Beiträge von Odal

Schon gewusst…?

Bis heute weiß man nicht genau wovon sich das Wort Wikinger ableitet.
Die einen glauben, es geht auf „wig“ (Handelsplatz) zurück, andere meinen, dessen Ursprung in „vikingr“ (Seeräuber) zu erkennen.

    Ich seh immer noch keine linke Gesellschaft egal wo ich mit der Lupe suche, ich seh eine eine durch und durch kapitalistische Gesellschaft, die versucht mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben und sich Hampelmännern aller politischen Farben bedient und eine Gesellschaft von kleinkarierten Egoisten und Weicheiern, die zu faul zum denken und handeln sind und den ganzen Tag konsumieren und /oder sich profilieren wollen...

    Teils teils. Du hast schon Recht, die Triebfeder dieses neuen, pseudolinken, vermeintlichen gesellschaftlichen Konsens' ist Kapitalismus bzw. die Gier nach Macht und Geld. Klassisch links besetzte Felder werden dafür missbraucht, um dem Ganzen ein menschliches bzw. am Menschenwohl orientiert scheinendes Gewand zu verpassen. Deshalb gehen das, was man wohl politischen "Mainstream" nennen kann (Altparteien, Leitmedien, etablierte gesellschaftliche und politische Gruppierungen/Verbände) Hand in Hand mit (tatsächlich) linken Bewegungen. Letztere werden gestärkt und bestätigt, weil deren (wirklich linke) Agenda momentan eben ganz gut zur Ausrichtung des Mainstreams passt und dieser so ein paar mehr meinungsmachende Fußsoldaten auf der Straße hat - und sie selbst wiederum sehen die Chance, ihren Idealen einer neuen Gesellschaftsordnung oder gar eines neuen Menschenbildes näherzukommen. Grotesk, da hier Parteien (im Sinne von "Seiten") koalieren, deren Ambitionen sich zutiefst zuwiderlaufen.

    Wir haben 4 Folgen gesehen (norwegisch mit Untertiteln, das ist auch ganz interessant, die original Tonspur zu wählen, haben wir bei "Jan de Lichte" auch schon so gemacht) und schauen sicher heute Abend weiter. Gefällt bisher echt gut.

    Also, das kann man nicht so pauschal "abtun".

    Sehe ich auch so. Bei allem nötigen Respekt sollte man Runen auch nicht wie giftige oder ätzende Chemikalien betrachten. Die darf man schon benutzen, malen, nehmen, gebrauchen. :) Wenn man einigermaßen weiß, was es mit der jeweiligen Rune auf sich hat und was man damit verbindet oder beabsichtigt, sehe ich da kein Risiko. Und sich was stechen zu lassen, was man nicht kennt oder versteht, ist eh nie eine gute Idee, unabhängig davon, ob es sich um eine Rune handelt oder nicht. ;)

    Horche vielleicht erstmal in dich hinein, ob das alles überhaupt deins ist.
    Sich in der Natur einen ruhigen Platz suchen, um mal abzuschalten und dem Stress des Alltags zu entfliehen, kann man z.B. auch, ohne Heide zu sein.


    Nicht falsch verstehen, ich will dir das Heidentum nicht absprechen oder madig machen. Vielleicht täuscht das, aber es wirkt bei dir (aus den wenigen Zeilen hier) ein wenig erzwungen, wie "Ich will das unbedingt sein, was muss ich denn jetzt machen".
    Die Herangehensweise ist nicht so optimal, weil es eben bei "uns" kein Buch gibt, dass alle Gebote auflistet und fertig.
    Vieles ist persönliche Erfahrungssache, das kann dir eben niemand diktieren. Das ist aber auch das Schöne am Heidentum. Da ist eben jede Menge Platz für deine ganz persönlichen Erfahrungen, ohne dass du auf den starren Weg eines relativ fest umrissenen Glaubenssystems festgelegt bist.
    Natürlich gibt es im Netz z.B. etliche Vorschläge für Gebete, Anrufe, Weihesprüche, Rituale etc., aber überliefert von den heidnischen Ahnen sind die allesamt nicht. Such dir raus was dir gefällt, kreiere was eigenes, und vergiss auch nicht, dass nicht jeder Heide ein Priester, Gode, Schamane sein muss (es ist ja auch nicht jeder Christ ein Pfarrer oder Theologe).
    Und wie gesagt, schau einfach ganz in Ruhe, ob das eigentlich der Weg für dich ist. Wenn ja, dann kommt, meiner Erfahrung nach, vieles von selbst.

    Ein paar sommerliche Impressionen aus dem Thüringer Wald!

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    Ich finde die Seite asentr.eu sehr schön gestaltet, bietet eine gute Übersicht über Runen, Götter, Feste etc..


    Was Bücher angeht, so habe ich anfangs "Ruf der Runen" von Igor Warneck gelesen.
    "Runen - Zauberzeichen der Germanen" von Christopher Weidner finde ich auch ganz tauglich.
    Gute Einstiegslektüre.


    Es ist nicht verkehrt, sich aus verschiedenen vorhandenen Quellen Grundwissen zu beschaffen (hierbei kann es auch hilfreich sein, die diversen Einschätzungen miteinander abgleichen und darüber seinen ganz eigenen Zugang zur jeweiligen Rune zu finden).

    Gemach, Villeman.


