Beiträge von Eirikr

Schon gewusst…?

Es sind derzeit leider keine Texte verfügbar.


    Hier die Links zu den Lupercalien und Parentalien


    https://de.wikipedia.org/wiki/Lupercalien
    Parentalia – Wikipedia



    Die Masken sollten die römischen Totenmasken sein zu Ehren der Larvae
    Larvae – Wikipedia

    Fastnacht - Fasnacht - Fasching - Karneval...



    ...geht auf das Jahresendfest des römischen Kalenders zurück (Lupercalien usw., der Monatsname Februarius selbst geht auf das lateinisch februare: sühnen, reinigen zurück) und hat ursprünglich mit germanischen Heidentum nichts zu tun...


    Wobei der Volksbrauch hier sehr interessant ist.


    Deswegen gibt es das auch nur so bunt in Gebieten westlich des Limes und eben so gut wie gar nicht im Norden.


    Der römische Jahresbeginn ist dann das Funkenfest.

    Nimm doch einfach Frija...Frija Hulda


    ...nun gut für mich sind beide die selben nur auf einer anderen Altersstufe zusammen mit Idunn


    Grüße
    Eirikr

    Warum sollte Frau Holle mit Hertha (Nerthus) identisch sein.


    Etymologisch ist Hertha (Nerthus) die Mutter Erde ahd. Erda nordisch Jörg und ihr Festtag ist im Frühjahr.


    Frau Holle wohnt auf dem Glasberg (Himmelskuppe). Sie entspricht etymologisch der Freya/Frigg die ein Falkenkleid hat.
    Es gibt Vogelperchten - Spricht eher für eine Himmelgöttin... oder?


    Ihr Tag ist in den Sagen und Glossen meist der Epiphaniastag 12 Tage nach WSW - was im Wochenkalender einen Vollmonddatum nach der WSW entspricht.


    Grüße
    Eirikr

    Hallo Leute,


    ich find es erst einmal klasse, dass sich hier, wie in alten Zeiten die Kalender-Berechner und Mondsüchtigen zusammenfinden.
    Fehlt nur noch, dass wir uns zum Mittwintervollmond mit selbstgeschnitzten Runenkalendern auf Bergen treffen...



    Wie komme ich nun auf die Daten...
    Ganz so trivial ist das wirklich nicht.
    Zunächst habe ich die Festtage nicht nur für ein Jahr sondern für neun Jahre berechnet.
    Die Datumsangaben im ersten Jahr (2012) des entsprechenden Neunjahres-Zyklus beruhen auf der Beobachtung des Mondes. Was auch im Jahr 2012 nicht so einfach ist.
    Die Neumondzündung fällt hier auf den 26 .Dezember 2011 (13 Vor der Hacknacht bzw. zwei Tage nach dem astronomisch exakten Neumond – wie im Buch beschrieben wurden sowohl Neu- als auch Vollmond als dreitägige Zeitspanne angesehen). Damit fällt im Jahr 2012 die Neumondzündung in die wochenkalendarischen Zwölf Nächte, so dass 2012 ein Schaltjahr mit 13 Monaten ist.


    Für die anschließenden Jahre habe ich die Regel „Das Zungel schreitet (-)12 und (+) 20 unter Aun (in der Oktaeteris) angewandt.
    Wenn man selber mal so einen Zyklus durchrechnet merkt man, dass eigentlich immer der Jahres-/Winterbeginn zu den Winternächten der Knackpunkt ist. Der Schaltmonat wird ja auch zw. Mittsommer und den Winternächten geschaltet.
    2012 sind die Winternächte vom 28.-30. Oktober.
    Ich habe nun keinen Wochenkalender rekonstruiert sondern bin der Einfachheit halber beim gregorianischen Kalender geblieben.
    Die Winternächte sollten jedoch in der Zeitspanne von +/- 15 Tagen um den 21. Oktober bleiben.
    Der Fausregel nach kann man also vom 29. Oktober 12 Tage abziehen – astronomisch genauer (wie angegeben) ist dann 2013 der Winternächtevollmond vom 18.-20. Okt. – das stimmt nicht genau mit der Faustregel überein, weil 2012 ein gregorianisches Schaltjahr mit einem 29. Februar war.


