nitz.


    Finde ich extrem interessant das Buch!


    Kräuterzauber. Ein ABC der Heil- und Zauberpflanzen: Amazon.de: Dido Nitz: BÃŒcher