    Ich denke Helsgard Agastria hat deswegen etwas allergisch reagiert, weil dein obiger Post ein bisschen so rüberkam, als wenn dich die spirituellen Hintergründe eigentlich gar nicht interessieren, sondern nur die "verruchte" Optik der Runen. Das hat sicherlich das eine oder andere Stirnrunzeln erzeugt, weil hier eben auch (nicht nur!) Menschen sind, die die Kraft von Runen erlebt haben und darin weit mehr sehen als "krasse Symbole".


    Dein weiterer Beitrag legte ja sehr schön dar, was eigentlich dein Punkt ist. Du hast ja durchaus durch die Hinwendung zur nordischen Mythologie und/oder Spiritualität als bereichernd und direkt auf dich einwirkend empfunden.
    Das meinte ich oben mit "Nimm es als Anregung für vertieftere Auseinandersetzung". Das hast du ja offenbar auch vor, nur leider eingangs etwas missverständlich ausgedrückt.
    Kein Grund, den Hammer ins Korn zu werfen. ;)


    Grundsätzlich bist du hier als jemand, der etwas über unsere Religion erfahren möchte, natürlich richtig.
    Du musst natürlich auch mit dem Umstand leben, dass es die eine, allgemeingültige Antwort in vielen Fällen nicht gibt. Wir sind keine Buchjünger, die nur mal eben nachschlagen müssen und dann steht da in Psalm A oder Sure B alles, was wir wissen müssen. Vieles hängt von eigener Erfahrung ab. Das kann anfangs ernüchtern und verwirren, aber am Ball zu bleiben lohnt sich. ;)

    Sehe ich ähnlich wie Helsgard. Dass du dir die sprichwörtlichen Finger verbrennst muss zwar nicht zwingend sein, aber dennoch: Runen sind kraftvolle, spannende, alte Zeichen, die mehr sind als ein cooler Modetrend.


    Wenn bei dir, wie du sagst, was kitzelt, dann nimm das doch direkt als Einladung, dich näher mit ihnen, ihrer Bedeutung und Wirkung zu beschäftigen. Lass dich von ihrer Magie und ihrer Schönheit erfassen. Das wird ihnen eher gerecht als sie einfach nur aus Spaß zu schreiben, "weil's krass aussieht". Und dafür muss man übrigens auch kein Pseudo-Schamane sein. ;)


    Den Hammer um meinen Hals greife ich recht oft. Es gibt mir dann das Gefühl eine Verbindung aufzubauen.

    Witzig, wo ich das gerade lese (ist ja schon etwas älter, der Beitrag). Das mache ich intuitiv/unbewusst auch ziemlich häufig. Dann stelle ich irgendwann fest, dass ich ihn gerade in der Hand halte, ohne ihn mit gezielter Absicht zu ergreifen.
    Manchmal greife oder berühre ich ihn aber auch gezielt, halte kurz inne, schließe die Augen und visualisiere eine Verbindung, um seine Kraft- und Schutzwirkung für mich zu aktivieren bzw. mich ihrer bewusst zu machen (lässt sich schwer beschreiben, aber so ungefähr passt es :D ).
    Ist eher ein ganz kleines, kurzes Ritual, das kann auch mal nur Sekunden dauern.


    :thorhammer:

    Wen spricht der Nutzer Hugin & Munin denn nun eigentlich an? :| :?:
    Hier im Forum doch wohl niemanden ("ihr mit eurem christlichen Gott" würde da zumindest nicht passen).
    Die Kritik richtet sich demnach wohl eher an den Artikel oder die Zitate daraus!?

    "Was würde man tun" kann man natürlich nie ganz sicher sagen. Ich vermute, ich hätte den Menschen lautstark aufgefordert, das zu unterlassen. Naja, wäre er frech geworden, wäre es vermutlich körperlich geworden.
    Früher war ich auch so ein Duckmäuser, Ausweicher, lang ist's her. Leute mit solchem Verhalten lernen leider nicht, indem man beschwichtigend auf sie einredet. Die brauchen einen, der ihnen sagt "Jetzt reicht es, oder es knallt".
    Zumal hier ja gar nicht ausgeschlossen ist, dass der Typ krank ist (Hep C z.B. überträgt sich via Speichel), da kann sehr wohl der Notwehr- bzw. Nothilfegedanke greifen.


    Ich war ein mal Zeuge einer Situation in einer S-Bahn, als ein Mädchen von einem Typen bedrängt wurde, der sich als Fahrscheinkontrolleur ausgab, aber ganz offenkundig keiner wahr. Da habe ich dann auch mal ein wenig verbale und physische Präsenz gezeigt (Hand anlegen war zum Glück gar nicht nötig, er wurde zwar etwas frech, hat sich aber dennoch recht fix verpisst und ist kurze Zeit später ausgestiegen).
    Interessant an der Situation war, dass der S-Bahn-Fahrer diesen Tumult mitbekommen haben muss, aber schön auf seinem Platz sitzen geblieben ist, statt den Typen gleich mal an die Luft zu setzen.


    Ich kann körperlich schwächeren Menschen und Frauen heutzutage wirklich nur empfehlen, sich mit Selbstverteidigung vertraut zu machen und die rechtlich legitimen Gegenstände bei sich zu tragen (Tränengas o.ä.). Die wirken, hinterlassen für gewöhnlich keine bleibenden Schäden und können schon durch die reine Abschreckungswirkung (wer will schon Pfefferspray in die Visage kriegen?) eine Attacke beenden.