    Entsprechend der Regel „Das Zungel (der Mond) schreitet (-)12 und (+) 20 unter Aun (in der Oktaeteris) ist es im Jahr 2014 wiederum möglich 12 Tage zu subtrahieren ohne den Rahmen zu verlassen.
    D.h. 2014 ist auch kein Schaltjahr und die Winternächte sind von 7.-9. Oktober.


    Im Jahr 2015 würde man bei die Subtraktion von 12 die Winternächte in den September verschieben, d.h. es muß ein Monat eingeschaltet werden. In der Faustregel bedeutet das für das Datum +20 und 2014 sind die Winternächte (astronomisch um einen Tag korrigiert) vom 26.-28. Oktober...


    Usw. usw.


    Nun ja – ich denke, dass diese Schaltregel der eigentliche Grund für die heilige Neunzahl bei den Germanen ist.


    Viele Grüße


    E. aka A.

    Moin oder besser NAchti H?dewit,


    Spitzenleistung...
    nur bei Herbstthing und Winternächten bist Du um einem Monat verrutscht. S.u.




    Herbstthing wäre also um den 9. Sept. 2014 und
    die Winternächte wären dann also am 7.-9. Okt. - 3 Monate/ein Quartal vor Mittwinter 2015 am 4.-6. Jan.


    Aber Spitzenleistung - Die Mühe muß man sich erstmal machen



    Viele Grüße
    Eirikr


    :prost:

    ....


    also ich halte Halloween für absoluten Kommerzmist...


    finde das katholische Allerheiligenfest, was dahinter steht nicht besonders pralle - es geht ja nur darum rationell Alle Heiligen an einem Tag zu verehren und nicht an verschiedenen Tagen über das Jahr verteilt...


    und den keltomanen James Frazer, der relativ unbegründet behauptet hat, dass der Monatsname samhuinn der Vorgänger von Allerheiligen war, halte ich für einen Amateur.


    Außerdem ist das Thema langweilig und hat nix mit Asatru zu tun...


    :sleeping:

    Hallo,


    die Bilder sollten aus diesem Charles Fréger Wilder Mann stammen.


    Der Beschreibung nach stammen sie dann aus Österreich, Italien, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Spanien, Portugal, Polen, Deutschland, Griechenland, Mazedonien, Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Schweiz, Finnland und Rumänien.


    Viele Grüße
    Eirikr

    Kalender 2014 - Handelsplatz - Eldaring e.V. Asatru - gelebtes germanisches Heidentum



    Nur um das richtig zu stellen: Hannelore Goos und GardenStone bieten die Kalender an und nicht der Eldaring
    (was das ganze jetzt nicht mindern soll).


    Viele Grüße
    Eirikr

    So hier das Inhaltsverzeichnis wie von Ulfberth gewünscht (Die Formatierung ist hier etwas schwierig):


