Beiträge von Elleshar

Schon gewusst…?

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    Ah, jetzt wird es endlich sachlich. Danke.


    Richtig, das fließt alles mit rein. Ich wurde auch als Mann sozialisiert, muss ich deswegen auf die Individuen pfeifen und alle mit Penis so und alle mit Vagina anders behandeln? Finde ich nicht.


    Die Aktionen, die derzeit häufiger auftreten, der Kampf um Individualrechte, etc. , ist Ausdruck der schon erwähnten gesellschaftlichen Veränderung. Natürlich können wir über Aktionsformen streiten, wenn wir den Grundgedanken dabei nicht außer Acht lassen.


    Sie drücken sich selbst in Schubladen und beschweren sich dann wenn man sie in dieser Schublade beobachtet.


    Dann guck halt nicht hin. Oder ist das für dich 'ne Art Freakshow?


    Warum also jetzt einen Was-auch-immer-Gender mit anderen Geschlechtmerkmalen in der Umkleide wo (auch) kleine Kinder sich umziehen sollen?


    Sehen sich in Gemeinschaftsumkleideräumen nicht seit jeher alle nackt? Hab noch von keinem Fall gehört, in dem das irgendwen umgebracht hätte... Auch keine kleinen Kinder. Wäre schön, wenn du mir deine Bedenken, anstatt mit zusammenphantasierten Angstträumen, mal sachlich darlegen könntest.


    Und was den heterosexuellen Mann angeht, wer will denn in die Köpfe reinschauen und nachsehen ob derjenige, der sich als Transgender in eine Umkleide schleicht NICHT einfach nur um einen heterosexuellen Mann mit Dachschaden handelT?
    Behaupten und Fordern kann X viel.


    1. Die Leute mit Dachschaden haben sich bisher auch nicht von Toilettenschildchen abhalten lassen.
    2. Das Betreten vom Klo deiner Wahl macht nicht automatisch Kindesmissbrauch legal.
    3. Stimmt, du behauptest ganz schön viel.

    Nun diese Paraden arten aber meist etwas aus und bringen Andersdenkende nicht wirklich ein positives Bild rüber.


    Naja, das würde ich mal unter "Geschmackssache" ablegen.


    Jetzt geht es aber los. Wesen X, zwar mit Penis ausgestattet, will aus Gründen seiner gefühlten Geschlechtszugehörigkeit in die Damenumkleide. Soll er/sie/es das Recht haben?
    Wer sagt mir, als Vater der ich bin, das es sich nicht einfach um einen Perversen handelt?


    Es gab bisher noch keine Vorfälle, in denen so etwas passiert ist. Übergriffe finden und fanden immer am häufigsten durch heterosexuelle Männer statt. Das Thema mit dem Kindesmissbrauch durch Transsexuelle haben die Republikaner angestoßen und besteht hauptsächlich aus unbegründeter Panikmache.


    Stimmt, es ist ihre Entscheidung sich selbst in Schubladen zu drücken und sich zu beschweren dass man sie dann so wahrnimmt.


    Und was ist "so"?

    Warum so derbe stolz drauf sein, dass man Homosexuell ist und dies zeigt? Für mich is das normal, dass sich zwei Menschen die sich lieben ihre Liebe auch zeigen.
    Da muss man nicht mit seltsamen Kostümen und Pimmellollies durch die Gegend rennen.


    Für dich mag das selbstverständlich sein, für mich auch, für viele andere hier wahrscheinlich genauso.
    Es gibt aber immer noch sehr viele Regionen auf der Welt, wo das eben nicht der Fall ist und durch religiöse oder patriarchalische Systeme Druck auf Menschen aufgebaut wird, die nicht heteronormativ sind, sondern sogar eingesperrt oder gar getötet werden.
    Die machen ihre Paraden nicht, um dich zu überzeugen, sondern um Aufmerksamkeit auf die zu lenken, denen nicht das Glück beschert ist, in einem der Länder zu leben, in denen humanistisch alles picobello ist.

    Mal ehrlich, selbst wenn sich jemand als hastenichtgesehen identifiziert, wo tangiert euch das? Braucht ihr so verbissen eure Schubladen, in die ihr die Leute stecken könnt, dass ihr alles, was irgendwie neu und anders ist, erstmal ins Lächerliche ziehen müsst? Wie kindisch ist das denn bitte?


    Ulfberth: Ja, es wird sich über Absurditäten lustig gemacht, das ist auch gut so. Aber es wird eben erstmal ALLES, was mit Gendern und Gender Mainstreaming zu tun hat in einen Topf geworfen, umgerührt und dann abgelehnt, absolut nicht in den Zusammenhängen betrachtet und dann kommt reaktionärer Müll bei raus.


    Gesellschaften machen Entwicklungen durch. Veränderte Umstände, Globalisierung, Individualrechte, Humanismus, das Internet als große Wende in der Kommunikation und Informationsbeschaffung. Und damit auch Veränderungen in der eigenen Identitätsfindung. Seit ein paar Jahren kommen halt einige Menschen auf den Trichter, dass viele ansozialisierte Modelle aus dem 20. Jahrhundert auf sie nicht zutreffen und sie beginnen, sich aus dem Kokon (für sie) veralteter Verhaltensweisen und Lebensentwürfe zu schälen. Wie wir mit diesen Veränderungen umgehen, ist wieder ein ganz anderes Blatt. Für mich persönlich ist der Blick auf die Bedürfnisse des Individuums halt wichtig, um grundlegend eine Basis für ein besseres Miteinander zu schaffen.