    Inhaltsverzeichnis


    Abkürzungsverzeichnis
    Vorwort
    Die Weltmühle dreht sich - zur Kosmographie der Germanen
    Vorbetrachtungen: Von Nächten, Tagen und Wochen
    Die Unterteilung des Tages und der Nacht
    Die Woche
    Die Neun-Nächte-Woche bei den baltischen Völkern
    Der Nundinalzyklus der Römer
    Die Sieben-Tage-Woche (Planetenwoche)
    Die Fünf-Tage Woche bei Färingern und Kelten
    Die Vierteilung des Monats: Zündung, Neu-, Voll- und Nidmond
    Exkurs I: Die Unterteilung des Monats bei Etruskern und Römern
    Die Monatsnamen
    Die Problematik der zwei Julmonate
    Der Schaltmonat – dritter Lithemond / Sildemaen / Zwiemond / økusólin
    Die regulären Monate
    Welche Arten von Kalendern gibt es?
    Die germanischen Lunisolarkalender
    Der 13-Monats-Kalender der Angeln nach Beda Venerabilis
    Der 13-Monats-Kalender der Dänen nach Olaus Worm
    Der färöerische Lunisolarkalender nach Niels Winther
    Der isländische oder nordische Wochenkalender (Primstav, Rîmstock)
    Das Mit- und Nebeneinander der verschiedenen Kalendersysteme
    Exkurs II: Der julianische Kalender, der 25. Dezember und die Wintersonnenwende
    Exkurs III: Die gregorianische Kalenderreform oder von der Diskrepanz zwischen Sonnenkalender und Sonne
    Vom Mond- zum Lunisolarkalender
    Die Diskrepanz zwischen Mond- und Sonnenjahr
    Die Wintersonnwende als solares Fixdatum
    Exkurs IV: Das Dodekahemeron – der christliche 13. Tag
    Die Schaltregel des germanischen Lunisolarkalenders
    Die Bedeutung der Differenz zwischen Mond- und Sonnenjahr für die Monatsschaltung
    Winter-, Jul-, und Distingsregeln im Mittelalterlichen Schrifttum
    Die Julmondregel (Früher Julmonat)
    Die Distingsregeln
    Die färöerische Wintermondregel (Früher Julmonat)
    Der Finnisch-/Saamische Jahreskreis und dessen Schaltregel
    Fazit der Merkregeln zur Bindung des Mondjahres an das Sonnenjahr
    Der Lunisolarkalender in der germanischen Mythologie
    Die Jahreszeiten
    Der zweigeteilte Jahreskreis: Winter und Sommer
    Der viergeteilte Jahreskreis: Frühling, Sommer, Herbst und Winter
    Der dreigeteilte Jahreskreis: Winter, Vár und Sommer (?)
    Die Hohen Zeiten des germanischen Jahreskreises
    Die Fest- und Feiertage
    Die sonnengebundene Feiertage
    Die Mütternacht (Modranecht) – Die beobachtbare Wintersonnenwende
    Das Ende der Polarnacht - Erstes Erscheinen der Sonne nach der Wintersonnenwende
    Die mondgebundenen Festtage in der Tradition des zwei- bzw. vier geteilten Jahreskreises
    Das Winternächteopfer - vetrnóttablót, dísablót, álfablót, haustbóð, Winterfilleth und Tamfana-Opfer
    Mittwinter - miðvetrblót, hökunótt, jólablót und sonarblót
    Die Zwölfnächte und der Dreizehnte Tag im Wochenkalender
    Die Zwölf Nächte im altenglischen Schrifttum
    Die Zwölf Nächte im Brauchtum
    Der Dreizehnttag auf dem Primstav
    Die Zwölf Nächte als Zeit der Ruhe
    Sommerbeginn im zweigeteilten Jahreskreis - sumarmál, sigrblót, várblót, Ostern, éastre
    Altes Mittsommer – Fahrtage und Brautläufe
    Die Termine für Vár-, All- und Herbstding
    Festtage außerhalb der Quartalseinteilung des Jahres
    Das Disting in Uppsala – góiblót – Frøblót
    Das Erda-Fest - Nerthusumzug
    Spurcalia, Þorrablót und Alte Fasnacht
    Weniger bedeutsame, regionale oder der Quellenlage nach spekulative Jahreskreisfeste
    Der heilige Herbstmond
    Schlachtfeste im Blótmond
    „Alle neun Jahre“ - Festlichkeiten im Achtjahreszyklus
    Rekonstruktion des Achtjahreszyklus (nach Henriksson)
    Exkurs V: Der griechisch-attische Kalender
    Rekonstruktion des 304-jährigen Zyklus (nach Henriksson)
    Wie lange wurde gefeiert?
    Zusammenfassende Rekonstruktion des gebundenen Mondkalenders
    Anhang 1: Liste der Eintragungen auf den Primstab (nach Losnegard)
    Anhang 2: Franks Casket: Ein Schicksalszauber und der Lunisolarkalender (von Alfred Becker)
    Nachwort
    Danksagung
    Literaturverzeichnis
    Abbildungsnachweis


    Wenn das nicht die NEugier weckt :eek:


    Grüße
    Eirikr

    Nochmal ein kleiner Nachtrag zu Samhain.