    Prinzipiell gebe ich dir Recht, Gednerforschung (also die Erforschung von gesellschaftlichen Modellen der Geschlechter) könnte vielleicht ganz interessant sein, aber genauso wie bspw. die Ernährungs- und Bildungswissenschaften ist sie verseucht von Interessenverbänden.
    Viel Politik, wenig Wissenschaft.


    Mehr wollte ich auch gar nicht sagen. Trotzdem wid sich an den populistischen Beiträgen aufgehangen und das ganze Thema ins Lächerliche gezogen. Muss doch nicht sein.

    Sprache schafft Realität. Wenn wir etwas hören/lesen, enstehen in unseren Köpfen Bilder nach der Formulierung. Wenn aber immer nur männliche Endungen benutzt werden (für Menschen!), wird immanent immer das Bild der männlichen Akteure gesehen, Frauen und weiblich wahrnehmbare Personen werden außer Acht gelassen. Dagegen wird versucht vorzugehen.


    Aber wie gesagt, wer immer nur nach dem Haar in der Suppe sucht, nach den lächerlichen Beispielen (die ich genauso lächerlich finde, obwohl ich Gendern befürworte) und denen, die es übertreiben müssen und sich als PC-Polizei aufspielen müssen, nur damit ihr das gesamte Thema in den Dreck ziehen könnt und euch nur nicht inhaltlich damit beschäftigen müsst, seid ihr auch nicht besser als die.


    Ich kann mich noch an Themen hier im Forum erinnern, wo gefeiert wurde, wie selten wir doch in Schwarz-Weiß denken. Ich merk davon nicht viel, wenn ich mir eure Beiträge hier anschaue.


    Firnwulf: Natürlich, weil das die Lauten sind. Wissen wir doch, die Lautesten, populistischsten sind meist die Vollidioten, die nix differenziert betrachten können.


    Klar, binäres Geschlechtermodell nach dem biologischen Geschlecht anbringen, bla. Nur haben sich die Zeiten ein wenig geändert, heutzutage haben die Menschen die Freiheit, zu sein was sie wollen und sich als das zu definieren, was sie wollen. Und viele haben keinen Bock mehr auf aufgezwungene Rollenbilder, nur weil sie das eine oder andere Geschlechtsteil besitzen.
    Biologie bestimmt nicht gänzlich das soziale Leben, das muss einigen erstmal klar werden. Wir sind fähig zu rationalem Denken, eigenen Entscheidungen, individuellen Handlungen. Wir können alles reflektieren. Warum bringen wir es nicht fertig, dieses Schwarz-Weiß-Denken zu verbannen?

    War ja irgendwie klar, dass das Thema nicht sinnvoll aufgegriffen wird. Stattdessen wird sich an Extrembeispielen und Idioten aufgehangen, die nicht mehr alle Latten am Zaun haben.
    Ja, in der Genderpolitik und -forschung gibt es Leute, die es übertreiben müssen (beispielsweise das x oder das Gendern von unbelebten Gegenständen, wie der "Salzstreuerin").
    Dass das aber nur einen Bruchteil dieser Menschen ausmacht, wird einfach vollkommen außer Acht gelassen und ein eigentlich sinnvolles Thema in die Lächerlichkeit gezogen.


    Aber wenn dann jemand kommt und Asatru in die rechte Ecke stellt, weil ein Bruchteil davon Nazis sind, ist das Geschrei groß.
    Glückwunsch zur Doppelmoral.

    Ääääh.... Leute? Was ist denn mit euch los? Kindertheater? Als ich hier reinkam war das eine große, glückliche (zumindest meistens) Familie und jetzt ein Haufen Grüppchen, die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen?

    Hach, Weiblein... Eigentlich hab ich nur Lust auf Flucht. Sozialflucht. Einfach die Personen, die mir am nächsten sind (das sind etwa 3) unter den Arm klemmen, in ein Häuslein tief im Wald ziehen und dort ohne Strom, Internet und sonstigen Mist leben. Fernab von der Gesellschaft. Gründen wir doch eine Kommune!

    Hier scheinen aber die wenigsten etwas zu merken, hm? Kommt mir zumindest so vor... So, wie sie mit Namen und Bezeichnungen zu tun haben, wo es doch viel Wichtigeres zu bedenken gibt...

    Ich will mich hier wirklich nicht unbeliebt machen, aber... ist es den Göttern nicht vollkommen gleich, ob man sie nun Tyr oder Saxnot, Krodo oder Odin nennt? Gibt es durch diese Namenswuselei nicht wieder eine - wenn auch ungewollte - Abspaltung vom Rest der "Heiden"?

    Und wieder mal eine nächste Stufe in der Dreistigkeitssteigerung der menschlichen Handlung. Langsam glaube ich, dass die Bezeichnung "menschlich" bereits eine Beleidigung sein müsste. Für mich ist sie das zumindest.