    Letzendlich ist Samhain auch nur eine Ableitung vom Monatsnamen Samonios (siehe Kalender von Coligny).
    Der Name Bedeutet soviel wie Letzter Monat des Sommers und entspricht dem Lunarmonat der in etwa gen Oktober anzusiedeln ist.
    Da auch der Kalender von Coligny ein Lunisolarkalender ist, ist es eigentlich klar das hier die Termine für den Reformationstag/Allerheiligen
    gar nicht anwendbar sind.


    In dem Sinne entsprechen sich ein keltisches Fest im Samonios und die Winternächte wohl weitestgehend (abhängig von den Schaltregeln).


    Beste Grüße
    Eirikr

    Auch unsere Vorfahren feierten die Jahreskreisfeste nicht an ganz exakten und immer den gleichen Tagen, sondern dann, wenn die Zeit "stimmte".


    Das wird wohl so irgendwie stimmen oder auch nicht.
    Um von verstreuten Einzelgehöften zu einem Fest zusammen zu kommen bedarf es überregionaler volkstümlicher Zeitgeber - sprich Himmelskörper.
    Bei den Angelsachsen hießen die Winternächte - abgeleitet vom Monatsnamen - Winterfilleth, was Wintervollmond bedeutet.
    Die Frage, wann für unsere Vorfahren die Zeit für ein Fest - das drei Tage dauerte - namens Wintervollmond "stimmte" ist damit schon ziemlich objetiv erfassbar.
    Außerdem hieß es, dass sich zu den Winternächten der Bär - d.h. das Sternbild des großen Bären - schlafen legt, sich zu Mittwinter dreht und zum várblót (Ostern) erwacht.


    Viele Grüße
    Eirikr

    Weiß irgendjemand eine Website, die veranschaulicht, wie Altnordisch ausgesprochen wyrd/ward/wurde? Ich kenne die diversen Wörterbücher von... Dings, Name grad vergessen. Aber mir geht es um die Aussprache.


    Oder weiß hier grad jemand, wie z.B. iöll ok áfo ausgesprochen wird?


    Als Faustregel kann mann sich eigentlich merken das Altnordisch in etwa so ausgesprochen wurde als wenn
    ein Norweger mit einem Westnorwegischen Dialekt Isländisch (ohne Isländisch Kenntnisse) vorliest.
    Allg heißt es, dass man an der Uni Bergen, am besten die altnordische Aussprache erlernen kann.


    D.h. Valhöll wird eher als wie "Valholl" ausgesprochen und nicht "Valhötl" wie im Isländischen.


    á ist auch eher ein langes "a" und weniger eine "au"


    Eigentlich ist Altnordisch einfacher als Isländisch auszusprechen.


    Viele Grüße
    Eirikr

    Moin Runde,


    eigentlich geht es ja hier um das wie...


    und das wie heist bei mir, das an den Vollmondtagen, dieses Jahr 18-20. Oktober eine Laterne fast wie zu Halloween ins Fenster gestellt wird.
    Eigentlich ein Kitschding aber es ist ein Wolf drau der einen Mond anheult ;-)


    Dann gibt es natürlich was zu essen und da zu den Winternächten sowohl das Hebstblót als auch das Alfarblót stattfinden gibt es so eine Art Mischfeier zwischen Erntedank und Ahnen gedenken.


    Und ganz wichtig es wird Hnefatafl gespeielt bis der Arzt kommt (oder gewinnt).


    Grüße
    Eirikr